Stimmen zum Ausscheiden des FCB
Champions League: Die Stimmen zum Halbfinal-Aus des FC Bayern gegen PSG - Neuer: "Konnten das Ding nicht zu Ende spielen"
Aktualisiert:
von ranran Fußball
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Videoclip • 02:58 Min
Der FC Bayern ist über zwei Spiele verdient gegen Paris Saint-Germain aus der Champions League ausgeschieden. ran zeigt die Stimmen zum Münchner CL-Aus.
Die Bayern sind aus der Champions League im Halbfinale gegen Paris Saint-Germain insgesamt mit 6:5 ausgeschieden.
Am Mittwochabend war die Enttäuschung groß und die Gefühle nach der 2:1-Rückspiel-Niederlage gemischt.
ran zeigt die Stimmen zum Bayern-Aus. (Quelle: DAZN)
FC Bayern München
Manuel Neuer: "Wir waren heute keine Killer. Die 100-prozentigen Möglichkeiten haben wir nicht oft bekommen. Wenn man aber sieht, wie PSG es macht, wie sie treffen mit den fünf Toren, sowas hätten wir heute auch gebraucht. Ich glaube, man hat gesehen, dass wir dem Finale nahe gewesen sind, aber das Ding nicht zu Ende spielen konnten. Für uns hat dieser Schlüsselmoment im Spiel einfach gefehlt. Ich denke, beide Mannschaften spielen sehr intensiv und auch heute hätte es auf beiden Seiten mehr klingeln können. Trotzdem sind wir deutscher Meister und haben noch das Finale in Berlin. Noch denken wir da aber nicht dran, weil die Enttäuschung überwiegt."
Konrad Laimer: "Wenn man in so einem Spiel ausscheidet, ist das immer hart. Auf dem Niveau kommt es immer auf Details und ganz kleine Momente an. Ich hatte immer das Gefühl, dass wir es umbiegen können. Am Ende gewinnen wir nicht und das tut natürlich weh. Ich spiele den Ball nicht mit der Hand und er ganz klar. Dann ist das eine zweite gelbe Karte. Das sind Entscheidungen, die nicht in unsere Richtung laufen. Das kann ich jetzt nicht mehr ändern. Wenn wir nach 20 Minuten natürlich in Überzahl sind, hätte das auch entscheidend sein können. Über zwei Spiele war das jetzt ein Tor Unterschied und Kleinigkeiten haben es entschieden. Wenn unser Tor etwas früher fällt, hätten wir das Spiel vielleicht noch gewinnen können. Aber dieses 'was wäre wenn' bringt jetzt auch nichts mehr. Wir sind ausgeschieden."
Vincent Kompany: "Ein Tick mehr entscheidet es vielleicht für uns. Aber es geht weiter und es werden die nächsten Momente kommen. Am Ende sind es ganz kleine Details. Wir haben alles versucht. Aber Glückwunsch an PSG. Wir müssen respektieren, dass wir gegen einen richtig guten Gegner gespielt haben. Es geht weiter, auch wenn die Champions League jetzt für uns vorbei ist. Das ist für mich auch wieder neue Motivation. Am Ende verlierst du mit einem Tor gegen einen Gegner, der vielleicht seit zwei Jahren die beste Mannschaft in Europa ist. In der Zeit haben wir in fünf Spielen zwei gewonnen, zwei verloren und heute einmal unentschieden gespielt. Wir haben alles versucht und das werden wir auch wieder tun. Beim Handspiel verstehe ich die Regel, aber finde, sie ist ein bisschen Quatsch. Aber die Regeln sind, wie sie sind. Sportlich muss man sagen, dass wir auf Augenhöhe mit PSG waren und nur kleine Details entschieden haben. Wir waren oft in den Räumen, in denen wir gefährlich waren, mit Jamal (Musiala), Michael (Olise) und auch Lucho (Luis Diaz). Am Ende kann man noch ein paar Minuten länger spielen, weil zwei, drei oder vier Spieler unnötig auf dem Boden liegen. Aber am Ende liegt die Verantwortung bei uns. Für mich ist die Sache ab morgen erledigt. Ich weiß, einige Jungs haben auch morgen noch einen harten Tag, aber für uns ist das nur extra Motivation ab morgen."
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Joshua Kimmich: "Natürlich haben wir uns mehr vorgenommen. In dieser Saison wäre es auf jeden Fall möglich gewesen. Es war jetzt nicht so, dass wir über zwei Spiele die schlechtere Mannschaft waren. Trotzdem haben ein paar Dinge gefehlt. Vor allem natürlich Tore. Wir gehen früh in Rückstand und müssen hinterherlaufen. Vor allem gegen PSG ist es nicht einfach mit den schnellen Umschaltspielern, die sie haben. Du kannst nicht alles komplett riskieren und musst die Balance finden. Das haben wir eigentlich ordentlich in den Griff bekommen, aber in den entscheidenden Momenten einfach zu viele Fehler gemacht. Ich glaube nicht, dass uns das jetzt vom Weg bringen wird. Ich sitze zumindest in der Kabine und habe das Gefühl, dass man mit dieser Mannschaft die Champions League gewinnen kann. Leider nicht mehr dieses Jahr."
Jonathan Tah: "Ich bin natürlich sehr enttäuscht, dass wir heute nach Hause gehen. PSG macht das in der Situation vom 1:0 sehr gut und trotzdem hatten wir noch lange Zeit. Wenn wir unser Tor vielleicht 15 Minuten eher schießen, kriegen wir nochmal richtig Druck drauf. Der Schiedsrichter hat meiner Meinung nach keine gute Leistung gebracht und viele Entscheidungen getroffen, die ich nicht verstanden habe. Aber am Ende will ich nicht auf den Schiedsrichter zeigen, weil wir selber wissen, dass wenn wir an den letzten Details arbeiten, dass wir nächstes Jahr bis ins Finale kommen können."
Josip Stanisic: "Wir hatten alle heute das Ziel vor Augen. Ich glaube, wir hatten nicht das Quäntchen Glück auf unserer Seite. Ein Tor hat uns gefehlt, um zumindest nicht auszuscheiden. Im Spiel habe ich einige Entscheidungen nicht verstanden. Der Schiedsrichter hat es bei der Szene mit Konny (Laimer) dann schnell gemacht und gut moderiert. Am Ende des Tages liegt es aber nicht am Schiedsrichter. Es sind kleine Momente, die sich über zwei Spiele häufen, die es entscheiden. Unabhängig davon, dass es heute gegen uns war, geht uns allen diese Handspiel-Diskussion langsam auf den Sack."
Jan-Christian Dreesen: "Das Pokalfinale hat eine große Relevanz und die Mannschaft will das, glaube ich, noch mehr als wir im Management. Wir wollen das Double holen.
Es ist mindestens erstaunlich, dass ein Schiedsrichter mit nur 15 Champions-League-Einsätzen so ein Spiel leiten darf. Und das erklärt dann vielleicht auch so manchen Pfiff."
Paris Saint-Germain
Luis Enrique: "An München habe ich gute Erinnerungen. Ich glaube, heute haben wir ein sehr intensives Spiel geliefert, in dem die Verteidiger besser als die Angreifer waren, auf beiden Seiten. Ich glaube, es ist sehr positiv, dass wir unser zweites FInale in Folge erreicht haben. Gegen Vincent Kompany und Bayern war es sehr intensiv und schwierig, weil sie Fußball auf dem allerhöchsten Niveau spielen. Die Mannschaften ähneln sich sehr, weil beide den Ball haben wollen und hoch pressen. So sind zwei sehr gute Spiele entstanden.. "
Khvicha Kvaratskhelia: "Es war ein fantastisches Match, das für beide Mannschaften sehr schwierig war. Auch wenn wir heute nicht gewonnen haben, waren wir das bessere Team. Heute sind wir glücklich, dass wir das Finale erreicht haben. Dafür mussten wir offensiv und defensiv wirklich alles geben. Es ist egal, wer individuelle Auszeichnungen bekommt. Wir sind eine große Familie und sind sehr stolz aufeinander. Das Finale wird ein weiteres schweres Spiel, aber wir werden erneut alles für den Sieg geben."


