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NFL: Ehemalige Schiedsrichterin Robin DeLorenzo klagt wegen Geschlechterdiskriminierung

Veröffentlicht:

von ran.de

NFL

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Videoclip • 01:04 Min


Die ehemalige Schiedsrichterin Robin DeLorenzo reicht Klage gegen die NFL wegen geschlechtsspezifischer Kontrolle, Belästigung und Diskriminierung während ihrer Tätigkeit ein..

Die frühere Schiedsrichterin Robin De Lorenzo rechnet nun juristisch mit der NFL ab.

Die 58-Jährige reichte Klage gegen die Liga ein und die Vorwürfe sind umfangreich. Dabei geht es um geschlechtsspezifische Kontrolle, Belästigung und Diskriminierung während ihrer dreijährigen Tätigkeit in der NFL zwischen 2022 und 2025.

"Sie hat sich über zwei Jahrzehnte im Schiedsrichterwesen hochgearbeitet – Barrieren durchbrochen, Geschichte geschrieben und auf jeder Ebene die Erwartungen übertroffen – nur um auf Feindseligkeit, Vergeltungsmaßnahmen und systemische Ungleichheit zu stoßen, sobald sie eine Liga betrat, die behauptet, Chancen für Frauen zu fördern", heißt es laut "Associated Press" in der Klageschrift.

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DeLorenzo fordert Schadensersatz von der NFL

"Anstatt eine der wenigen Frauen im Schiedsrichterteam zu unterstützen, setzte die NFL sie unkontrollierter Belästigung aus, verweigerte ihr die Ressourcen, die Männern zur Verfügung gestellt wurden, manipulierte ihre Trainings- und Bewertungsmöglichkeiten und beendete letztlich ihre Karriere auf Grundlage verfälschter Bewertungen, die von genau den Personen erstellt wurden, die sie diskriminierten", heißt es weiter in der Anklageschrift.

Die im Februar 2025 entlassen DeLorenzo klagt aber nicht mit dem Ziel einer möglichen Wiedereinstellung, sondern sie fordert demnach Schadensersatz in nicht genau bezifferter Höhe.

Unter anderem behauptet DeLorenzo, sie sei angewiesen worden, ihren Pferdeschwanz während der Spiele hinten aus ihrer Mütze herausragen lassen, damit Spieler und Fans klar erkennen, dass sich eine Frau auf dem Feld befinde.

Ex-NFL-Schiedsrichterin beklagt "äußerst demütigende Gesangsdarbietung“ und vulgäre Sprüche

Die Klage umfasst weitere Vorkommnisse aus ihrer Zeit in der NFL, die DeLorenzo schilderte. Dabei ging es um eine "äußerst demütigende Gesangsdarbietung", die die ehemalige Schiedsrichterin geben musste, angeblich auf Anweisung eines Crews-Chef der NFL während eines Trainingscamps.

Daraufhin habe sie vor Spielern der Steelers, allen Männern ihres Schiedsrichterteams sowie ihrem Vorgesetzten gesungen. Ihr Vorgesetzter soll zuvor versprochen haben, die Gesangseinlage nicht aufzunehmen, tat es aber laut DeLorenzo dennoch.

Ihrem Crew-Chef wirft die ehemalige Schiedsrichterin zudem konkret vor, sie ständig mit vulgärer, beleidigender und erniedrigender Sprache behandelt zu haben. Darüber hinaus soll DeLorenzo angewiesen worden sein, eine Trainingsmaßnahme durchzuführen, die eigentlich für Football-Schiedsrichter auf College-Niveau vorgesehen war.  Wegen dieser Vorwürfe heißt es von De Lorenzo in der Klageschrift, dass sie "einen bleibenden Schaden für ihre Karriere erlitten" habe.

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