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Hat Prescott angefangen?

NFL - Nach Spuckattacke gegen Dak Prescott: Jalen Carter droht offenbar Sperre

Aktualisiert:

von Kai Esser

NFL, American Football Herren, USA Dallas Cowboys at Philadelphia Eagles Sep 4, 2025; Philadelphia, Pennsylvania, USA; Philadelphia Eagles defensive tackle Jalen Carter (98) walks off the field after being ejected during the first quarter of the game against the Dallas Cowboys at Lincoln Financial Field. Philadelphia Lincoln Financial Field Pennsylvania USA, EDITORIAL USE ONLY PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xBillxStreicherx 20250904_hlf_sq4_064

Bild: Imagn Images


Jalen Carter sorgte noch vor dem ersten Snap der neuen NFL-Saison für einen Skandal. Der Defensive Tackle spuckte Quarterback Dak Prescott an. Carter droht wohl eine Sperre.

Der NFL-Saisonauftakt zwischen den Philadelphia Eagles und den Dallas Cowboys endete mit einem knappen 24:20-Sieg für die Eagles.

Doch Gesprächsthema Nummer eins war ein hässlicher Vorfall: Philadelphias Defensive Tackle Jalen Carter wurde bereits nach sechs Sekunden des Feldes verwiesen, weil er Cowboys-Quarterback Dak Prescott angespuckt hat.

Der Skandal ereignete sich direkt nach dem Kickoff, als die Teams sich für den ersten Spielzug aufstellten. Carter und Prescott gerieten in einen Wortwechsel, woraufhin Carter dem Quarterback auf die Brust spuckte.

Die NFL will offenbar am Montag über offizielle Sanktionen gegen Carter entscheiden. Berichten zufolge bestehe eine "reelle" Chance, dass der 24-Jährige mindestens für das Spiel in Woche zwei bei den Kansas City Chiefs gesperrt werden könnte. Eine hohe Geldstrafe sei jedoch das Minimum, das Carter zu erwarten habe.

Spuck-Attacke von Jalen Carter: Hat Dak Prescott provoziert?

Replays zeigten, dass Prescott zuvor in Carters Richtung auf den Boden gespuckt hatte, was die Eskalation ausgelöst haben könnte. Carter verließ das Feld kopfschüttelnd und lächelnd, während Eagles-Fans buhten. "Ich wollte sicher nicht auf meine Offensive Linemen spucken", sagte Prescott hinterher: "Ich habe einfach auf den Boden gespuckt."

Im Nachgang erklärte Prescott weiter, Carter habe gedacht, er hätte in seine Richtung gespuckt. Darauf habe er entgegnet: "Warum zur Hölle sollte ich?" Der Ausschluss des D-Liners habe den Plan der Cowboys, speziell was das Blocking angeht, geändert.

Für Carter tue es ihm leid: "Ich wünsche niemandem, dass er aus dem Spiel ausgeschlossen wird." Gerade, da es das erste Saisonspiel war: "Ich weiß, wie aufgeregt jeder von uns Spielern war, die Saison zu eröffnen, und er hatte nicht einmal die Chance, das erste Play mitzumachen." Letztlich seien es "unglückliche Umstände" gewesen.

Der Protagonist selbst hielt sich bedeckt: "Wenn man sich die Bilder anschaut, wird schon alles rauskommen. Ich habe nichts dazu zu sagen." Dennoch räumte Carter sein Fehlverhalten ein: "Ich habe mich beim Team entschuldigt und versprochen, dass es nicht nochmal passieren wird."

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Trotz des frühen Verlusts ihres Star-Verteidigers - Carter ist einer der besten Defensive Tackles der Liga und war maßgeblich am Super-Bowl-Sieg beteiligt - kämpften sich die Eagles zurück.

Die Cowboys nutzten den Vorteil zunächst aus und erzielten einen Touchdown durch Javonte Williams in ihrem ersten Drive. Am Ende reichte es für Philadelphia aber zu einem 24:20-Erfolg und einem gelungenen Start in die Titelverteidigung.

Philadelphia Eagles: Jalen Carter kein unbeschriebenes Blatt

Defensive Coordinator Vic Fangio hatte Carter kürzlich für seine aggressive Spielweise gelobt, betonte aber: "Ich weiß nicht, ob 'Bösartigkeit' das richtige Wort ist. Er muss einfach mit der richtigen Einstellung spielen, um sein Potenzial zu erreichen. Er muss auf die Details achten, mit großem Einsatz spielen und fokussiert sein."

Carter, der 2023 als Neunter im Draft ausgewählt wurde, hat eine kontroverse Vergangenheit: Kurz vor seiner Draft-Pleite bekannte er sich schuldig zu fahrlässigem Fahren und Rennen, was mit einer einjährigen Bewährungsstrafe endete. Der Vorfall folgte auf einen Unfall, bei dem sein Georgia-Teamkollege Devin Willock und eine Mitarbeiterin ums Leben kamen.

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