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NFL: Superstarstatus ist kein Freifahrtschein - Rams müssen durchgreifen! Ein Kommentar

Aktualisiert:

von Kai Esser

Bild: 2025 Getty Images


Puka Nacua tritt von einem Fettnäpfchen ins Nächste. Es wird Zeit, dass die Los Angeles Rams ihrem Star einen Maulkorb verpassen. Ein Kommentar.

von Kai Esser

Es war einebeinahe schon absurder Boxscore für Puka Nacua gegen eine sehr starke Defense der Seattle Seahawks.

12 Catches, 225 Receiving Yards, 2 Touchdowns. Der Top-Receiver der Los Angeles Rams lieferte bei der 37:38-Niederlage erneut ab.

Abseits des Spielfeldes bleibt der 24-Jährige jedoch ein Problemkind: Nach dem Spiel pestete er öffentlich gegen die Schiedsrichter. Wohl, weil den Seahawks im finalen Drive des Spiels eine (berechtigte) Pass-Interference-Flagge zugesprochen wurde. "Danke für euren Anteil, Refs. Lol", hieß es in einem mittlerweile gelöschten "X"-Post des Receivers.

NFL: Puka Nacua mit antisemitischer Geste

Vorher trat Nacua in einem Livestream der Streamer Adin Ross und N3on auf, in dem er den Unparteiischen vorwarf, Flaggen nur zu werfen, damit sie vor Freunden damit angeben könnten. Im gleichen Stream machte er zudem eine antisemitische Geste.

Und damit nicht genug. Nur wenige Tage zuvor hatte er zudem aus der Rams-Kabine selbst einen Livestream gestartet, was strikt verboten ist.

Das muss zwingend ein Ende haben!

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Causa Nacua: Coach McVay muss eingreifen

Mit diesen Fehltritten rückt Nacua seine Franchise in ein schlechtes Licht. Freilich, für seine Geste entschuldigte er sich später, den Post löschte er flott.

Inwieweit er jedoch tatsächlich Reue zeigt oder es eine Ansage von einem seiner Vorgesetzten gab, ist und bleibt Spekulation.

Die Rams müssen in irgendeiner Form prophylaktisch eingreifen, denn eine solch gut geführte Franchise kann sich so eine schlechte Publicity nicht erlauben. Es passt zudem nicht zu den weißen Westen von Head Coach Sean McVay und Quarterback Matthew Stafford, die in ihrer bisherigen Karriere skandalfrei sind.

Puka Nacua setzt Playoff-Erfolg der Los Angeles Rams aufs Spiel

Denn nicht nur für die Außendarstellung ist so ein - nett ausgedrückt - wenig durchdachtes Verhalten schädlich, es kann auch die sportlichen Ziele beeinträchtigen.

Gerade weil die Rams ein sonst so harmonisches und ruhiges Team sind, könnten Mitspieler genervt oder gar erzürnt von Nacuas Ausfällen sein. Ob das PR-Team der Rams den Auftritt beim hochumstrittenen Streamer Adin Ross auf der noch umstritteneren Plattform "Kick" in dieser Form genehmigt hatte, ist ebenfalls eher anzuzweifeln.

Nicht genehmigt war zudem, dass Nacua beide Streamer in die Team-Einrichtungen bringen wollte. Er berief sich darauf, dass seine Leute mit dem Team in Kontakt getreten wären. Dies erfolgte aber offenbar nicht und Coach McVay intervenierte laut "USA Today", als er von der Aktion Wind bekam.

NFL: Starter-Kampf bei den Vikings - Quarterback-Situationen der Teams

  • Die Quarterback-Situationen der NFL-Teams
    Die Quarterback-Situationen in der NFL verändern sich stetig. Welche Spielmacher stehen wo unter Vertrag? Wer ist Starter, wer muss sich vorerst mit der Backup-Rolle begnügen? ran zeigt die Lage aller 32 Teams (Stand: 13. März 2026). 

    Getty Images

  • Minnesota Vikings
    Neuzugang bei den Vikings: Die Franchise hat den zuvor bei den Arizona Cardinals entlassenen Kyler Murray für ein Jahr unter Vertrag genommen. In der Offseason wird er mit J.J. McCarthy um den Posten als Starter kämpfen
    • Starter: J.J. McCarthy (im Bild) 
    • Backups: Kyler Murray, Max Brosmer

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  • Miami Dolphins
    Der begehrteste Quarterback der diesjährigen Free Agency ist vom Markt! Die Miami Dolphins ersetzen Tua Tagovailoa mit Malik Willis, der zuletzt als Backup von Jordan Love bei den Green Bay Packers glänzte. Willis unterschreibt einen Dreijahresvertrag über 67,5 Millionen US-Dollar, 45 Millionen davon sind garantiert. 
    • Starter: Malik Willis (im Bild)
    • Backups: Zach Wilson, Quinn Ewers, Cam Miller

    Icon Sportswire

  • Atlanta Falcons
    Nach der Entlassung von Tua Tagovailoa bei den Miami Dolphins steht auch schon ein Abnehmer bereit. Die Atlanta Falcons sichern sich die Dienste des Quarterbacks. Tagovailoa wird in der Offseason mit Michael Penix um den Starting-Job kämpfen. Es handelt sich um einen Einjahresvertrag.
    • Starter: Michael Penix Jr.
    • Backup: Tua Tagovailoa (im Bild)

    Icon Sportswire

  • Arizona Cardinals
    • Starter: Jacoby Brissett (im Bild)
    • Backups: Gardner Minshew, Kedon Slovis

    Imagn Images

  • Baltimore Ravens
    • Starter: Lamar Jackson (im Bild)
    • Backup: Tyler Huntley

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  • Buffalo Bills
    • Starter: Josh Allen (im Bild)
    • Backup: Kyle Allen
    • Reserve/Future Contract: Shane Buechele

    Imagn Images

  • Carolina Panthers
    • Starter: Bryce Young (im Bild)
    • Backups: Kenny Pickett, Andy Dalton

    ZUMA Press Wire

  • Chicago Bears
    • Starter: Caleb Williams (im Bild)
    • Backups: Case Keenum, Tyson Bagent

    2025 Getty Images

  • Cincinnati Bengals
    • Starter: Joe Burrow (im Bild)
    • Reserve/Future Contract: Sean Clifford

    IMAGO/Imagn Images

  • Cleveland Browns
    • Starter: Shedeur Sanders Im Bild)
    • Backups: Dillon Gabriel, Deshaun Watson

    2025 Getty Images

  • Dallas Cowboys
    • Starter: Dak Prescott (im Bild)
    • Backups: Joe Milton III, Sam Howell

    2024 Getty Images

  • Denver Broncos
    • Starter: Bo Nix (im Bild)
    • Backups: Jarrett Stidham, Sam Ehlinger

    USA TODAY Network

  • Detroit Lions
    • Starter: Jared Goff (im Bild)
    • Backup: Teddy Bridgewater
    • Reserve/Future Contract: Malik Cunningham

    2025 Getty Images

  • Green Bay Packers
    • Starter: Jordan Love (im Bild)
    • Backup: Desmond Ridder
    • Reserve/Future Contract: Kyle McCord

    IMAGO/Icon Sportswire

  • Houston Texans
    • Starter: C.J. Stroud (im Bild)
    • Backups: Davis Mills, Graham Mertz

    IMAGO/ZUMA Press Wire

  • Indianapolis Colts
    • Starter: Daniel Jones (im Bild)
    • Backups: Anthony Richardson, Riley Leonard
    • Reserve/Future Contract: Seth Henigan

    AFP/GETTY IMAGES/SID/LUKE HALES

  • Jacksonville Jaguars
    • Starter: Trevor Lawrence (im Bild)
    • Backup: Nick Mullens
    • Reserve/Future Contract: Carter Bradley

    2024 Getty Images

  • Kansas City Chiefs
    • Starter: Patrick Mahomes (im Bild)
    • Backup: Chris Oladokun
    • Reserve/Future Contract: Jake Haener

    IMAGO/ZUMA Press Wire

  • Las Vegas Raiders
    • Starter: Aidan O'Connell

    IMAGO/ZUMA Press Wire

  • Los Angeles Chargers
    • Starter: Justin Herbert (im Bild)
    • Future/Reserve Contract: DJ Uiagalelei

    2025 Getty Images

  • Los Angeles Rams
    • Starter: Matthew Stafford (im Bild)
    • Backup: Stetson Bennett

    ZUMA Press Wire

  • New England Patriots
    • Starter: Drake Maye (im Bild)
    • Backups: Joshua Dobbs, Tommy DeVito

    2025 Getty Images

  • New Orleans Saints
    • Starter: Tyler Shough (im Bild)
    • Backup: Spencer Rattler

    ZUMA Press Wire

  • New York Giants
    • Starter: Jaxson Dart (m Bild)
    • Backup: Jameis Winston

    IMAGO/ZUMA Press Wire

  • New York Jets
    • Starter: Geno Smith (im Bild)
    • Backups: Justin Fields, Brady Cook, Hendon Hooker
    • Reserve/ Future Contract: Bailey Zappe

    ZUMA Press Wire

  • Philadelphia Eagles
    • Starter: Jalen Hurts (im Bild)
    • Backup: Tanner McKee

    2023 Getty Images

  • Pittsburgh Steelers
    • Starter: Mason Rudolph (im Bild)
    • Backup: Will Howard

    UPI Photo

  • San Francisco 49ers
    • Starter: Brock Purdy (im Bild)
    • Backups: Mac Jones, Kurtis Rourke
    • Reserve/Future Contract: Adrian Martinez

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  • Seattle Seahawks
    • Starter: Sam Darnold (im Bild)
    • Backups: Jalen Milroe, Drew Lock

    2025 Getty Images

  • Tampa Bay Buccaneers
    • Starter: Baker Mayfield (im Bild)
    • Backups: Connor Bazelak, Jake Browning

    2025 Getty Images

  • Tennessee Titans
    • Starter: Cam Ward (im Bild)
    • Backups: Mitchell Trubisky, Will Levis

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  • Washington Commanders
    • Starter: Jayden Daniels (im Bild)
    • Backup: Marcus Mariota

    IMAGO/Icon Sportswire


Um den Erfolg in den Playoffs nicht zu gefährden, für die sich die Rams bereits sicher qualifiziert haben, müssen sie ihrem Star-Receiver einen Maulkorb anlegen. Keine Postings, keine öffentlichen Auftritte, nur Spielanalyse und Football. Das muss die Devise sein.

Dass eine Saison deshalb in Gefahr gebracht wird, weil ein Spieler daran scheitert, nachzudenken bevor er redet oder postet, kann in einer MVP-Saison von Quarterback Stafford nun wirklich niemand in Los Angeles gebrauchen.

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