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Bundesliga - Ex-BVB-Star Neven Subotic gesteht: Vermögen bald aufgebraucht
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von ran.deran Fußball Bundesliga
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Videoclip • 02:07 Min
Der Dortmunder Ex-Star Neven Subotic sorgte mit seiner Stiftung für Trinkwasser-Zugang von zahlreichen Menschen in Ostafrika.
Mit seiner 2012 gegründeten Stiftung "well:fair foundation" hat der frühere Fußball-Star Neven Subotic dafür gesorgt, dass mittlerweile knapp 440.000 Menschen in Ostafrika Zugang zu Trinkwasser erlangen konnten.
"Ich habe mich nach dem Karriereende entschlossen, alles für meine Stiftung zu geben: mein Geld, meine Zeit, meine Gedanken. Bis heute haben wir unter anderem 439 255 Menschen Zugang zu Trinkwasser ermöglicht", sagte Subotic der "Sportbild"
Allerdings erklärte der frühere Profi von Borussia Dortmund und dem 1. FSV Mainz 05 nun auch, dass dieses intensive Engagement ihn finanziell möglicherweise bald an seine Grenzen bringen könnte.
Subotic: "Mein Geld ist endlich"
"Tatsächlich ist mein Vermögen bald aufgebraucht, ja. Ich habe rund vier Millionen Euro gespendet und arbeite ehrenamtlich", sagte der 37-Jährige zu seiner finanziellen Situation, "ich habe 14 Jahre Profifußball gespielt, aber meine Gehälter waren brutto. Und so viele herausragende Jahre mit einem Millionengehalt hatte ich nicht. Das war eine Zeit lang beim BVB. Mein Geld ist endlich".
Umso wichtiger sind für Subotic und seine Arbeit in der Stiftung Firmenpartnerschaften. "Sie helfen, mit mir die Stiftungskosten und damit das Fundament zu tragen", bestätigte der Ex-Fußballer - auch, um das Ziel zu erreichen, bis 2030 eine Million Menschen mit Trinkwasser versorgen zu können.
"Im ersten Jahr hatten wir einen Umsatz von etwa 76.000 Euro. Mittlerweile sind wir bei knapp fünf Millionen im Jahr. Uns wird mehr zugetraut und anvertraut, es gibt Firmenpartnerschaften, ein Botschafterprogramm", erklärte Subotic die Entwicklung seines Herzensprojekts.
Nach 27 Umzügen: Subotic zurück in Dortmund
Mittlerweile hat Ex-Profi Subotic seinen Lebensmittelpunkt wieder in Dortmund, der Hauptgrund dafür: "Weil hier meine Stiftung ist." Dennoch hat seine Profikarriere und auch seine intensive Stiftungsarbeit einige Negativ-Auswirkungen.
"Als meine Ex-Freundin und ich uns getrennt haben, war meine Stiftung der zentrale Punkt meines Seins. In meinem ganzen Leben sind Beziehungen durch Umzüge immer wieder weggebrochen: durch die Flucht aus Jugoslawien, die Abschiebung aus Deutschland, den Neustart in den USA, die Rückkehr für den Fußball nach Mainz, meine Karriere", erklärte der frühere Innenverteidiger, "seit nun 20 Jahren bin ich von meiner Familie getrennt".
Dennoch legt er umso mehr seinen Fokus auf die Stiftung: "Beziehungen können zerbrechen, meine Arbeit bleibt. Sie wird über mein Leben hinaus Bestand haben. Ich könnte manchmal heulen bei dem Gedanken, wie bedeutsam das ist."
Nur noch wenige BVB-Kontakte - lediglich ein Stadion-Besuch
Bei all der Arbeit bleibt wenig Zeit für seine frühere Leidenschaft, den Fußball - noch nicht mal für Stadionbesuche im Signal-Iduna-Park. "Ich war einmal beim BVB, allerdings für und mit Spendern. Ich habe es geliebt, auf dem Platz zu spielen. Zuschauen war nie mein Ding", gesteht Subotic.
Kontakt hält er hingegen mit dem ehemaligen Pressesprecher Josef Schneck und dem Teammanager Fritz Lünschermann. Subotic: "Ich bin ohne Großeltern groß geworden. Sie sind Menschen mit Herz, waren immer da."
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