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Bundesliga: Eintracht Frankfurt ist auf dem besten Weg zurück ins Mittelmaß! Ein Kommentar
Veröffentlicht:
von Kai Esserran Fußball Bundesliga
Max Kruse: Eintracht Frankfurt schießt gegen Ex-Star nach Riera-Kritik
Videoclip • 01:04 Min
Eintracht Frankfurt hat sich nach dem Trainerwechsel von Dino Toppmöller zu Albert Riera ergebnistechnisch nicht stabilisiert. Im Gegenteil: Zu den einfachen Gegentoren kommt jetzt noch eine ideenlose Offensive. So schlittert die SGE zurück ins Mittelmaß.
Zu sagen, es sei keine einfache Saison für Eintracht Frankfurt, wäre ein Understatement.
Die Adlerträger, in der Champions League gestartet und mit europäischen Ambitionen ausgestattet, liegen meilenweit hinter den Europa-League-Plätzen und liegen - Stand jetzt - nicht auf einem europäischen Platz.
Auch unter Neu-Trainer Albert Riera kam nicht der erhoffte Aufschwung. Schlimmer noch: Statt Spektakel liefern Spiele der Eintracht jetzt auch noch teilweise gähnende Langeweile. Die SGE droht, zurück ins Mittelmaß abzurutschen - und in eine Abwärtsspirale.
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Eintracht Frankfurt: Zurück in die Instabilität
Der Punkteschnitt von 1,5 Zählern pro Spiel von Riera ist bestenfalls in Ordnung - ironischerweise ist es der exakt gleiche Schnitt, den auch Toppmöller in dieser Saison vor seiner Entlassung aufwies.
Alleine das ist Zeugnis der sportlichen Stagnation.
Die direkte Konkurrenz um den mutmaßlich letzten Tabellenplatz, der für den Europapokal berechtigt, namentlich der SC Freiburg, ist nicht nur in selbigem noch vertreten, der Sport-Club spielt auch weitaus ansehnlicheren Fußball mit weitaus mehr Kontinuität.
Freilich, den SCF und Frankfurt von den Voraussetzungen her zu vergleichen, ist ein wenig unfair - dennoch muss das qua Tabellenstand erlaubt sein.
Bestes Beispiel der Frankfurter Ideenlosigkeit war das zurückliegende Spiel gegen RB Leipzig. Nicht nur sahen die Adlerträger im Gegensatz zu spielfreudigen Leipzigern, vor allem in Persona Yan Diomande, blass aus, zu allem Überfluss kehrte auch die defensive Fahrigkeit zurück.
Genau die Fahrigkeit, die Toppmöller nicht in den Griff bekam und ihn seinen Job kostete. Das lässt sich auch zahlenmäßig belegen: Gab es unter Riera in den ersten sechs Spielen nur vier Gegentore - darunter drei gegen den FC Bayern - waren es zuletzt in vier Partien acht Gegentreffer, bei "nur" sechs eigenen Toren. Man dachte, die SGE hätte sich stabilisiert.
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SGE steht am Scheideweg einer Entwicklung
Stimmen die Ergebnisse nicht - so wie aktuell - dann fällt einem Trainer wie Riera seine unkonventionelle, fast schon verschrobene Art, schnell auf die Füße. Gerade in einem zuletzt verwöhnten Verein wie Frankfurt.
Aktuell droht Frankfurt, das europäische Geschäft zu verpassen. Das wäre wirtschaftlich kein Drama, allerdings dürfte es dann deutlich schwieriger sein, das Tafelsilber zu halten. Nathaniel Brown oder der aktuell ohnehin unzufriedene Can Uzun sind im Fokus wirtschaftlich starker Konkurrenz, die im Gegensatz zur Eintracht dann europäisch spielt.
Es wäre eine Abwärtsspirale, in die bereits ganz andere Klubs geraten sind. Bis es dazu käme, fließt jedoch noch viel Wasser den Main herunter.
Allerdings: Die Entwicklung bei der Eintracht stimmt alles andere als positiv.
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