WM
UEFA will FIFA-Präsident Gianni Infantino wohl stürzen - der gehandelte Nachfolger sorgt für neue Brisanz
Aktualisiert:
von ran.deran Fußball Bundesliga
BVB in lila?! Ausweichtrikot wird im Netz gnadenlos verspottet
Videoclip • 01:25 Min
Als Reaktion auf die Pläne von FIFA-Präsident Gianni Infantino rund um eine Teil-Privatisierung der WM macht die UEFA offenbar mobil. Jetzt sorgt ein Bericht für Aufsehen, wonach Nasser Al-Khelaifi auf Drängen des europäischen Verbandes gegen Infantino antreten könnte.
Hat es FIFA-Präsident Gianni Infantino mit seinen Plänen rund um einen Teilverkauf der WM-Erlöse zu weit getrieben? Wie das US-amerikanische Nachrichtenportal "Politico" berichtet, will die UEFA als Reaktion einen prominenten Gegenkandidaten für Infantino bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr ins Rennen schicken.
Dabei soll es sich um keinen Geringeren als Nasser Al-Khelaifi handeln. Der Präsident von Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain ist ein wichtiger Mann in der UEFA und genießt Vertrauen im Verband, nicht zuletzt aufgrund seiner Weigerung, sich den Plänen zur Gründung einer Super League anzuschließen. PSG gehörte 2021 nicht zu jenen zwölf abtrünnigen Klubs.
UEFA will Infantino wohl stürzen - folgt Al-Khelaifi
Dem Bericht zufolge nahmen die Gerüchte über eine Kandidatur von Al-Khelaifi für das FIFA-Präsidentenamt im Zuge der WM Fahrt auf. Das Magazin verweist dabei auf drei Offizielle im internationalen Fußball, die mit den Vorgängen vertraut sind. Der Katarer ist auch Vorsitzender der europäischen Klubvereinigung EFC.
Allerdings reagierte ein Sprecher von Al-Khelaifi bereits am Mittwoch mit einem deutlichen Dementi auf die Berichte. "Nasser hat absolut keine Ambitionen, keine Absichten und kein Interesse an einer Funktion bei der FIFA. Er wird weiterhin alle Institutionen des weltweiten und europäischen Fußballs unterstützen", hieß es.
Dir gefallen ran-News?
Mehr Fußball-Videos

ran Fußball
DFB-Team - Jürgen Klopps Ansage an die Medien: Das steckt dahinter
Videoclip • 03:06 Min

ran Fußball
DFB-Team: Jürgen Klopp legt los - und entschuldigt sich direkt
Videoclip • 04:28 Min

ran Fußball
DFB-Team: Ganz schön stolz! Jürgen Klopp flext privat mit neuem Titel
Videoclip • 02:44 Min

ran Fußball Bundesliga
"Köln verzettelt sich gewaltig": Fans mit Vorahnung wegen El-Mala-Poker
Videoclip • 01:29 Min

ran Fußball Bundesliga
El-Mala-Deal mit BVB geplatzt! So reagiert Köln-Trainer Wagner
Videoclip • 01:45 Min

ran Fußball Bundesliga
FC Bayern: Saibari stellt sich vor - hier muss der Neuzugang schmunzeln
Videoclip • 01:16 Min

ran Fußball Bundesliga
FC Bayern - Max Eberl verkündet: Palhinha-Wechsel ist geplatzt
Videoclip • 02:21 Min

ran Fußball
Cristiano Ronaldo: Plötzlich blond! Neue Frisur beim GOAT
Videoclip • 01:01 Min

ran Fußball Bundesliga
BVB: Echt oder Fake? Kobel mit Mega-Abschlag
Videoclip • 01:01 Min

ran Fußball
Bewegende Worte: Lionel Messi nimmt Abschied - CR7 und Brady spenden Trost
Videoclip • 01:42 Min

2. Bundesliga
2. Liga: Netz kaputt! Panne bei Magdeburg-Debakel
Videoclip • 01:12 Min

ran Fußball
Cristiano Ronaldo: Heimlich-Hochzeit mit Georgina
Videoclip • 01:04 Min
WM-Pläne von Infantino stoßen auf massive Kritik
Der Weltverband und Infantino planen, Anteile der Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen. Die FIFA will dafür eine Tochtergesellschaft namens FIFA Forward Enterprise (FFE) gründen, die alle kommerziellen Aktivitäten und Turnierorganisationen bündeln soll. Infantino soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge den 211 Mitgliedsverbänden zudem eine Frist bis zum 19. September gesetzt haben, um den Plänen zuzustimmen. Eine einfache Mehrheit soll demnach ausreichen, um die Vorhaben umzusetzen.
Infantino selbst verteidigte die Pläne. "Es ist ein Vorschlag, ein Angebot, Teil eines demokratischen Beratungsprozesses", sagte der Schweizer in einem Video, das der Weltverband am Mittwochabend veröffentlichte. "Es ist eine Gelegenheit, aber keine Verpflichtung." Die Pläne hatten europaweit und über den Sport hinaus für massive Kritik gesorgt.
Die nächsten Wahlen zum FIFA-Präsidenten sind für den März 2027 geplant. Bislang ist Amtsinhaber Infantino der einzige Kandidat, bereits 2019 und 2023 war er ohne Gegenkandidat per Akklamation wiedergewählt worden.
Auch interessant: WM-Verkauf? Alle Infos zum FIFA-Knall im News-Ticker Und: Infantino könnte Gehalt wohl verzehnfachen
Mehr WM-News

WM
Klopp, Xavi und Co.: Großer Wandel auf dem Trainermarkt?

WM
Auf wen setzt Klopp: Die Torwart-Kandidaten im Check

Bundesliga
Keine WM-Teilnahme: Ginter rechnet mit Nagelsmann ab

WM
Klopp vs. van der Vaart: Schlagabtausch geht in nächste Runde

WM
FBI-Bericht durchgesickert: "Werde Messi in die Luft sprengen"

WM
FIFA stärkt Infantino: Rundumschlag gegen Kritiker