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Lions als SB-Contender?

NFL: Detroit Lions und Amon-Ra St. Brown weiterhin Super-Bowl-Kandidat? NFL-Coaches sind sich einig

Veröffentlicht:

von Malte Ahrens

NFL

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Videoclip • 01:20 Min


Die Detroit Lions sind 2025 nicht in die Playoffs gekommen. Die NFL-Coaches sind sich weitgehend einig, dass in der kommenden Saison trotzdem fest mit ihnen gerechnet werden muss.

Die Detroit Lions sind in der vergangenen NFL-Saison mit einem Record von 9-8 nicht in die Playoffs gekommen.

In der Saison zuvor hatten sie 15 und davor zwölf Siege geholt. Beide Male reichte das locker für die Postseason.

Obwohl es nun bergab ging und die Spielzeit nicht so verlief wie erhofft, wollen die NFL-Coaches das Team aus Michigan nicht abschreiben. Und auch Head Coach Dan Campbell sieht das Super-Bowl-Fenster weiter geöffnet: "Unsere Chance ist noch nicht vertan. Sie ist noch nicht vertan."

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Sind acht Trainerverluste wirklich zu ersetzen?

Nach der überragenden 15:2-Saison 2024 musste man acht Trainer ersetzen, darunter auch beide Koordinatoren - offensiv sowie defensiv. Beide nahmen Head-Coach-Positionen in der NFL an.

Auch wenn die Spieler größtenteils zusammengehalten wurden, bedeutete das für Campbell einen kleinen Neustart: "Niemand warnt dich: Hey, mach dich darauf gefasst, [acht] Trainer in einem Jahr zu verlieren. Natürlich ist das der Plan. Man verliert immer mal ein paar Leute – wenn man es richtig macht. Dann kann man den Nächsten befördern oder sich nach neuen Leuten umsehen. Aber wenn es um [acht Trainer] geht, ist das eine große Herausforderung. Doch man ist es den Spielern und dem Verein schuldig, den besten Mann zu finden."

Trotzdem glaubt man, nach einem Jahr der Eingewöhnung und kleinen Änderungen an den richtigen Positionen, wieder in Lauerstellung zu sein: "Ich habe also das Gefühl, dass die Puzzleteile, die wir letztes Jahr dazugeholt haben, größtenteils wirklich zu uns passen und eine Bereicherung für uns sind."

Sean McVay redet von Luxuxproblemen in Detroit

Auch seine Trainerkollegen sehen die Lions in der Lage, erneut weit zu kommen, wie es vor der vergangenen Saison regelmäßig seit Campbells Übernahme in Detroit der Fall war.

Sean McVay von den Los Angeles Rams sagt zum Beispiel: "Ich glaube, das ist ein Luxusproblem. Wenn man Trainer aus den Gründen verliert, über die du mit Dan sprichst, bedeutet das, dass man wirklich gut arbeitet. Die Leute wollen das nachmachen. Oder die Leute aus dem Front Office möchten, dass diese Trainer Führungsaufgaben übernehmen oder in ihrer Karriere den nächsten Schritt machen. Ich würde sagen, das ist ein Segen. Was ich für uns wirklich zu schätzen gelernt habe – und was ein großes Glück ist –, ist, dass man so mit neuen Menschen in Kontakt kommt. Und mit neuen Ideen."

Auch der ehemalige Weggefährte und heutige Head Coach der New York Jets, Aaron Glenn, nahm eine positive Bewertung der Situation vor: "Das ist wirklich ein Luxusproblem, denn wenn man Trainer auf diese Weise verliert, bedeutet das in der Regel, dass es gut läuft."

St. Brown glaubt an eine erfolgreiche Saison mit den Lions

Mike LaFleur von den Arizona Cardinals sieht das Campbell-Team weiterhin als ernstzunehmenden Contender: "Ich halte das natürlich für eine Herausforderung. [Campbell] hat beide seiner Koordinatoren verloren, und da gibt es eine gewisse Einarbeitungszeit, und manchmal gibt es auch Anlaufschwierigkeiten, aber ich halte sie dennoch für eine Spitzenmannschaft."

Und auch Starspieler Amon-Ra St. Brown schlug in eine ähnliche Kerbe und stützte seinem Coach vor der Saison den Rücken: "Ich finde, Dan hat zu 100 Prozent recht. Ich glaube, unsere Chancen auf den Super Bowl stehen nach wie vor sehr gut. Ich denke, unser Kern ist immer noch da. … Die wichtigen Schlüsselspieler sind immer noch da. Es gibt so viele Spieler in unserem Team, die zu den Kernspielern gehören und immer noch bei uns sind."

Weiter sagt der Deutsch-Amerikaner: "Ich denke also, dass die Veränderungen, die wir erlebt haben – jedes Team macht Veränderungen durch –, dazu führen, dass man Spiele gewinnt, die Schlüsselspieler gehen und man neue Spieler holen muss. Wir haben dieses Jahr mehr Veränderungen, und ich glaube, das wird uns gut tun."

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