Fußball
FIFA: Transferrekorde bei Männern und Frauen aufgestellt - England allen anderen Nationen enteilt
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von SIDran Fußball Bundesliga
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Videoclip • 01:10 Min
Ein Transfersommer der Superlativen liegt hinter dem Profifußball. Nicht nur die gezahlten Ablösesummen schießen in nie dagewesene Höhen.
Der Fußball-Transfersommer hat sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen für neue Rekorde gesorgt. Wie der Weltverband FIFA am Donnerstag mitteilte, wurden im Sommer über 8,54 Milliarden Euro für Neuzugänge ausgegeben und damit mehr als je zuvor.
Zugleich stellte auch die Zahl der registrierten internationalen Transfers mit 12.500 eine neue Bestmarke dar. Alleine 267 WM-Teilnehmer aus 47 Nationen wechselten bei einem Gesamtvolumen von 2,85 Milliarden Euro den Verein.
Auch bei den Frauen erreicht der Transfermarkt mittlerweile neue Dimensionen. Die Ausgaben erreichten mit rund 24,7 Millionen Euro einen neuen Höchstwert und lagen damit mehr als doppelt so hoch wie im bisherigen Rekordsommer 2025.
Auch die Zahl der internationalen Transfers stieg um 19,2 Prozent auf 1406 an. Die höchsten Transferausgaben im Frauen-Bereich hatten die englischen Klubs mit 6,9 Millionen, die deutsche Bundesliga gab 4,2 Millionen Euro für neue Spielerinnen aus.
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England verzeichnet die höchsten Transfer-Ausgaben
Im Männerfußball spricht man mittlerweile von horrenden Summen, die in Transfers investiert werden, besonders auf der britischen Insel. In keinem anderen Land wird annähernd so viel für neue Spieler ausgegeben wie in England. Mit mehr als 2,6 Milliarden Euro machten die Klubs aus dem Mutterland des Fußballs weit mehr als das Doppelte der Serie-A-Klubs locker, die auf 947 Millionen Euro kamen. Auch Spanien mit knapp 809 Millionen Euro und Deutschland mit Ausgaben in Höhe von 778 Millionen Euro liegen weit hinter den Engländern. Frankreich investierte mit 552 Millionen Euro am wenigsten aus den Top-5-Ligen in die Kader.
Auch bei den Frauen ist England im Ranking der höchsten Ausgaben auf Platz eins. Insgesamt wurden dort 6,9 Millionen Euro in neue Spielerinnen investiert. Dahinter liegen die Spanier mit 5,7 Millionen Euro, gefolgt von Deutschland mit rund 4,2 Millionen Euro. In den USA flossen etwa 2,5 Millionen Euro, in Italien 1,8 Millionen Euro in die Kaderverstärkung.
Frankreich mit sattem Einnahmen-Plus
England ist im Männer-Fußball der Meister der Ausgaben. Frankreich der der Einnahmen. Mit satten 1,45 Milliarden Euro verdienten die Klubs aus der Grande Nation am meisten mit Spielerverkäufen. Englands Transfereinnahmen belaufen sich auf 1,23 Milliarden Euro und damit nur etwa auf die Hälfte ihrer Ausgaben. In Deutschland verzeichnen die Vereine Einnahmen in Höhe von 878 Millionen Euro, gefolgt von Spanien mit 665 Millionen Euro und Portugal mit 553 Millionen Euro.
Während im Männer-Fußball in Frankreich die höchsten Einnahmen generiert wurden, führt im Frauen-Fußball Schweden das Ranking mit 3,6 Millionen Euro an. Dicht dahinter liegen die englischen Vereine mit 3,4 Millionen Euro, Frankreich und Deutschland mit je 3,1 Millionen Euro und die Niederlande mit Transfer-Einnahmen von rund 2,5 Millionen Euro.
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