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2. Bundesliga - 1. FC Nürnberg: Miroslav Klose wettert gegen Kaderpolitik
Veröffentlicht:
von ran.deran Fußball Bundesliga
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Videoclip • 02:22 Min
Nach öffentlicher Kritik von Trainer Miroslav Klose an der Kaderpolitik des 1. FC Nürnberg stehen beim Club richtungsweisende Gespräche an. Hat der frühere Torjäger die Nase voll?
Trainer Miroslav Klose hat beim 1. FC Nürnberg erneut öffentlich Kritik an der Kaderplanung geäußert. Noch vor der 1:2-Niederlage beim SC Paderborn 07 am Samstag machte der Weltmeister von 2014 bei "Sky" deutlich, dass ihm im sportlichen Aufbau des Clubs die nötige Kontinuität fehlt.
"Man kann sich hier nicht ein bisschen was aufbauen. Wenn ich jetzt Fan von der Mannschaft bin und mir ein Trikot kaufe, dann ist der Spieler ein halbes Jahr später nicht mehr da. Wir brauchen ein Fundament und wir müssen versuchen, die Spieler zusammenzuhalten. Nur dann gibt es eine Struktur und eine Klarheit. Sonst haben wir zu viele Wechsel drinnen", sagte Klose.
Der 1. FC Nürnberg befindet sich seit dem Sommer 2024 in einem außergewöhnlich großen personellen Umbruch. Unter der Verantwortung von Sportvorstand Joti Chatzialexiou kam es laut "Bild" seitdem zu 110 Transferbewegungen. Vom Kader der Saison 2023/24 ist nahezu kein Spieler mehr übrig geblieben.
Zwischen Klose und dem Vorstand knirscht es
Mit dem Neuaufbau waren im Umfeld des Clubs auch die Erwartungen gestiegen. Chatzialexiou hatte das Saisonziel früh klar formuliert und in der 2. Bundesliga einen Platz im Bereich der Ränge eins bis sieben ausgegeben.
Nach einem schwachen Start – der FCN lag nach fünf Spieltagen auf Tabellenplatz 18 – stabilisierten sich die Leistungen zwar, zuletzt blieb die Entwicklung jedoch wechselhaft. Seit der Winterpause gewann Nürnberg nur eines von vier Pflichtspielen und rangiert aktuell auf Platz zehn.
Zudem soll sich das Verhältnis zwischen Klose und Chatzialexiou kontinuierlich verschlechtert haben.
Gespräche mit Klose laufen
Derzeit laufen in Nürnberg Gespräche über die künftige personelle Ausrichtung des Vereins. Kloses Vertrag endet im Juni. Wie die "Bild" berichtet, geht es allerdings nicht mehr nur um die Zukunft des Trainers, sondern auch um die des Sportvorstandes.
Chatzialexiou ist noch bis 2027 gebunden, der Aufsichtsrat soll jedoch zeitnah Klarheit über die weitere Planung wünschen. Klose selbst reagierte gelassen auf die Situation: "Wir sind in Gesprächen. Ich bin da total entspannt."
Die kommenden Wochen könnten damit richtungsweisend werden, sowohl für die sportliche Entwicklung des 1. FC Nürnberg als auch für die personelle Aufstellung an der Vereinsspitze.
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