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DFB-Team - Ex-Nationalspieler Kerem Demirbay übt scharfe Kritik: "Würde nie wieder für Deutschland spielen"
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von ran.deran Fußball Bundesliga
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Kerem Demirbay entschied sich einst für die deutsche und gegen die türkische Nationalmannschaft. Rückblickend würde der ehemalige Bundesliga-Star diese Entscheidung nicht mehr treffen.
In einem Interview mit dem türkischen Journalisten Yagiz Sabuncuoglu sprach Kerem Demirbay über seine Zeit bei der deutschen Nationalmannschaft und wurde dabei sehr deutlich.
Viel Positives hatte der Mittelfeldspieler zu seiner Zeit beim DFB nicht zu sagen, ging vielmehr äußerst hart mit dem Verband ins Gericht.
"Mein Blut ist türkisch. Mein Vater ist türkisch, meine Mutter ist türkisch - ich bin ein Türke. Ich wollte für die Türkei spielen und wir haben den Verband für eineinhalb Jahre bearbeitet. Aber aufgrund bestimmter Dinge, über die ich nicht sprechen kann, entschied ich mich für Deutschland", betonte der Profi des türkischen Erstligisten Kasimpasa.
Demirbay bestritt lediglich zwei Spiele im Trikot der deutschen Nationalmannschaft. Ex-Bundestrainer Jogi Löw nominierte den damaligen Hoffenheimer erstmals im Juni 2017. Unter ihm feierte Demirbay im Testspiel gegen Dänemark auch sein Debüt.
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Demirbay mit einem Einsatz im Confed Cup für DFB-Team
Auch beim Confederations Cup im selben Jahr stand Demirbay im DFB-Kader, wurde jedoch nur im letzten Gruppenspiel gegen Kamerun eingesetzt. In besagtem Spiel stand Demirbay erstmals in der Startelf und brachte Deutschland mit 1:0 in Führung. Das Turnier konnte das deutsche Team auch gewinnen.
Nach dem Turnier-Erfolg wurde Demirbay jedoch nie wieder für das DFB-Team nominiert. Das hatte nach eigenen Angaben etwas mit seinem Führungstreffer gegen Kamerun zu tun.
"Nachdem ich ein Tor für Deutschland geschossen hatte, habe ich mein Trikot ausgezogen und sie haben das Türkei-Tattoo auf meinem Rücken gesehen. Danach haben sie mich nie wieder nominiert", erklärte Demirbay seine Sicht auf die Ausbootung.
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Kerem Demirbay: Türkei-Tattoo als Ursache für DFB-Ausbootung?
Auf dem rechten Schulterblatt des Ex-Leverkuseners sind die Umrisse der türkischen Landesgrenzen tätowiert. Ob das jedoch tatsächlich der Grund dafür war, dass Demirbay nie wieder das DFB-Trikot trug, ist fraglich. Schließlich hatte er mit Mesut Özil, Toni Kroos, Ilkay Gündogan und Sami Khedira große Konkurrenten im zentralen Mittelfeld.
Eine Rückkehr ins deutsche Team ist für den mittlerweile 33-Jährigen mittlerweile unvorstellbar: "Ich würde nie wieder für Deutschland spielen, selbst wenn sie mich jetzt anrufen würden. Ich bin türkisch. Ich werde für immer sehr bereuen, nie das glorreiche Trikot des türkischen Nationalteams getragen zu haben", so der ehemalige DFB-Spieler.
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