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Darts

Luke Littler sieht sich vor Lamine Yamal

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von ran.de

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Darts-WM: Das verrückte Jahr des Luke Littler

Videoclip • 02:48 Min


Sportlich ist Luke Littler aktuell kaum zu stoppen. Nach seiner historischen Siegesserie sorgt der Darts-Weltmeister nun mit einer selbstbewussten Ansage für Schlagzeilen und nimmt andere Sportgrößen ins Visier.

Großkotz-Alarm bei Luke Littler! Der Darts-Superstar hat derzeit nicht nur am Board das größte Selbstvertrauen. Der 19-Jährige hält sich selbst für den besten Sportler seines Alters und sieht sich auch vor Fußball-Weltmeister Lamine Yamal.

Ganz aus der Luft gegriffen ist Littlers Selbstbewusstsein nicht. Der zweimalige Darts-Weltmeister erlebt eine Saison für die Geschichtsbücher. In diesem Jahr gewann er bislang alle sechs TV-Majors der PDC und hat damit sogar die Chance, als erster Spieler überhaupt alle elf Major-Titel eines Kalenderjahres abzuräumen.

Seit November entschied der Engländer zudem 66 seiner 76 Partien bei Major-Turnieren für sich,  eine der beeindruckendsten Siegesserien der Darts-Geschichte.

Kein Wunder also, dass Littler in einem Interview gefragt wurde, ob er aktuell der dominanteste Sportler der Welt sei.

Littler stichelt gegen Yamal

Zunächst verwies der Weltranglistenerste noch auf Tennis-Star Jannik Sinner. Das war’s dann aber auch schon mit der Bescheidenheit.

"Offensichtlich ist das im Moment schwer zu sagen. Mit Sinner, der Wimbledon gewinnt. Aber ja, so wie ich Spiele gewinne, Leistungen bringe und Trophäen sammle, ist das wahrscheinlich das Beste überhaupt", so "The Nuke" und konnte sich auch einen Seitenhieb auf Spaniens Fußball-Juwel Lamine Yamal, ebenfalls 19 Jahre, nicht verkneifen.

"Offensichtlich hat Spanien die Weltmeisterschaft gewonnen und alle reden über Lamine Yamal. Ich meine, er hat eigentlich nicht viel gemacht, oder? Vielleicht ein Tor geschossen. Ein paar Vorlagen gegeben. Ist er der beste 19-Jährige der Welt? Nein, ist er nicht! Solange ich gewinne, gut spiele und Trophäen sammle, ist das alles, was zählt."

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Littler entspannt statt zu trainieren

Einmal in Fahrt legte Littler noch einen drauf. Training benötige eher im Vergleich zu seinen Kontrahenten kaum. Nach eigener Aussage steht er vor Turnieren nur noch 20 bis 25 Minuten am Board, während andere Stunden damit verbringen.

"Ich habe im Laufe der Jahre genug gearbeitet. Jetzt geht es nur noch ums Entspannen."

Deshalb gönnt sich Littler in diesem Monat auch eine Auszeit. Die beiden World-Series-Events in Neuseeland und Australien lässt er sausen und reist stattdessen in den Urlaub nach Disney World in Florida.

Vor Wettkämpfen geht es für ihn inzwischen ohnehin nur noch darum, den Arm locker zu machen. "Jedes Mal, wenn ich zum Veranstaltungsort komme, geht es nur darum, warm zu werden."

Die Ergebnisse geben ihm bislang recht. Ob seine jüngsten Sprüche bei den Fans genauso gut ankommen, dürfte allerdings fraglich sein. Denn wahre Champions zeichnen sich in der Regel auch dadurch aus, dass sie anderen Sportgrößen Respekt zollen.

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