Remis im Rückspiel
FC Bayern unterliegt PSG: "Ging kläglich unter" - Pressestimmen zum Champions-League-Aus der München
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ran Fußball
"Größter Skandal der Geschichte" - FCB-Fans schieben Schiri-Frust
Videoclip • 02:58 Min
Nach einem bitteren Abend ist der FC Bayern München im Halbfinale der Champions League ausgeschieden. Das 1:1 gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain war nach der spektakulären 4:5-Niederlage im Hinspiel zu wenig. Die internationalen Medien erkennen einen verdienten Sieger - trotz der Münchner Handspiel-Proteste.
FRANKREICH
L’Équipe: "Auf nach Budapest! Die Geschichte des französischen Fußballs wird oft in München geschrieben, und der Rasen der Allianz Arena ist für PSG weiter eine Quelle unendlicher Freude. Seit seinem sensationellen Triumph gegen Inter Mailand am 31. Mai ist der Hauptstadtklub eng mit der bayerischen Hochburg verbunden und hat am Mittwochabend im Rückspiel des Champions-League-Halbfinals mit einem verdienten Unentschieden gegen Bayern München nachgelegt."
Le Figaro: "Paris Saint-Germain steht im Finale! In einem äußerst spannenden Spiel mussten die Pariser, die in der Abwehr heldenhaft kämpften, viel leiden. Der zweite Stern war noch nie so nah."
Le Parisien: "Sie sind die Bosse."
SPANIEN
Marca: "Luis Enrique macht München erneut zum heiligen Boden für PSG. Dembélés frühes Tor baute den Vorsprung aus dem Hinspiel weiter aus - Harry Kanes Treffer in der Nachspielzeit kam für Bayern zu spät. Die Pariser verteidigen ihren Titel gegen Artetas Arsenal."
AS: "PSG ist die Bestia Negra!"
Mundo Deportivo: "Luis Enriques PSG trifft am 30. Mai im Champions-League-Finale auf Mikel Artetas Arsenal. In der Puskas-Arena in Budapest kommt es zu einem Duell spanischer Trainer. Während das erste Aufeinandertreffen als eines der besten Spiele aller Zeiten in die Fußballgeschichte eingegangen ist, war das Rückspiel zwischen PSG und Bayern eher von Spannung und Nervosität geprägt."
Champions League: "Bayern München ging kläglich unter"
ENGLAND
BBC: "Das Rückspiel im Halbfinale war kein Klassiker wie das Hinspiel in Paris. Bayern war überzeugt, dass ihnen in der ersten Halbzeit ein Elfmeter hätte zugesprochen werden müssen, als Vitinha im Strafraum einen Klärungsball gegen den Arm von Joao Neves schoss, doch laut Regelwerk darf es keinen Elfmeter geben, wenn der Ball von einem Mitspieler gespielt wurde."
The Guardian: "Paris Saint-Germain trifft im Champions-League-Finale auf Arsenal, weil sie ernst machten, einen schwächelnden FC Bayern neutralisierten und nach dem Ausbau ihrer Führung aus dem Hinspiel kaum ins Wanken gerieten."
The Sun: "Der Titelverteidiger ist es also! Die Champions mit einem unersättlichen Appetit darauf, den Engländern eine Niederlage zuzufügen. Nach einem Torfestival mit neun Treffern im Hinspiel gab Paris Saint-Germain im Rückspiel Vollgas, und Bayern München ging kläglich unter."
Daily Mail: "Es war eine Darbietung von Reife, eine Leistung eines europäischen Champions – des Titelträgers der vergangenen Saison und höchstwahrscheinlich auch der aktuellen. Erst zum zweiten Mal in dieser Spielzeit erzielte der FC Bayern München zu Hause nur ein einziges Tor. Dies lag maßgeblich daran, dass die brillanten Gäste unter Luis Enrique keine weiteren Treffer zuließen. Doch von dieser PSG-Mannschaft geschlagen zu werden, ist im Grunde keine Schande. Sie ist schlichtweg überragend."
PSG-Pleite: "Bayern scheitert nach Halbfinal-Drama"
ITALIEN
Corriere dello Sport: "Das Hinspiel bot Tore, Spektakel und Spannung. Das Rückspiel tat es ihm gleich und fällte das Urteil: Paris Saint-Germain zieht zum zweiten Mal in Folge ins Champions-League-Finale ein. Der FC Bayern muss sich nach dem 1:1 in der Allianz Arena geschlagen geben."
Tuttosport: "Encore Paris."
La Repubblica: "Paris erreicht erneut das Finale – diesmal jedoch mit einem gänzlich anderen Ansatz: Sie erzielten lediglich ein einziges Tor (Dembélé) und kassierten nur einen Gegentreffer (Kane) – und das ausgerechnet in der 94. Minute – gegen eine Bayern-Mannschaft, die in dieser Saison bereits 175 Tore erzielt hat. Das ist die Kehrseite einer Medaille, die auf beiden Seiten gleichermaßen glänzt: Das Spektakel der Defensive – wobei man sich sogar auf eine regelrechte Abwehrschlacht einließ, als die Situation dies erforderte. Luis Enrique hat bewiesen, dass die Annahme, ihm sei die Defensivarbeit gleichgültig – oder seine Mannschaft sei dazu schlicht unfähig – schlichtweg falsch ist; tatsächlich waren es gerade seine defensiven Strategien, die letztlich das Halbfinal-Rückspiel entschieden."
Gazzetta dello Sport: "Das Ergebnis geht in Ordnung, auch wenn das Spiel selbst dank Kanes spätem Ausgleichstreffer in der 94. Minute mit 1:1 endete. Der Europa-Champions haben sich den zweiten Finaleinzug in Folge vollauf verdient; dort treffen sie auf Arsenal – und gehen als klarer Favorit in die Partie. (…) Den Bayern ist es nicht gelungen, mit derselben defensiven Stabilität zu verteidigen wie der Gegner. Tatsächlich hatten sie es mehr als einmal Manuel Neuer zu verdanken, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Vor allem aber wurde das lodernde Feuer ihres Angriffs wirkungsvoll erstickt."
ÖSTERREICH
Kurier: "Wenn in einem Semifinal-Hinspiel der Champions League einmal neun Tore fallen und die ganze Fußballwelt verzückt ist vor lauter Spektakel, Show und Spannung, dann liegt die Latte für das zweite Duell zwangsläufig hoch. Ja, das zweite Kräftemessen zwischen dem FC Bayern und Paris SG mag dann nicht mehr dieses Torfestival gewesen sein, aber unterhaltsam und mitreißend war das Rückspiel in der Allianz-Arena allemal."
Kronenzeitung: "PSG jubelt und stürzt Bayern ins Tal der Tränen. Für Deutschlands Meister um Trainer Vincent Kompany endete der Traum vom Triple vorzeitig. Kane und Co. fanden offensiv nicht die Mittel, um die kompakt verteidigenden Gäste in Bedrängnis zu bringen."
SCHWEIZ
Blick: "Bayern scheitert nach Handspiel-Drama."
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