Bundesliga
FC Bayern München: Deadline-Deal geplatzt! FCB-Boss verrät Plan für Worst Case mit Abwehrspieler
Aktualisiert:
von Mike Stiefelhagenran Fußball
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Videoclip • 01:43 Min
Sacha Boey hätte den FC Bayern München am Deadline Day fast noch verlassen. Der FC Fulham beschäftigte sich konkret mit dem Rechtsverteidiger, doch der Deal kam nicht zustande. Somit bereit sich der Rekordmeister notgedrungen auf den Worst Case vor.
Sacha Boeys Zeit beim FC Bayern München war bisher nicht gerade von Erfolg gekrönt. Wenige Stunden vor dem Schließen des Transferfensters gab es daher noch Bewegung rund um den Rechtsverteidiger.
Nach Informationen des Transferexperten Matteo Moretto beschäftigte sich der FC Fulham konkret mit dem 25-Jährigen. Der Premier-League-Klub hatte seine Bemühungen um Andrei Ratiu von Rayo Vallecano zuvor beendet und stattdessen Kontakt zu Boey aufgenommen.
Der Deal kam jedoch nicht zustande und der Premier-League-Klub verpflichtete stattdessen David Affengruber vom FC Elche aus La Liga.
Dass Gespräche über einen Boey-Abschied liefen, bestätigte Bayern-Sportdirektor Christoph Freund zuvor bereits. "Sacha ist fit, aber wir haben in Abstimmung entschieden, dass er individuell trainiert, weil es einige Gespräche gibt", erklärte der 49-Jährige.
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Sacha Boey spielt beim FC Bayern keine Rolle mehr
Die Verantwortlichen des FC Bayern hatten Boey bereits vor dem Deadline Day deutlich gemacht, dass er in den sportlichen Planungen von Trainer Vincent Kompany keine Rolle mehr spielt. Der Rekordmeister wollte ihn bei einem passenden Angebot dauerhaft abgeben.
Boey war im Januar 2024 für rund 30 Millionen Euro von Galatasaray Istanbul nach München gewechselt. Durch vereinbarte Bonuszahlungen hätte die Ablösesumme auf bis zu 35 Millionen Euro steigen können. Sein Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2028.
In München konnte sich Boey allerdings nie dauerhaft durchsetzen. Mehrere Verletzungen bremsten den Rechtsverteidiger früh aus. Bislang absolvierte er nur 37 Pflichtspiele für den FC Bayern und erzielte dabei ein Tor.
Im Februar 2026 kehrte Boey auf Leihbasis zu Galatasaray zurück. Der türkische Meister ließ die vereinbarte Kaufoption nach dem Ende der Saison jedoch verstreichen. Der Außenverteidiger musste deshalb im Sommer wieder nach München zurückkehren.
Wie es nun mit dem Franzosen an der Säbener Straße weitergehen wird, bleibt abzuwarten.
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Bayern-Boss erklärt weiteres Vorgehen bei Boey
Seit Dienstagabend ist das Transferfenster in den fünf europäischen Top-Ligen geschlossen, einen Tag später war auch in den Niederlanden Schluss. Am Donnerstag läuft die Registrierungsfrist zudem in Österreich ab, am Freitag in der Türkei.
Damit sinken die Chancen für einen Abschied des Abwehrspielers immer weiter. Längere Wechselmöglichkeiten bestehen noch etwa in die Schweizer Super League (bis Dienstag, 8. September, 17:59 Uhr) und die Saudi Pro League (bis Montag, 12. Oktober, 23:59 Uhr).
"Die Zeit wird kürzer, ganz klar", betonte Freund nach dem 4:1-Sieg im DFB-Pokal beim VfL Osnabrück. Am Tag zuvor hatte der Verantwortliche des Rekordmeisters noch deutlich optimistischer geklungen.
"Wir werden sehen, ob noch etwas passiert. Das kann ich jetzt nicht zu hundert Prozent sagen", hatte der Österreicher betont. Der FCB bereitet sich derweil bereits auf das Worst-Case-Szenario und damit einen Verbleib Boeys vor. "Sehr korrekt wird dann mit ihm umgegangen", stellte der Bayern-Boss klar.
Der Defensivspieler soll dann wohl oder übel in Kürze wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und weiter versuchen, sich für einen Kaderplatz unter Kompany zu empfehlen. Die Reise zum Pokalspiel nach Osnabrück hatte er nicht angetreten. "Das war eigentlich nur Thema in Rücksprache mit Sacha, weil er sich nicht mehr verletzen wollte, wenn ein Wechsel zustande gekommen wäre", so Freund weiter.
Boey habe sich trotz allem "sehr professionell verhalten und eine gute Vorbereitung gemacht, gute Spiele absolviert und gut trainiert".
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