Bundesliga
FC Bayern: Uli Hoeneß entschuldigte sich bei Max Eberl - "nicht gut behandelt"
Aktualisiert:
von Martin Volkmarran Fußball Bundesliga
FC Bayern - Hoeneß über Eberl: "Bleibt zu 100 Prozent"
Videoclip • 01:56 Min
Lange Zeit war die Zukunft von Sportvorstand Max Eberl beim FC Bayern München ungewiss. Nun ist offenbar eine Entscheidung über seine Zukunft gefallen.
Am Rande des Testspiels des FC Bayern München gegen den Achtligisten FC Rottach-Egern (15:0) hat sich Ehrenpräsident und Aufsichtsrat Uli Hoeneß zur Zukunft von Max Eberl geäußert.
Wie der 74-Jährige erklärte, soll der häufig kritisierte Sportvorstand auch in Zukunft beim Rekordmeister bleiben. Eberls Vertrag läuft im Sommer 2027 aus, eine Verlängerung hing bis zuletzt in der Schwebe.
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Hoeneß revidierte damit seine Aussagen kurz vor dem DFB-Pokalfinale gegen Stuttgart (3:0), als er Eberls Chancen auf einen neuen Vertrag mit "60:40" beziffert hatte.
Nun antwortete er auf eine entsprechende Frage nach der Prozentzahl: "Im Moment glaube ich 100."
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Uli Hoeneß: Entschuldigung bei Max Eberl
Damit dürfte nichts mehr gegen einen Entscheid des Aufsichtsrats für einen Verbleib Eberls bei dessen nächster Sitzung Ende August sprechen.
Der 52-Jährige war in der Vergangenheit immer wieder in die Kritik geraten, auch und gerade durch kritische Anmerkungen von Hoeneß.
Hoeneß: Dafür hat er sich bei Eberl entschuldigt
Allerdings hatte Eberl selbst am Vortag berichtet, dass sein beim Pokalfinale noch deutlich gestörtes Verhältnis nach einer Aussprache mit dem Bayern-Boss wieder in Ordnung sei.
"Ich habe mich unheimlich über mich selbst geärgert, dass ich der Meinung war, mein am Tag vor dem Pokalfinale gegebenes Interview erscheint erst die Woche drauf", berichtete Hoeneß in Rottach-Egern:
"Damit war Max nicht gut behandelt von mir vor dem Pokalendspiel und ich habe mich auch dafür entschuldigt."
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Hoeneß über Olise, Kane, Diaz: "Müssten doch bescheuert sein"
Die offensichtliche Zufriedenheit mit Eberls Arbeit klang auch bei der Bewertung der bisherigen Neuzugänge durch. Man habe "eine perfekte Transferperiode" gehabt, erklärte Hoeneß.
Dabei lobte er auch die Einnahmen durch die bisherigen Verkäufe, obwohl weitere Akteure wie Joao Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza bislang noch keinen neuen Verein gefunden haben.
Zudem bekräftigte auch der 74-Jährige, dass kein einziger Offensivstar zum Verkauf stehe.
Über die Spekulationen zu einem Abgang von Michael Olise zu Real Madrid "habe ich mich totgelacht. Der hat noch drei Jahre Vertrag. Da kann der Kaiser von China kommen und wir werden nicht mal reden. Das gilt für alle."
Und weiter: "Wir sind in der glücklichen Lage, mit Kane, Diaz und Olise das beste Trio auf der Welt zu haben. Wir müssten doch bescheuert sein, wenn wir überhaupt darüber nachdenken würden, einen von ihnen zu verkaufen."
Auch interessant: FC Bayern bei Rottach-Egern: Der Liveticker zum Nachlesen Und: Wegen möglichem WM-Verkauf: Deutscher Politiker fordert Stadionverbot für Gianni Infantino
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