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Champions League: UEFA plant nächste Königsklassen-Revolution
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von ran.deran Fußball Bundesliga
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Videoclip • 01:21 Min
Offenbar diskutiert die UEFA weitere Veränderungen am Modus der Champions League. Eine dieser Ideen soll die Abschaffung der Verlängerung sein.
In dieser Saison wurde in der Champions League erstmals in einem Ligen-System mit Tabelle gespielt, die Reform der UEFA wurde kontrovers diskutiert. Nun plant der Verband anscheinend bereits weitere Veränderungen in der Königsklasse für die kommenden Jahre.
Beschlossen werden diese von der Klubwettbewerb-Kommission um Leverkusen Geschäftsführer Fernando Carro. Das Gremium findet sich am 30. Mai in München zusammen, um über mögliche Reformen zu diskutieren und dann dem UEFA-Exekutivkomitee, dem unter anderem Hans-Joachim Watzke angehört, Vorschläge vorzulegen.
Verlängerung abschaffen? UEFA mit Schritt auf die Spieler
Der "Sport-Bild" zur Folge soll ein wichtiger Diskussionspunkt dabei die Verlängerung sein, die in in Zukunft abgeschafft werden könnte. Stattdessen könnte bei einem Unentschieden in der K.o.-Phase nach 180 Minuten ein Elfmeterschießen direkt über das Weiterkommen entscheiden.
Als Grund für die mögliche Änderung nennt die UEFA die Spieler-Belastung, die durch diese Maßnahme gesenkt werden könnte. Ein Verzicht auf die Verlängerung würde 30 Minuten weniger Belastung für die Profis bedeuten, deren Terminkalender immer voller wird.
Das Wichtigste in Kürze
In dieser Königsklassen-Spielzeit kam es bisher dreimal zur Verlängerung, zweimal mündete die Partie daraufhin im Elfmeterschießen. Nach den letzten Entwicklungen, die weitestgehend auf mehr Spiele und mehr Belastung hinausliefen, wäre diese Entscheidung ein Schritt auf die Spieler zu.
Allerdings würde dem Spiel auch eine seiner größten Attraktionen genommen, schließlich gibt es kaum etwas Spannenders als eine Verlängerung. Auch diese Maßnahme dürfte also wieder für Diskussionen sorgen.
UEFA: Zwei weitere Vorschläge für Königsklasse
Neben diesem Vorschlag sollen dem Blatt nach auch zwei weitere Ideen diskutiert werden: Demnach überlege man UEFA-intern das Rückspiel-Heimrecht zu überarbeiten, sodass die acht besten Teams der Vorrunde auch im Viertel- und Halbfinale im Rückspiel Heimrecht erhalten würden. Bisher war das nur im Achtelfinale gesichert.
Auch die sogenannte "Country-Protection" soll Teil der Diskussionen gewesen sein. Zwei Vereine aus einem Land sollen demnach, wie im alten Modus üblich, erst ab dem Viertelfinale aufeinandertreffen können. In dieser Saison war das anders: Bereits in den Play-offs traf Paris Saint-Germain auf Stade Brest, im Achtelfinale kam es dann zum deutsch-deutschen Duell zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern München.
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