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FC Bayern München: DFB-Debüt von Keeper Jonas Urbig kostet offenbar Millionensumme
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von ran.deran Fußball
DFB-Team: Urbig bekam Nachrichten von Neuer und Ulreich
Videoclip • 02:42 Min
Nachschlag, bitteschön. Und nicht zu knapp. Laut Berichten muss der FC Bayern München dem 1. FC Köln wegen des Länderspiel-Debüts von Jonas Urbig eine Millionensumme zusätzlich zahlen.
Das Länderspiel im eigenen Stadion kostet den FC Bayern München bares Geld. Weil Jonas Urbig beim 2:0 der DFB-Auswahl über Serbien auf dem Platz stand. Für den Ersatzkeeper des Rekordmeisters war es das Debüt für die A-Nationalmannschaft.
Und deshalb fließt noch eine Millionensumme von München zum 1. FC Köln, wie mehrere Medien berichten. Denn so hatten es demnach beide Vereine vereinbart, als Urbig im Januar 2025 vom Rhein an die Isar wechselte. Nach "Bild"-Informationen beträgt der Nachschlag wegen des ersten Einsatzes im DFB-Trikot 1,2 Millionen Euro, der "Kölner Stadt-Anzeiger" schrieb von einer Million Euro.
Ursprünglich hatte die Ablösesumme demnach sieben Millionen Euro betragen, hinzu kamen rund drei Millionen Euro "an einfach zu erreichenden Bonuszahlungen". Insgesamt sollen bis zu 15 Millionen Euro zusammenkommen können.
Damit könnte der 23-Jährige zum drittteuersten deutschen Torhüter aufsteigen. Mehr wurde nur für zwei Ex-Nationalkeeper gezahlt: Bernd Leno kostete den FC Arsenal 25 Millionen Euro, Manuel Neuer war dem FC Bayern sogar 30 Millionen Euro wert.
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Urbig auch gegen Griechenland im Tor? "Ich entscheide das nicht"
Hinter dem 40-Jährigen muss sich Urbig an der Säbener Straße auch in dieser Saison noch anstellen. Von bislang sieben Pflichtspielen durfte er zwei absolvieren. Sowohl beim 4:1 über den VfL Osnabrück im DFB-Pokal als auch beim 2:1 in der Bundesliga bei der SV Elversberg musste er einmal hinter sich greifen.
Bei seinem DFB-Debüt hielt er seinen Kasten sauber. Es war erst das zweite Zu-Null-Spiel der DFB-Auswahl in diesem Jahr - im elften Auftritt. Entsprechend dürfte sich Urbig für die Rolle als künftige Nummer eins positioniert haben.
Auf seine Einsatzchance im nächsten Nations-League-Spiel in Griechenland (So., ab 20:45 Uhr im Liveticker) angesprochen, verwies er aber lachend an Jürgen Klopp: "Der Trainer ist der Richtige, der das entscheidet. Ich entscheide das nicht. Das tut mir leid."
In München werden ihm nicht nur Neuer und Sven Ulreich die Daumen drücken, die Urbig beide mit persönlichen Botschaften ins DFB-Tor schickten. Nicht nur, weil der zweite Einsatz des jungen Schlussmanns im Nationaltrikot den FC Bayern keine Extrasumme kosten wird.
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