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PDC Darts World Masters

Darts World Masters: Aus in Runde Eins! Stürzt Michael van Gerwen ab?

Veröffentlicht:

von Maximilian Kayser

ran Mehr Sport

Darts: Dubai-Luke! Littler lässt es in Luxus-Unterkunft krachen

Videoclip • 01:07 Min


Der erste Tag der Darts World Masters lieferte enge Spiele, aber keine Überraschungen - bis Michael van Gerwen im vorletzten Spiel des Abends in Runde eins an Damon Heta scheiterte.

Von Maximilian Kayser

Mit den Darts World Masters ist das erste Major-Turnier der PDC im Jahr 2026 gestartet. Und der erste Abend bot direkt viele Top-Leistungen der besten Darts-Spieler der Welt: In acht Matches spielten sechs Spieler über 100 Punkte im Average.

Dabei blieben die Überraschungen lange aus, die gesetzte Top 16 der Weltrangliste gab sich trotz einiger enger, hochklassiger Duelle keine Blöße. Im vorletzten Spiel des Abends erwischte es dann ausgerechnet Michael van Gerwen: Der dreimalige Weltmeister musste sich Damon Heta mit 1:3 nach Sätzen geschlagen geben.

Nach einem schweren Jahr 2025 und einer enttäuschenden WM ist es der nächste Rückschlag für den ehemaligen Primus des Dartssports. Im englischen Milton Keynes lieferte van Gerwen mit einem Average von 88,35 Punkten einen Auftritt weit weg von seiner Bestform ab.

Darts World Masters: Van Gerwen auf Doppel schwach

Dabei spielte sein Gegner Heta sogar mit 86,46 einen leicht geringeren Durchschnitt. Doch in den wichtigen Momenten war der Australier da: Im ersten Satz checkte er im entscheidenden Moment 124, als "MvG" 16 Punkte Rest hatte. Nach dem Satzausgleich durch den Niederländer offenbarten sich bei van Gerwen eklatante Doppelschwächen.

Er verpasste einen Satzdart zur Führung, Heta lieferte mit 118 erneut ein High Finish. Sehr ähnlich sah es im entscheidenden vierten Satz aus: "MvG" verpasste zwei Darts auf Doppel, während Heta 101 checkte. Am Ende stand van Gerwens Doppelquote bei enttäuschenden 23,53 Prozent, Damon Heta war hier mit 63,64 Prozent dagegen eiskalt.

Eigentlich fing das Jahr des Niederländers gut an: Bei Einladungsturnieren in Bahrain und Saudi-Arabien zeigte sich van Gerwen in guter Form, gewann die Bahrain Darts Masters und verlor eine Woche später erst im Finale gegen Luke Littler. Allerdings zählten die beiden Turniere nicht in die Order of Merit ein - anders als das World Masters.

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Michael van Gerwen droht Absturz aus den Top Ten der Darts-Welt

Dieses Jahr wird für "MvG" ein entscheidendes in seiner legendären Karriere: Er verteidigt rund 69 Prozent seines Preisgeldes in der Weltrangliste. Sollte es weiterhin so schlecht laufen wie in Milton Keynes, droht ihm sogar das Abrutschen aus den Top Ten der Order of Merit.

Die weiteren Spiele des Abends boten zum Teil ordentlich Spannung, was auch am besonderen Modus liegt: Wie bei der WM wird im Satz-Modus gespielt - für den Gewinn braucht man aber nur zwei statt drei Legs. Das sorgt für besonders kurze Sätze und Matches, in denen jeder Fehler fatal werden kann.

In besonderer Form zeigte sich Gerwyn Price: Der Waliser spielte mit 108 Punkten den besten Average des Abends und ließ WM-Achtelfinalist James Hurrell kaum eine Chance. Dabei spielte dieser selbst 101 Punkte im Durchschnitt. Am Ende stand dennoch ein 3:0 nach Sätzen.

Darts: Snakebite, Iceman, The Nuke, Hollywood - So kamen die Stars zu ihren Spitznamen

  • Die Spitznamen der Darts-Stars und ihre Hintergründe

    Die Spitznamen der Darts-Stars und ihre Hintergründe
    Zum sportlichen Werdegang eines Darts-Profis gehört in der Regel auch die Festlegung eines Spitznamens. Er ist das Alleinstellungsmerkmal und verleiht den Herren und Damen der Pfeile eine besondere Identität. Einige Spitznamen und deren Ursprung hat ran in der Galerie gesammelt.

    Action Plus

  • Peter Wright (Schottland) - Snakebite

    Peter Wright (Schottland) - Snakebite
    Um den Spitznamen von Peter Wright ranken sich verschiedene Versionen. Angeblich sei "Snakebite", ein Getränk aus Cider und Bier, das Lieblingsgetränk des Schotten. In einem Interview gab er allerdings seine Vorliebe für Schlangen preis, denen er laut eigener Aussage ähnele: "Ich bin eine ruhige Person, die in Ruhe gelassen werden möchte. Wenn du mich anstupst, beiße ich dich."

    Getty Images

  • Nummer vier der Weltrangliste: Luke Littler

    Luke Littler (England) - The Nuke
    "The Nuke" ist im englischen der Begriff für eine Kernwaffe. Damit spielt der Spitzname auf die enorme Scoring-Power des Doppel-Weltmeisters an.

    Imago/Action Pictures/SID/IMAGO/Godfrey Pitt

  • Gabriel Clemens (Deutschland) - The German Giant

    Gabriel Clemens (Deutschland) - The German Giant
    Mit stolzen 1,95 Meter ist Gabriel Clemens in der Tat einer der größten Spieler auf der Tour. Seine Fans gaben ihm daher den passenden Spitznamen "German Giant". Neben seinem offiziellen Bühnennamen wird er oft aber auch einfach "GaGa" genannt.

    Getty Images

  • Luke Humphries (England) - Cool Hand Luke

    Luke Humphries (England) - Cool Hand Luke
    Was ist beim Darts mit das Wichtigste? Eine ruhige Hand. Und dieses Merkmal hat sich Luke Humphries aufgrund seines unaufgeregten, schnörkellosen Spielstils zum Spitznamen gemacht. Vor einige Jahren gewann er zudem das "Recht" auf seinen Namen gegen Martin Lukeman, der damals "Cool Man Luke" genannt wurde - beide entschieden, dass die Namen zu ähnlich seien und spielten darum. Humphries gewann und behielt den Namen.

    IMAGO/Pro Sports Images

  • Gary Anderson (Schottland) - The Flying Scotsman

    Gary Anderson (Schottland) - The Flying Scotsman
    Der zweimalige Weltmeister wählte für seinen Spitznamen die schnellste Zugverbindung zwischen London und Edinburgh - den "Flying Scotsman". Entgegen vieler Vermutungen soll der Name also keine Anspielung auf den "Fliegenden Holländer" sein. Vor seinem Wechsel in die PDC 2009 war Anderson noch als "Dreamboy" in der BDO (British Darts Organisation) unterwegs.

    Getty Images

  • Michael van Gerwen (Niederlande) - Mighty Mike

    Michael van Gerwen (Niederlande) - Mighty Mike
    In Folge seines dominanten, emotionalen und manchmal schon furchteinflößenden Auftretens auf der Bühne erhielt Michael van Gerwen seinen aktuellen Spitznamen "Mighty Mike". Mike ist gerade im Englischen dabei die Abkürzung seines Vornamens Michael.

    Getty Images

  • Fallon Sherrock (England) - Queen of the Palace

    Fallon Sherrock (England) - Queen of the Palace
    Als erste Frau gewann Fallon Sherrock eine WM-Partie, 2020 scheiterte sie als Qualifikantin erst in der dritten Runde an Chris Dobey. Seitdem trägt die Engländerin den Spitznamen "Queen of the Palace", in Anlehnung an die WM-Spielstätte, den Alexandra Palace in London.

    Action Plus

  • Phil Taylor (England) - The Power

    Phil Taylor (England) - The Power
    Phil Taylor darf als Rekord-Weltmeister und Dart-Legende natürlich nicht fehlen. Zu seinem Spitznamen "The Power" kam er aber vielmehr durch einen Zufall. Denn Taylor selbst suchte sich diesen Namen gar nicht aus. Vielmehr war es ein englischer TV-Mitarbeiter, der Taylor diesen Namen verpasste.

    imago images/osnapix

  • Phil Taylor (England) - The Power

    Phil Taylor (England) - The Power
    Peter George trat in einem dunklen Zimmer auf die gleichnamige CD-Hülle der Band SNAP! und verpasste Taylor daraufhin diesen Namen. Aber auch Taylors Eigenschaft, in den entscheidenden Spielmomenten sein markantes Powerplay aufzuziehen, wird von einigen Fans als Grundlage für seinen Spitznamen hergenommen.

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  • Dave Chisnall (England) - Chizzy

    Dave Chisnall (England) - Chizzy
    Dave Chisnall hat seinen Nachnamen genommen und ihn ein wenig verniedlicht - schon kam "Chizzy" hervor.

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  • Raymond van Barneveld (Niederlande) - Barney

    Raymond van Barneveld (Niederlande) - Barney
    Auch der Spitzname Raymond van Barnevelds kommt nicht von ungefähr. "Barney" ist zwar letztlich nur eine kürzere Ableitung seines vollen Nachnamens, dennoch hat sich der Spitzname bei den Fans als einer der beliebtesten entpuppt. Aus diesem Grund bezeichnen sich die Fans des Niederländers als die sogenannte "Barney Army". Früher trug der fünfmalige Weltmeister auch den Spitznamen "The Man".

    IMAGO/Shutterstock

  • Rob Cross (England) - Voltage

    Rob Cross (England) - Voltage
    Bevor Rob Cross die Darts-Welt mit seinem Sieg im WM-Finale 2018 über den legendären Phil Taylor auf den Kopf stellte, arbeitete er als Elektriker. Seinen Spitznamen wählte er daher auch mit Bezug auf seinen alten Job.

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  • Joe Cullen (England) - Rockstar

    Joe Cullen (England) - Rockstar
    Joe Cullen spielt mit seinem Spitznamen auf eine ganz neue Generation von Dartspielern auf der Tour an. Die jungen Wilden werden mehr - und Cullen reiht sich als "Rockstar" perfekt dort ein.

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  • Michael Smith (England) - Bully Boy

    Michael Smith (England) - Bully Boy
    Im Deutschen bedeutet sein Name in etwa "Schlägertyp", der Ursprung kommt aber nicht etwa von einer Rüpel-Phase auf dem Pausenhof. In einem Interview gab Smith an, als Kind auf einem Bauernhof mitgeholfen zu haben und wurde dort von einem Kalb angegriffen.

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  • Adrian Lewis (England) - Jackpot

    Adrian Lewis (England) - Jackpot
    2005 räumte Adrian Lewis im Alter von 20 Jahren in Las Vegas an einem einarmigen Banditen einen Jackpot über 75.000 Dollar ab. Das Geld durfte er aber nicht mitnehmen, weil Glücksspiele in den USA erst ab 21 Jahren erlaubt sind.

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  • Johnny Clayton (Wales) - The Ferret

    Jonny Clayton (Wales) - The Ferret
    Jonny Claytons Spitzname, auf Deutsch "Frettchen", klingt nicht unbedingt angsteinflößend und hat auch keinen besonderen Klang. Aber er geht zurück auf seine Vergangenheit in einem anderen Sport. Den Beinamen bekam er bereits während seiner Zeit im Amateur-Rugby und spielt auf seine damalige Wendigkeit an.

    IMAGO/Jan Huebner

  • Gerwyn Price (Wales) - The Iceman

    Gerwyn Price (Wales) - The Iceman
    Am Oche ist Gerwyn Price einer der emotionalsten Spieler und wird eher zum Vulkan. Wegen des Reims auf seinen Nachnamen (Ice/Price) und seiner Einlaufmusik "Ice Ice Baby" von "Vanilla Ice" passt sein Spitzname aber dann irgendwie doch.

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  • Nathan Aspinall (England) - The Asp

    Nathan Aspinall (England) - The Asp
    Nathan Aspinall hat es sich einfach gemacht und einfach seinen Nachnamen abgekürzt. Im Deutschen bedeutet "Asp" auch Natter, weswegen die Schlange auch das Symbol den jungen Engländers ist.

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  • José de Sousa (Portugal) - The Special One

    Jose de Sousa (Portugal) - The Special One
    Im Fußball gibt es bereits einen portugiesischen "The Special One". Und genau auf diesen Jose Mourinho spielt Jose de Sousa auch an. Zudem verzückt de Sousa die Dartswelt auch immer wieder mit ganz speziellen Finishes. Nicht immer freiwillig, denn der Portugiese ist bekannt für den ein oder anderen Rechenfehler im Spiel.

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  • Chris Dobey (England) - Hollywood

    Chris Dobey (England) - Hollywood
    Zu Karrierebeginn zeichnete Chris Dobey oft ein extravaganter Kleidungsstil aus. In dessen Folge fuhr ihn jemand an, ob er denn glaube, ein Hollywood-Star zu sein. Und so war sein außergewöhnlicher Spitzname geboren.

    Getty Images

  • James Wade (England) - The Machine

    James Wade (England) - The Machine
    James Wade trug in seiner Karriere viele Spitznamen. Sein erster war 2006 "The Gladiator", nach einem Neun-Darter im selben Jahr hieß er 009. Im Dezember 2007 stimmten Fans für "Spectacular" als Anspielung auf die auch am Oche getragene Brille. Den Spitznamen "The Machine" hat James Wade aber mittlerweile seit 2008 behalten. Der führt unter anderem auf seine fast schon maschinenhafte Konstanz auf die Doppel-10 zurück - aber auch auf seinen alten Job als Automechaniker.

    Getty Images

  • Ryan Searle (England) - Heavy Metal

    Ryan Searle (England) - Heavy Metal
    Ryan Searles Spitzname lautet "Heavy Metal" und spielt sowohl auf seinen Musikgeschmack, als auch auf das außergewöhnlich hohe Gewicht seiner Darts an. Mit 32 Gramm spielt Searle die schwersten Darts auf der Tour.

    imago images/Pro Sports Images

  • Martin Schindler (Deutschland) - The German Wall

    Martin Schindler (Deutschland) - The Wall
    Martin Schindler wählte seinen Namen in Anspielung auf die Ost- und Westberlin trennende Mauer. Er kam nach der Wende in Brandenburg zur Welt, seine Eltern wohnten in der DDR.

    Getty Images

  • Dirk van Duijvenbode (Niederlande) - The Titan/Aubergenius

    Dirk van Duijvenbode (Niederlande) - The Titan/Aubergenius
    Der Spitzname "The Titan" rührt beim Niederländer wie bei Gabriel Clemens von seiner Statur. In jüngster Vergangenheit etablierte sich aber auch immer mehr "Aubergenius". Denn van Duijvenbode arbeitet auf einer Auberginenfarm und bringt als Erkennungsmerkmal das Gemüse gelegentlich mit auf die Bühne.

    imago images/Pro Sports Images

  • Steve Beaton (England) - Bronzed Adonis

    Steve Beaton (England) - Bronzed Adonis
    Der "braun gebrannte Schönling" und Rekord-WM-Teilnehmer bekam seinen Spitznamen wegen seiner stets gebräunten Haut. Diese holte er sich unter anderem infolge seiner Darts-Trainings auf Teneriffa. 2025 ist Beaton leider nicht mehr dabei. Der Engländer verpasste die Qualifikation und beendete seine Karriere.

    Getty Images

  • Brendan Dolan (England) - The History Maker

    Brendan Dolan (England) - The History Maker
    Beim World Grand Prix gelang dem Nordiren als erster Spieler ein Neun-Darter bei einem Double-In-Event. Geschichte geschrieben, Spitzname gewonnen.

    Getty Images

  • Daryl Gurney (England) - Superchin

    Daryl Gurney (England) - Superchin
    Angeblich öfter auf sein ausgeprägtes Kinn angesprochen, machte sich Daryl Gurney das einfach zu nutzen und verlieh seinem markanten Merkmal eine positive Verbindung. 

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  • Mensur Suljovic (Österreich) - The Gentle

    Mensur Suljovic (Österreich) - The Gentle
    Mensur Suljovic gilt unter allen Dartsspielern als zuvorkommend und bescheiden. Gerade dieser Charakterzug brachte den Österreicher zu seinem Spitznamen "The Gentle". Angeblich wollte er sich ursprünglich "Jackpot" nennen - doch der war bereits vergeben.

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  • Dimitri van den Bergh (Belgien) - The Dream Maker

    Dimitri van den Bergh (Belgien) - The Dream Maker
    Schon als Kind habe er immer nur an Darts gedacht und davon geträumt. Daher der Spitzname des Belgiers Dimitri van den Bergh.

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  • William O’Connor (Irland) - The Magpie

    William O’Connor (Irland) - The Magpie
    Erst mit 19 Jahren fing er an, mit Freunden Darts in Pubs zu spielen. In Anspielung auf sein dennoch bald überraschendes Auftauchen in der Weltspitze kam er zu seinem Spitznamen. Im Deutschen bedeutet "Magpie" Elster.

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  • Simon Whitlock (Australien) - The Wizard

    Simon Whitlock (Australien) - The Wizard
    Simon Whitlock ähnelt bei genauem Hinsehen durchaus großen Zauberercharakteren aus Filmen wie "Der Herr der Ringe" oder "Harry Potter". Seine lange Mähne und der markante Bart brachten ihm folgerichtig seinen Spitznamen "The Wizard" ein.

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  • Ian White (England) - Diamond

    Ian White (England) - Diamond
    Diamond White ist ein heller Cider in England. Aus diesem Grund bekam Ian White durch die Verbindung seines Nachnamens mit dem süßen alkoholischen Getränk seinen Spitznamen verliehen.

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  • Jermaine Wattimena (Niederlande) - The Machine Gun

    Jermaine Wattimena (Niederlande) - The Machine Gun
    Mittlerweile gibt es viele Profis auf der Tour, die durch ihre hohe Wurffrequenz auffallen. Jermaine Wattimena machte sich dieses Merkmal, das an eine Schnellfeuerwaffe erinnert, aber auch gleich zum Spitznamen.

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  • Mervyn King (England) - The King

    Mervyn King (England) - The King
    Mit seinem Nachnamen war der Spitzname für Mervyn King schnell gewählt. Doch zu echten großen Erfolgen hat es trotz des protzigen Spitznamens noch nicht gereicht.

    imago images/Pro Sports Images


Drama um James Wade: Gegner beschwert sich

Auch Nathan Aspinall spielte gut auf und gewann gegen den irischen Qualifikanten Shane McGuirk nach Rückstand mit 3:1. Starke 106 Punkte standen bei ihm im Average. Besonders spannend wurde es bei Gary Anderson und James Wade: Beide siegten erst durch den Entscheidungssatz.

Für Drama sorgte das Spiel von Wade gegen Madars Razma: Im Entscheidungssatz traf der Lette die Doppel nicht, trotz starker Leistung musste er sich "The Machine" geschlagen geben. Nach dem Spiel beschwerte sich Razma dann bei "X", weil Wade ihn beim Handshake nach dem Match nicht anschaute.

"Ja, ich komme aus einem kleinen Land und bin kein großer Darts-Champion, aber ich bin mir nicht sicher, dass ich es heute Abend verdient hatte, vom Publikum ausgebuht zu werden und so einen Handshake auf der Stage und Backstage zu bekommen", schrieb der Lette.

Die restlichen acht Erstrundenpartien des World Masters finden an diesem Freitagabend ab 20 Uhr statt. Dann steigt mit Martin Schindler der einzige Deutsche gegen Luke Woodhouse ins Turnier ein. Weltmeister Littler will seine Dominanz fortführen - er spielt gegen Mike de Decker.

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