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Fußball

Deadline Day 2026: Das Transferzeugnis der Top-Teams - BVB als absoluter Gewinner

Aktualisiert:

von Kai Esser

ran Fußball Bundesliga

Bundesliga: Baustelle Kaderplanung - die besten Transfervideos des Sommers

Videoclip • 02:56 Min


Die Sommertransferperiode ist beendet, die Top-Klubs haben erneut eine Milliardensumme umgesetzt. Doch wer hat die Transferperiode am besten genutzt? ran hat Noten verteilt.

Wie in jeder Transferphase spitzte sich auch die abgelaufene Transferperiode am Deadline Day zu.

Teams haben ihre Stars verkauft und ihren Kader auf den letzten Drücker nochhochkarätig aufgefüllt. Doch welcher Sportdirektor hat seinen Job am besten gemacht?

ran verteilt für Europas Top-Klubs die Transferzeugnisse.

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FC Bayern München

Der FC Bayern hat eine hervorragende Transferperiode hinter sich. Der überragende Kader der Münchner wurde punktuell auf den "problematischsten" Position Linksverteidiger und Offensives Mittelfeld weiter verstärkt.

Mit Nathaniel Brown und Ismael Saibari gewinnen die Bayern einen vielseitig einsetzbaren deutschen Nationalspieler sowie den Top-Spieler aus der niederländischen Eredivisie. Zudem trennten die Münchner sich von Altlast Joao Palhinha.

Das einzige, was den Rekordmeister von der Bestnote trennt, ist der Verbleib des ausgemusterten Sacha Boey, der bereits seit mehreren Transferperioden den Verein dauerhaft verlassen soll. Am Deadline Day platzte ein Wechsel des Rechtsverteidigers noch. ran-Note: 2

Borussia Dortmund

"Zurück zu den Wurzeln", so bewertete ran-Experte Markus Babbel die Transferperiode der Borussen. Will sagen: Junge, hungrige Spieler aus kleineren Ligen zum BVB holen und dort zu internationalen Top-Spielern entwickeln.

Mit dem offensiven Griechenland-Duo Konstantinos Karetsas und Giannis Konstantelias sowie dem Franzosen Joane Gadou und dem Brasilianer Kaua Prates, die beide die Defensive verstärken, ist das dem BVB bestens gelungen. Selbst schwere Verletztung von Konstantelias beim Bundesliga-Auftakt fingen die Borussen mit der Leihe von Ethan Nwaneri vom FC Arsenal kurzfristig noch wohl bestmöglich auf.

Wenn man bedenkt, dass die Dortmunder mit Karim Adeyemi, Salih Özcan und Julian Brandt nur Spieler abgegeben haben, die sie auch abgeben wollten, kann man von einer nahezu optimalen Transferphase sprechen. ran-Note: 1

VfB Stuttgart

Für den VfB Stuttgart war es eine vergleichsweise ruhige Transferperiode. Das Leih-Ende von Torhüter Alexander Nübel wurde durch die Rückkehr von Dennis Seimen von seiner Leihe zum SC Paderborn aufgefangen, auch wenn dieser zunächst verletzt ausfällt.

Bei Stürmer Dzenan Pejcinovic blieben die Schwaben hartnäckig, was sich am Ende ausgezahlt hat. Mittelfeldspieler Grischa Prömel zum Nulltarif war ein Spitzentransfer, Flügelspieler Leo Sauer für 15 Millionen Euro von Feyenoord Rotterdam ist  ein Investment in die Zukunft.

Etwas ungewollt verkauften die Schwaben am letzten Tag der Transferperiode noch Chema Andres nach England. Zwar ist der Preis für einen Rotationsspieler gut, dennoch könnte bei etwas Verletzungspech eine Lücke im zentralen Mittelfeld klaffen. ran-Note: 3

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Manchester City

Selbst für einen Klub, für den Geld keine Rolle spielt, hat Manchester City in diesem Sommer ordentlich rangeklotzt. Über 850 Millionen Euro setzten die "Skyblues" um, darin ist die Kaufpflicht für Omar Marmoush von Tottenham Hotspur noch gar nicht enthalten, die wohl inklusive Boni auf bis zu 70 Millionen Euro ansteigen kann.

Mit Enzo Fernandez, Elliot Anderson und Ayyoub Bouaddi hat City alleine 375 Millionen Euro für das zentrale Mittelfeld ausgegeben. Allerdings: Mit Rodri, Nico Gonzalez und Tijjani Reijnders haben sie auch fast 200 Millionen Euro eingenommen für eben jene Position.

Savinho und James Trafford für über 130 Millionen Euro zu verkaufen, könnte beinahe schon als Betrug durchgehen, aber auf dem Transfermarkt zählt eben nur Angebot und Nachfrage. ran-Note: 2

FC Arsenal

Beim FC Arsenal ist vor allem in der Schlussphase des Transferfensters wenig weltbewegendes passiert. Die Blockbuster-Transfers von Mittelfeldspieler Bruno Guimaraes, Verteidiger Ezri Konsa und Flügelspieler Christos Tzolis waren bereits weit vor dem 1. September fix.

Allerdings: Gabriel Jesus wurde auf den letzten Drücker noch zum FC Barcelona veräußert. Damit haben die "Gunners", die auch Leandro Trossard verkauft haben, mit Kai Havertz und Viktor Gyökeres nur noch zwei nominelle Mittelstürmer im Kader. Verletzen darf sich da niemand. ran-Note: 4

FC Liverpool

Die Transferperiode des FC Liverpool mutet zumindest etwas komisch an. Mit Mohamed Salah, Andy Robertson und Ibrahima Konate verlor der LFC gleich drei Leistungsträger ablösefrei. Immerhin Curtis Jones zu Inter Mailand brachte 30 Millionen Euro ein.

Mit Jeremy Jacquet und Ronald Araujo verstärkte Liverpool die Defensive sinnvoll, Victor Munoz und Bradley Barcola sollen die Offensive verstärken. Ob 125 Millionen Euro für den Rotationsspieler von Paris Saint-Germain, an dem auch der FC Bayern interessiert gewesen sein soll, jedoch gerechtfertigt ist, kann nur die Zeit zeigen. ran-Note: 3

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Tottenham Hotspur

Wie absurd der englische Transfermarkt ist, zeigte Tottenham Hotspur eindrucksvoll. Der Tabellensiebzehnte (!) der vergangenen Saison machte vier Transfers über 60 Millionen Euro: Sandro Tonali (108 Mio. Euro), Mateus Fernandes (99 Mio. Euro), Savinho (88 Mio. Euro) und Jan Paul van Hecke (60 Mio. Euro). Hinzu kommen Leihen von Mykhaylo Mudryk und Omar Marmoush (inklusiver teurer genannter Kaupfpflicht).

Zwar haben die Spurs damit nominell Löcher gestopft, die Wirkung jedoch lässt bisher zu wünschen übrig. Luka Vuskovic spülte immerhin Geld in die Kassen, genau so wie die Abgänge von Cristian Romero und Djed Spence. Die Bilanz nach zwei Spielen: Kein Punkt, kein Tor, fünf Gegentreffer, Letzter. ran-Note: 5

FC Barcelona

Mit der Verpflichtung von Rodri ist dem FC Barcelona ein absoluter Transfer-Coup gelungen. Schaut man sich an, für welche Summe Enzo Fernandez seine Arbeitskleidung gewechselt hat, erscheinen 60 Millionen Euro quasi wie ein Schnäppchen für den ehemaligen Weltfußballer und besten Spieler der WM 2026.

Zudem holte Barca mit Anthony Gordon, Karim Adeyemi und Gabriel Jesus für eine Gesamtsumme von 112 Millionen Euro einige Verstärkungen für die Offensive, was nicht wie überteuert klingt. Desweiteren heuerte Verteidiger Joao Cancelo ablösefrei in Katalonien an.

Auf der Abgangsseite stehen jedoch große Namen wie Robert Lewandowski und Ferran Torres sowie Innenverteidiger Araujo. Insgesamt können die "Culer" jedoch zufrieden sein, auch wenn der Wechsel von Wunschspieler Julian Alvarez von Atletico Madrid nicht realisiert werden konnte. ran-Note: 2

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Real Madrid

Der wohl wichtigste und namhafteste Neuzugang von Real Madrid sitzt mit Jose Mourinho wohl auf der Trainerbank. Offensivspieler Yan Diomande ist mit 125 Millionen ein teures Versprechen in die Zukunft, Marc Cucurella und Denzel Dumfries füllen das Vakuum auf den Außenverteidigerpositionen.

Zwar verließen mit David Alaba und Dani Carvajal sehr erfahrene Defensivspieler den Klub, sportlich wiegt dieser Verlust aber nicht so schwer, vor allem, da er vom ablösefreien Neuzugang Ibrahima Konate aufgefangen wird. Im Mittelfeld ist Bernardo Silva ein guter ablösefreier Transfer für die Breite des Kaders.

Mit Carlos Espi kam zudem ein positionsgetreuer Ersatz für den zum FC Fulham abgewanderten Stürmer Gonzalo Garcia. ran-Note: 3

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Paris St. Germain

Wenn bei Manchester City davon die Rede ist, dass Geld keine Rolle spielt, ist das bei PSG nicht anders. Doch im Gegensatz zu den britischen Öl-Millionen blieben die von Präsident Nasser El-Khelaifi in der Tasche. Die Franzosen gehn mit einem fetten Transferplus von rund 180 Millionen aus dieser Transferphase.

Die Offensivspieler Maghnes Akliouche, Ferran Torres und Mika Godts sind die drei großen Namen, die Paris in diesem Sommer verpflichtete. Und "groß" ist dabei relativ. Alleine der Verkauf von Barcola wiegt diese Ausgaben fast schon wieder auf. Zudem verkaufte PSG zu horrenden Preisen noch die Stürmer Goncalo Ramos und Randal Kolo Muani nach Italien.

Viel wichtiger jedoch: Aus dem verankerten Gerüst, das zuletzt zwei Mal in Serie die Champions League gewann, sind noch alle da. Es sind schlechte Zeiten, um ein PSG-Hater zu sein. ran-Note: 1

Inter Mailand

Auch Inter Mailand war eher diskret auf dem Transfermarkt unterwegs. Abgesehen von Dumfries verließ Inter kein Spieler, den die Italiener am liebsten gehalten hätten.

Mit John Stones, Djed Spence und Curtis Jones ist Inter sehr viel britischer geworden, zudem wurde Manuel Akanji fest verpflichtet. Mit wenig Geld hat Inter die Meistermannschaft nicht nur zusammengehalten, sondern auch in der Breite verstärkt, um auch international mithalten zu können. ran-Note: 2

Juventus Turin

Einst die dominierende Kraft in Italien, ist Juventus vom Scudetto aktuell so weit entfernt wie der Vesuv von Südtirol. Das zeigte sich in diesem Sommer auch auf dem Transfermarkt: Juventus-Spieler sind aktuell alles, aber nicht begehrt. Dusan Vlahovic, der einst auf einem Level mit Erling Haaland gesehen wurde, ist beispielsweise ablösefrei zu Besiktas Istanbul gewechselt.

Sein Nachfolger ist Nationalspieler Nick Woltemade, der am Deadline Day per Leihe von Newcastle United kam. Außerdem holte Juve mit Kerim Alajbegovic ein spannendes Talent von Bayer Leverkusen, ließ sich den Transfer jedoch auch mit kolportierten 32 Millionen Euro eine Menge Geld kosten. Am Ende steht mit knapp 140 Millionen Euro ein sattes Transferminus zu Buche - großartig verstärkt hat sich Juve jedoch nur in der Breite, höchstens. ran-Note: 4

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