NFL
"Zu 99 Prozent schon aufgehört": Wie Mike McCarthy Aaron Rodgers noch umstimmte
Aktualisiert:
von Franziska WendlerNFL
NFL - Aaron Rodgers: "Hatte die Tür zu 99 Prozent geschlossen"
Videoclip • 01:16 Min
Dass Aaron Rodgers noch ein weiteres Jahr in der NFL spielt, verdankt er vor allem seinem neuen Trainer. Nicht der einzige Kreis, der sich für ihn schließt.
Aaron Rodgers geht in seine 22. NFL-Saison. Bereits vor Beginn der Spielzeit steht fest, dass es die letzte für den viermaligen NFL-MVP sein wird. Dass er überhaupt noch einmal das Spielfeld betritt, kam für den Routinier dabei durchaus unerwartet.
Im Interview mit "NFL Network" gab der 42-Jährige nun zu Protokoll, dass er nach der vergangenen Saison eigentlich bereits "zu 99 Prozent" entschieden hatte, seine Laufbahn in der besten Football-Liga der Welt nicht fortzusetzen.
Bis ein gewisser Mike McCarthy in Pittsburgh als neuer Head Coach aufschlug und "seinen Fuß in die Tür setzte". Langsam aber sicher überzeugte er Rodgers von einem weiteren Jahr.
"Wir hatten 2022 ein tolles Gespräch, bevor wir in Green Bay gegen ihn gespielt haben, als er noch bei Dallas war. Ich wollte unsere Beziehung noch einmal ganz neu beginnen lassen Wir standen zwar noch in Kontakt, aber ich wollte einfach mal sehen, an welchem Punkt er ist."
Die nächsten Livestreams auf Joyn
Bald verfügbarHeute, 18:25 Uhr • Mehr Sport
Die Schwimm-EM in Paris im Livestream
130 Min
Bald verfügbarHeute, 18:25 Uhr • Mehr Sport
Die Schwimm-EM in Paris im Livestream
130 Min
Rodgers: 2026 definitiv die letzte Saison
Jahrelang arbeitete Rodgers mit McCarthy bei den Packers zusammen, gemeinsamen gelang der Super-Bowl-Sieg 2010. Dass beide nun erneut zusammenarbeiten, bereitet dem 42-Jährigen sichtbar Freude.
"Das ist so surreal. Mit Mike schließt sich in vielerlei Hinsicht der Kreis. Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich ihn höre, und denke: 'Träume ich gerade?', denn manchmal höre ich seine Stimme im Traum, wie er mich anschreit“, so der Signal Caller.
Allerdings bestätigte Rodgers erneut, dass nach der anstehenden Saison Schluss - egal wie sie verläuft: "Nein, das war es dann wirklich."
Mit Coach McCarthy schließt sich ein Kreis
Neben dem geschlossenen Kreis mit Coach McCarthy hat sich für Rodgers derweil auch privat ein Kreis geschlossen. Nach unzähligen Jahren, in denen er mit seiner Familie keinen Kontakt hatte, gab es inzwischen eine Versöhnung.
Erst kürzlich postete Rodgers Bilder mit seinen Eltern, seinem Bruder, seiner Nichte und seinem Neffen, nachdem er mit ihnen gemeinsam Zeit verbracht hatte.
Dir gefallen ran-News?
Aussöhnung mit der Familie freut Rodgers
"Die Gespräche mit ihnen ziehen sich nun schon seit ein paar Jahren hin. Es gab da eine Geschichte, die schon viel zu lange andauerte und die ich beenden wollte. Und es war wirklich schön, wieder Kontakt zu ihnen aufzunehmen, zu jedem einzelnen von ihnen", freute er sich.
Neben dem Kontakt zu seinen Eltern, seinem Bruder und seiner Schwägerin freute sich Rodgers vor allem sichtlich darüber, für seine Nichte und seinen Neffen als Onkel da sein zu können.
"Das ist etwas ganz Besonderes. So hat sich in meinem Leben vieles wieder geschlossen … Ich bin froh, wieder mit ihnen vereint zu sein, und dieser Teil meines Lebens ist eine wirklich schöne Bereicherung."
Dankbar ist er in diesem Zuge übrigens vor allem seiner Ehefrau, die ihn ermutigt hatte, sich mit seiner Familie auszusöhnen.
Mehr NFL-News

NFL
Steelers binden Defensiv-Säule mit Topvertrag

NFL
Saisonaus droht! Rückschlag für die Cardinals

NFL
Tagovailoa-Debüt für die Falcons missglückt - Sorgen um QB

NFL
Falcons-Schock: Lange Sperre für Star-Edge-Rusher

NFL
"Monday Night Football": NFL schränkt TV-Analyst Aikman ein

NFL
"Man weiß nie": Burrow reagiert auf Trikot-Drama um Daniels










