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FC Bayern: Immer mehr Differenzen? Zukunft von Max Eberl wohl offen
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von ranran Fußball Bundesliga
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Videoclip • 01:16 Min
Wie geht es für Sportvorstand Max Eberl beim FC Bayern weiter? Rund um den 52-Jährigen soll es mehr und mehr Differenzen geben.
Beim FC Bayern läuft sportlich aktuell alles rund. In allen drei Wettbewerben haben die Münchner Titelchancen. Und dennoch soll es hinter den Kulissen Unstimmigkeiten geben.
Ende Mai tagt turnusmäßig wieder einmal der Aufsichtsrat des Rekordmeisters. Laut "kicker" wird das Gemium um Klubpräsident Herbert Hainer, Ehrenpräsident Uli Hoeneß und Ex-Boss Karl-Heinz Rummenigge neben den Planungen des kommenden Transfersommers auch die Zukunft der derzeitigen Führungsriege thematisieren.
Ab 1. Juli gehen Sportvorstand Max Eberl, Sportdirektor Christoph Freund und CEO Jan-Christian Dreesen in ihr letztes Vertragsjahr. Ob alle Arbeitspapiere verlängert werden, ist aber noch unklar.
Dem Bericht zufolge sind die Münchner mit der Arbeit von Freund grunsätzlich zufrieden – und wollen ihn auch weiterbeschäftigen. Ob dies mittel- bis langfristig an der Seite von Eberl passieren wird, soll aber fraglich sein.
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Zwei Lager beim FC Bayern?
Demnach ist die Beziehung der beiden angespannt, Differenzen sollen sich mehr und mehr häufen. Die Hoffnung, beide könnten ein Duo bilden wie einst Hoeneß und Rummenigge, wurden bislang nicht erfüllt. Es soll sich stattdessen um eine "Zwangsehe" handeln.
Zudem sollen sich zwei Lager gebildet haben. Eberl und Scouting-Leiter Nils Schmadtke auf der einen Seite, Freund und Campus-Leiter Jochen Sauer auf der anderen.
Das Problem demnach: Eberl hatte nach seiner Unterschrift bei den Bayern nach und nach immer mehr Vertraute im Verein installiert, unter anderem Schmadtke.
FC Bayern: Lob und Kritik bei Eberl
Kritisch sieht der Aufsichtsrat zudem wohl die fehlende Verbesserung der finanziellen Situation. So ist das Festgeldkonto geschmolzen, kostspielige Vertragsverhandlungen, kaum eingesparte Gehaltskosten und horrende Beraterhonorare tun ihr Übriges.
Eberl wird in diesem Zuge wohl angekreidet, dass er bei den Verträgen von Dayot Upamecano und Jamal Musiala zu viele Zugeständnisse gemacht hat, auch Verkaufskandidaten wie Bryan Zaragoza, Sacha Boey und Joao Palhinha könnten nach ihren Leihen wieder kommen – und das zu teuren Konditionen.
Was Eberl derweil positiv angerechnet wird: Die Verpflichtungen von Trainer Vincent Kompany und Offensivspieler Luis Diaz.
Wie es mit der Personalie Eberl weitergeht, dafür soll das Aufsichtsratstreffen erste Tendenzen geben. Bei Dreesen und Freund sollen die Zeichen auf Verlängerung stehen. Konkrete Gespräche gibt es aber wohl erst ab dem 1. Juli.
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