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FC Bayern München: Verfahren gegen Dieter Reiter wegen Nebentätigkeit eingestellt

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von ran.de

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Videoclip • 01:27 Min


Die unerlaubte Nebentätigkeit des ehemaligen Münchner Oberbürgermeisters Dieter Reiter beim FC Bayern München bleibt ohne Konsequenzen.

Der frühere Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter war in unerlaubter Nebentätigkeit beim FC Bayern München tätig. Das Dienstvergehen bleibt aber ohne Strafe.

Das ist das Ergebnis eines Disziplinarverfahrens, wie die Regierung von Oberbayern in einer Pressemitteilung verkündete.

So habe man das Verfahren gegen Reiter hinsichtlich seiner "vergüteten, aber nicht genehmigten Tätigkeit im Verwaltungsbeirat des FC Bayern Münchne e.V und im Aufsichtsrat der FC Bayern München AG eingestellt", heißt es von der Behörde.

Und weiter: "Eine Disziplinarmaßnahme wurde nicht beantragt, da es sich um ein Dienstvergehen von geringerer Schwere handelt und gegen Ruhestandsbeamte Disziplinarmaßnahmen in solchen Fällen gesetzlich allgemein unzulässig sind."

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Nebentätigkeit für FC Bayern: Reiter beantragte Genehmigung nie

Im Kommunalwahlkampf wurde Anfang des Jahres publik, dass Reiter seit 2021 für seine Nebentätigkeit als Verwaltungsbeirat beim Rekordmeister insgesamt 90.000 Euro erhalten hatte. Das Vorrücken in den Aufsichtsrat dürfte zudem noch einmal deutlich üppiger entlohnt worden sein.

Weil er zur gleichen Zeit aber als Münchner Bürgermeister Wahlbeamter war, wäre eine Genehmigung nötig gewesen. Beantragt hatte er diese jedoch nie.

Nur drei Tage nach der Wahl am 8. März hatte Reiter seine Posten beim FC Bayern aufgegeben und verkündet, er werde das dadurch erhaltene Geld für wohltätige Zwecke spenden.

Am 22. März unterlag er schließlich in der Stichwahl gegen den Grünen-Konkurrenten Dominik Krause.

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