- Anzeige -

NFL

NFL: Jameson Williams von den Detroit Lions verklagt NCAA auf Nachzahlung

Veröffentlicht:

von Tobias Wiltschek

NFL

NFL: Wild Wild Mahomes! Cowgirl Brittany - Sheriff Patrick

Videoclip • 01:15 Min


Eine neue Regelung macht mittlerweile auch College-Spieler zu Millionären. Davon will im Nachhinein auch Jameson Williams profitieren und vollzieht dafür einen drastischen Schritt.

Seit 2021 haben College-Spieler in den USA die Möglichkeit, ihre Namens- und Bildrechte selbst zu vermarkten und können damit ihren Verdienst um ein Vielfaches steigern. Millionenbeträge sind da keine Seltenheit.

Auch James Williams will von dieser Regelung, die unter ihrem Kürzel NIL (Name, Image, Likeness) bekannt ist, profitieren.

Der Wide Receiver der Detroit Lions spielte von 2019 bis 2021 am College und verbrachte damit den Großteil seiner College-Karriere vor Beginn der neuen, lukrativen Ära.

Kommende Livestreams auf Joyn

- Anzeige -
- Anzeige -

Williams: College-System verdiente Geld mit seinen Fähigkeiten

Dennoch fordert er nun eine Entschädigung für das Geld, das ihm seiner Meinung nach vorenthalten wurde. Außerdem, so heißt es in einem Bericht der "New York Post", gehe es um Geld, das das College-System dank ihm und seiner Fähigkeiten verdient habe.

Deshalb habe Williams nicht nur die landesweite College-Organisation NCAA, sondern auch die Ligen Big Ten und SEC wegen der widerrechtlichen Aneignung seiner Namens-, Bild- und Ähnlichkeitsrechte verklagt.

"Bis heute hat Williams von den Beklagten keine angemessene Entschädigung für den vollen kommerziellen Wert seines Namens, seines Bildes und seiner Ähnlichkeit erhalten", heißt es in der Anklageschrift, aus der die Zeitung zitiert.

Williams will auch von Social-Media-Einnahmen profitieren

Nach wie vor profitierten die Beklagten finanziell von den Rechten an Williams’ Namen, Bild und Ähnlichkeit, ohne ihm eine angemessene Entschädigung zu gewähren, so die weitere Begründung der Klage.

Dabei geht es auch um "Einnahmen aus sozialen Medien, die er ohne das rechtswidrige Verhalten der Beklagten erhalten hätte", sowie um einen Anteil an den "Einnahmen aus der Vermarktung von TV-Übertragungen", die die Beklagten während seiner aktiven Karriere erzielt haben.

Williams macht außerdem geltend, dass er während seiner College-Karriere "nicht in der Lage war, seine Namens-, Bild- und Ähnlichkeitsrechte zu vermarkten".

Mehr NFL-News