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Trade Deadline: Neustart für diese Draft-Enttäuschung? – Die heißesten Wechselkandidaten

Veröffentlicht:

von Maximilian Stegmaier-Länge

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Videoclip • 01:15 Min


Noch einen Monat bis zur Trade-Deadline. Diese NFL-Stars könnten in den kommenden Wochen noch wechseln und ihre neuen Teams von Titelkandidaten zu Titelfavoriten machen.

Nach drei Wochen NFL Regular Season zeichnet sich langsam ab, welche Teams dieses Jahr um den Titel mitspielen werden und welche eher um den Nummer-eins-Pick. Nachrüsten oder lieber teuere Spieler abgeben und in den Rebuild starten? Das ist rund einen Monat vor der Trade-Deadline am 10. November die Frage aller Fragen.

Das NFL-Transferkarussell nimmt langsam Fahrt auf – und ran nimmt die heißesten Trade-Kandidaten unter die Lupe.

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Marvin Harrison Jr. – Wide Receiver, Arizona Cardinals

Der vierte Pick aus dem NFL Draft 2024 hatte einen Saisonstart zum Vergessen. Vier Catches für 73 Yards sind zu wenig, aber die Körpersprache auf dem Feld – fehlende Energie, fehlender Einsatz – ist alarmierender. In der Theorie sollte Harrison der wichtigste Receiver seines Teams sein, doch er bekommt nur die fünftmeisten Pässe in einer Offense, die viele Experten für nicht auf ihn zugeschnitten halten.

Die größere Frage lautet aber: Sind die Cardinals bereit, zweieinhalb Jahre nach dem Draft den Stecker zu ziehen und sich einzugestehen, dass sie danebengegriffen haben? Für Harrison wäre ein frischer Start an anderem Ort vielleicht die Ideallösung und Receiver-Bedarf haben beispielsweise die Chiefs, Raiders und 49ers.

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Daron Payne – Defensive Tackle, Washington Commanders

Bei den Commanders ist noch nicht so wirklich klar, in welche Richtung sich die Saison 2026 entwickelt, aber der Name Daron Payne kursiert schon länger als Trade-Kandidat. Noch kann Washington ihn zu Geld, oder in diesem Fall zu Trade-Gegenwert in Form von Draftpicks bzw. anderen Spielern, machen – aber mit dem Ende dieser Spielzeit läuft sein Vertrag aus.

Payne dürfte bei Teams begehrt sein, die kurzfristig und hochwertig ein Loch in der Defensive Line stopfen wollen (looking at you, Chicago Bears), um im Titelrennen All-in zu gehen. Aber falls die Commanders sich bis November im erweiterten Kandidatenkreis für die Playoffs tummeln, könnte auch eine Vertragsverlängerung ihres Erstrundenpicks von 2018 denkbar sein.

Tony Pollard – Running Back, Tennessee Titans

Die Titans sehen schlecht aus. Aber Pollard sieht gut aus. 4,6 Yards pro Lauf sind die Hausmarke, die Interessenten auf den Plan ruft. Sein halbwegs günstiger Restvertrag bis Ende der Saison könnte den ein oder anderen Titelkandidaten anziehen.

Der Verschleiß auf der Running-Back-Position ist so hoch, dass das Telefon in Tennessee klingeln wird, sobald die Titans sich offizieller aus dem Playoff-Rennen verabschiedet haben (falls jemand nach drei Niederlagen zum Auftakt noch an ein Wunder glauben sollte).

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Josh Uche – Edge, Miami Dolphins

Noch so ein Kandidat, der aus einem auf dem Papier schlechten Team heraussticht. Die Dolphins geben im Rahmen ihrer limitierten Möglichkeiten alles, aber es kommt nicht so viel Zählbares dabei heraus.

Uche hat in seinem siebten NFL-Jahr einen Minimalvertrag unterschrieben und ist nun einer der Lichtblicke in Miami, wo sich die tapfer kämpfenden Dolphins tief im Rebuild befinden. Draftkapital im Tausch für einen Routinier mit geringem Gehalt ist gern gesehen.

Jerry Jeudy – Wide Receiver, Cleveland Browns

Zwei Catches für 26 Yards sind ganz schön wenig für einen Receiver, der zu den absoluten Topverdienern seines Teams gehört. Die Browns sind die Überraschung der jungen Saison, aber Jeudys Zeit in Ohio könnte abgelaufen sein. Nicht, weil er mit 27 Jahren den Anschluss verloren hätte. 600 Yards 2025 und 1.200 im Jahr davor sind vertretbar. Doch bei den Browns hat die Jugend übernommen. Und weil Jeudys Vertrag fürs Jahr 2027 nicht garantiert ist, dürften sich Interessenten finden.

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Trade-Szenarien ändern sich permanent

Noch ist für viele Teams nicht eindeutig abzusehen, ob sie Mitte November eher als Verkäufer oder als Käufer auftreten werden. Der Oktober wird diesbezüglich Klarheit bringen – gerade bei den Teams, deren Bilanz nach drei Spieltagen noch keine eindeutige Tendenz zeigt.

Als weitere mögliche Trade-Kandidaten werden Steelers-Linebacker Alex Highsmith, Defensive Tackle Grover Stewart von den Colts, Giants Pass Rusher Kayvon Thibodeaux und Jaguars-Receiver Brian Thomas Jr. gehandelt, deren Teams zum Auftakt mit Leistungsschwankungen zu kämpfen hatten.

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