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FC Bayern München: Rekordmeister handelt bei Upamecano, wie ein Top-Klub handeln muss - ein Kommentar

Veröffentlicht:

von Dominik Hager

Dayot Upamecano bleibt dem FC Bayern erhalten.

Bild: AFP/SID/KARL-JOSEF HILDENBRAND


Die Verlängerung mit Dayot Upamecano war teuer, aber sportlich alternativlos. Die Bayern handeln genauso, wie ein absoluter Top-Klub handeln muss. Ein Kommentar.

von Dominik Hager

Spätestens mit der Verlängerung von Dayot Upamecano ist klar: Der FC Bayern München ist mit seinem Vorhaben, den Etat deutlich zu senken, gescheitert. Max Eberl hat den klaren Auftrag (bislang) nicht erfüllt.

Doch hat der Münchner Sportvorstand deshalb in seinem Job versagt?

Die klare Antwort lautet "Nein". In Person von Eberl handelt der FC Bayern so, wie ein internationaler Top-Klub handeln muss.

Denn die teure Verlängerung mit dem Abwehrboss war schlicht alternativlos. Das Münchner Handeln trägt die Handschrift eines europäischen Spitzenklubs.

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Bayern muss für den größtmöglichen Erfolg investieren

Der FCB strebt nach dem maximalen Erfolg und macht Jagd auf die ganz großen nationalen und internationalen Titel.

Wer mehr als ein kleines Licht sein will, muss Investments entgegen der finanziellen Logik tätigen. Der FCB ist wirtschaftlich gesund, folgerichtig muss der Fokus auf dem größtmöglichen sportlichen Erfolg liegen.

Genau das hat der FC Bayern mit der Verlängerung von Upamecano getan.

Upamecano der optimale Abwehrmann für Kompany

Der Innenverteidiger steht stellvertretend für den Aufschwung unter Trainer Vincent Kompany.

Zwar ist Upamecano nicht der weltbeste Innenverteidiger, jedoch ist er derjenige, der am besten zum Komapany-Fußball passt. Harmoniert darüber hinaus mit Nebenmann Jonathan Tah.

Das Duo hat sich - nach Jahren der (teuren) Suche - endlich gefunden. Sportlich ist der Franzose daher nicht ersetzbar.

Bei keinem anderen Spieler auf dem Markt hätte es eine Garantie gegeben, dass er ähnlich stark performen könnte. Dafür sind die Anforderungen im Kompany-System zu speziell.

Außerdem wäre ein Transfer in der angestrebten Qualitätsklasse wohl ähnlich kostspielig gewesen, wie nun die Verlängerung.

Warum also den sportlichen Erfolg in Gefahr bringen?

Die Entscheidung der Bayern-Bosse war also logisch. Chapeau, Max Eberl! Genauso verfährt ein Top-Klub mit seinen Stars.

Für den Verlängerungs-Coup verdienen die Münchner vielmehr Anerkennung als Spott. Es ist ein wichtiges Zeichen an die Konkurrenz, dass man nicht bereit ist, seine Leistungsträger ziehen zu lassen.

Real Madrid weiter die Nummer eins: Die umsatzstärksten Fußballklubs der Welt

  • Die 20 umsatzstärksten Klubs im Fußball
    Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft "Deloitte" hat die 29. Ausgabe des "Football Money League"-Reports herausgebracht. Darin werden die umsatzstärksten Fußballklubs der Saison 2024/2025 gerankt. Real Madrid durchbricht dabei eine beeindruckende Schallmauer. Die Bundesliga ist darunter drei Mal vertreten. ran zeigt die Top 20.

    NurPhoto

  • 20. Platz: West Ham United
    Umsatz 24/25: 266,8 Millionen Euro
    Liga: Premier League

    News Images

  • 19. Platz: Benfica Lissabon
    Umsatz 24/25: 273,7 Millionen Euro
    Liga: Liga Portugal

    Ball Raw Images

  • 18. Platz: VfB Stuttgart
    Umsatz 24/25: 296,3 Millionen Euro
    Liga: Bundesliga

    Pressefoto Baumann

  • 17. Platz: Newcastle United
    Umsatz 24/25: 385,2 Millionen Euro
    Liga: Premier League

    Every Second Media

  • 16. Platz: Juventus Turin
    Umsatz 24/25: 387,5 Millionen Euro
    Liga: Serie A

    LaPresse

  • 15. Platz: AC Mailand
    Umsatz 24/25: 396,7 Millionen Euro
    Liga: Serie A

    Fotoagenzia

  • 14. Platz: Aston Villa
    Umsatz 24/25: 434,6 Millionen Euro
    Liga: Premier League

    Pro Sports Images

  • 13. Platz: Atletico Madrid
    Umsatz 24/25: 439,2 Millionen Euro
    Liga: La Liga

    Laci Perenyi

  • 12. Platz: Borussia Dortmund
    Umsatz 24/25: 531,3 Millionen Euro
    Liga: Bundesliga

    Beautiful Sports

  • 11. Platz: Inter Mailand
    Umsatz 24/25: 519,7 Millionen Euro
    Liga: Serie A

    SOPA Images

  • 10. Platz: FC Chelsea
    Umsatz 24/25: 564,7 Millionen Euro
    Liga: Premier League

    AFP/SID/ANDY BUCHANAN

  • 9. Platz: Tottenham Hotspur
    Umsatz 24/25: 649,8 Millionen Euro
    Liga: Premier League

    Every Second Media

  • 8. Platz: Manchester United
    Umsatz 24/25: 765,9 Millionen Euro
    Liga: Premier League

    2025 Getty Images

  • 7. Platz: FC Arsenal
    Umsatz 24/25: 793,5 Millionen Euro
    Liga: Premier League

    Paul Marriott

  • 6. Platz: Manchester City
    Umsatz 24/25: 801,6 Millionen Euro
    Liga: Premier League

    Alberto Gardin

  • 5. Platz: FC Liverpool
    Umsatz 24/25: 807,4 Millionen Euro
    Liga: Premier League

    Propaganda Photo

  • 4. Platz: Paris St. Germain
    Umsatz 24/25: 808,5 Millionen Euro
    Liga: Ligue 1

    ABACAPRESS

  • 3. Platz: FC Bayern München
    Umsatz 24/25: 860,6 Millionen Euro
    Liga: Bundesliga

    Eibner

  • 2. Platz: FC Barcelona
    Umsatz 24/25: 974,8 Millionen Euro
    Liga: La Liga

    AFP/SID/MANAURE QUINTERO

  • 1. Platz: Real Madrid
    Umsatz 24/25: 1,16 Milliarden Euro
    Liga: La Liga

    2026 Getty Images


Der FC Bayern muss den Gehälter-Wahnsinn mitmachen

Die Bayern haben mit den teuren Verlängerungen von Alphonso Davies, Jamal Musiala und Joshua Kimmich den goldrichtigen Weg eingeschlagen und gehen diesen nun weiter.

Ein Weg, der nicht die besten Bilanzen, aber sehr wohl den maximalen Erfolg verspricht. Am Saisonende werden nicht grüne Zahlen, sondern Trophäen gefeiert. Dafür steht der FC Bayern - und dafür muss ein Top-Klub stehen.

Der FC Bayern muss den Gehälter-Wahnsinn mitspielen, um auch weiterhin in einem Atemzug mit Real Madrid, dem FC Liverpool und Co. genannt zu werden.

Die einzige Alternative wäre, sich aus dem Kreise der europäischen Schwergewichte zu verabschieden. Solange der Klub aber wirtschaftlich gesund ist, darf das nie eine Option sein.

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