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BVB: Marc Bartra kehrt nach Dortmund zurück - was beim Anschlag 2017 geschah

Aktualisiert:

von SID

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Videoclip • 01:01 Min


Marc Bartra kehrt mit Betis Sevilla zum BVB zurück. Was geschah beim Anschlag auf den Dortmunder Mannschaftsbus 2017? Alle Hintergründe und seine Reaktion.

Für Marc Bartra wird es ein besonders emotionaler Champions-League-Abend. Der frühere Spieler von Borussia Dortmund kehrt am heutigen Mittwoch (4. November) mit Real Betis Sevilla in den Signal Iduna Park zurück.

Erstmals seit seinem Abschied 2018 steht der inzwischen 35-Jährige im Dortmunder Stadion auf der gegnerischen Seite. Seine Zeit beim BVB war von großen Erfolgen, aber auch einem traumatischen Ereignis geprägt.

Am 11. April 2017 wurde Bartra beim Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund verletzt. Der Spanier war damals der einzige Spieler, der körperliche Verletzungen erlitt.

Vor seiner Rückkehr hat sich der Innenverteidiger nun zu seiner besonderen Verbindung mit dem BVB geäußert. Über den Anschlag selbst möchte er dagegen nicht mehr ausführlich sprechen.

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Marc Bartra: Was geschah beim Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus 2017?

Am 11. April 2017 war Borussia Dortmund auf dem Weg zum Champions-League-Viertelfinale gegen die AS Monaco, als sich in der Nähe des Mannschaftsbusses drei Sprengsätze detonierten.

Der Bus war gerade vom Mannschaftshotel in Richtung Signal Iduna Park aufgebrochen.

Bei dem gezielten Anschlag wurde BVB-Verteidiger Marc Bartra verletzt. Mehrere Metallteile durchschlugen Teile des Busses und trafen den spanischen Nationalspieler.

Die Champions-League-Partie gegen Monaco wurde daraufhin abgesagt und am folgenden Tag nachgeholt.

Hinter der Tat stand kein sportliches oder politisches Motiv. Nach den Ermittlungen wollte der Attentäter durch einen fallenden Aktienkurs des börsennotierten BVB finanziell profitieren.

Der Täter wurde später zu 14 Jahren Haft verurteilt.

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BVB-Anschlag: Welche Verletzung erlitt Marc Bartra?

Marc Bartra erlitt bei dem Anschlag einen Bruch der Speiche im rechten Arm sowie Verletzungen durch Fremdkörper am rechten Handgelenk.

Der damalige BVB-Profi musste noch am Abend des Anschlags operiert werden und fiel zunächst aus.

Sein Comeback sorgte wenige Wochen später für bewegende Bilder.

Bereits 35 Tage nach dem Anschlag stand Bartra wieder in der Startelf des BVB. Nach dem letzten Bundesliga-Spiel der Saison gegen Werder Bremen (4:3) wurde er von der Dortmunder Südtribüne gefeiert.

Sichtlich gerührt reckte er seinen noch geschienten Arm in die Höhe.

Nur 46 Tage nach dem Anschlag gewann Bartra mit Borussia Dortmund zudem den DFB-Pokal. Im Finale setzte sich der BVB mit 2:1 gegen Eintracht Frankfurt durch.

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Marc Batra im BVB-Trikot

Bild: Getty Images


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Marc Bartra: "Dortmund wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben"

Heute blickt Bartra vor allem mit positiven Erinnerungen auf seine Zeit bei Borussia Dortmund zurück.

Der 35-Jährige erklärte gegenüber dem SID, dass die Erfahrungen in Dortmund ihn als Menschen und Fußballer geprägt hätten.

"Deshalb wird Dortmund immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben", sagte der Verteidiger.

Seine Rückkehr bezeichnete er als Geschenk. Besonders groß sei die Vorfreude auf die Südtribüne und die Atmosphäre im Signal Iduna Park.

Auch in einem Interview mit BVB-TV zeigte sich der Spanier bewegt von der Rückkehr zu seinem ehemaligen Klub.

Über die Einzelheiten des Anschlags möchte Bartra inzwischen allerdings nicht mehr sprechen. Stattdessen richtet er den Blick auf die Unterstützung, die er während seiner Zeit beim BVB erfahren hat.

Marc Bartra beim BVB: Wie lange spielte er in Dortmund?

Marc Bartra wechselte im Sommer 2016 vom FC Barcelona zu Borussia Dortmund.

Bis zu seinem Abschied Ende Januar 2018 absolvierte der Innenverteidiger insgesamt 51 Pflichtspiele für die Schwarz-Gelben.

Sein größter sportlicher Erfolg mit Dortmund war der Gewinn des DFB-Pokals 2017.

Im Januar 2018 verließ Bartra den BVB und wechselte zurück in seine spanische Heimat zu Real Betis Sevilla.

Nach einem zwischenzeitlichen Engagement bei Trabzonspor in der Türkei kehrte er 2023 erneut zu Betis zurück.

Auch dort entwickelte sich der Spanier zu einer wichtigen Stütze in der Defensive.

BVB gegen Betis Sevilla: Watzke freut sich auf das Wiedersehen mit Bartra

Bei Borussia Dortmund ist die Vorfreude auf das Wiedersehen ebenfalls groß.

BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke bezeichnete Bartra gegenüber dem SID als einen feinen Menschen und betonte, dass sich der Verein auf dessen Rückkehr freue.

Sportlich wird der Spanier allerdings versuchen, seinem ehemaligen Klub Probleme zu bereiten.

Bartra ist in dieser Saison auch offensiv auffällig. In der Champions League gelangen dem Innenverteidiger beim 3:2-Sieg gegen OSC Lille bereits zwei Kopfballtreffer.

Am Mittwochabend treffen Borussia Dortmund und Betis Sevilla um 21:00 Uhr aufeinander. DAZN überträgt die Partie live.

Für Bartra ist es mehr als ein gewöhnliches Champions-League-Spiel. Es ist die Rückkehr zu einem Verein, mit dem er trotz des schweren Einschnitts von 2017 bis heute eng verbunden ist.

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