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DFB-Team: Jürgen Klopps voraussichtliche Aufstellung in Griechenland - Neue Flügelzange und neuer Kapitän

Aktualisiert:

von Malte Ahrens, Marcus Giebel

ran Fußball

DFB-Elf ohne Kimmich besser? Klopp reagiert schlagfertig

Videoclip • 01:55 Min


Jürgen Klopps viertes Spiel als Bundestrainer steht an. Mit dieser voraussichtlichen Aufstellung dürfte der Bundestrainer das Nations-League-Spiel in Griechenland angehen.

Bei seinem lange erwarteten Debüt als Bundestrainer setzt Jürgen Klopp auf zwei separate Kader mit insgesamt 44 Spielern. Nach dem 1:1 in den Niederlanden und dem 0:1 gegen Griechenland erfolgte der schon zuvor geplante weitgehende Austausch des Aufgebots.

Der Großteil der Spieler, die in den ersten beiden Spielern der Nations League zum Einsatz kamen, reiste ab. Lediglich sechs Spieler aus dem ersten Kader sollten vor Ort bleiben: Finn Dahmen, Nico Schlotterbeck, Philipp Treu, Yannik Engelhardt, Bambase Conte und Serge Gnabry. Letzterer durfte beim 2:0 über Serbien sogar die Kapitänsbinde tragen, gehört im Auswärtsspiel in Griechenland (So., ab 20:45 Uhr im Liveticker) aber nicht mehr zum DFB-Kader.

23 Spieler nimmt Klopp mit nach Thessaloniki und alle haben die Chance auf einen Einsatz beim Tabellenführer der Gruppe. Neben Gnabry, dessen vorzeitige Abreise auch der Belastungssteuerung nach längerer Verletzungspause geschuldet sein dürfte, fehlt auch Schlotterbeck. Der Abwehrspieler hatte sich im Training vor dem Serbien-Spiel am Sprunggelenk verletzt.

ran zeigt, wie Klopp in seinem vierten Spiel aufstellen könnte.

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Jürgen Klopp setzt im Tor erneut auf Urbig

Nach den Einsätzen von Marc-Andre ter Stegen in den Niederlanden und Alexander Nübel gegen Griechenland durfte gegen Serbien Jonas Urbig ran. Und der Bayern-Keeper soll auch im Rückspiel in Griechenland zwischen den Pfosten stehen. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel sagte Klopp zur Torwart-Position: "Momentan sieht es so aus, als würden wir nicht tauschen."

Zuvor hatte es Spekulationen gebeben, Dahmen könnte zu seinem DFB-Debüt kommen. Über ein klares Indiz in der Personalie hatte der "kicker" berichtet. Demnach trainierte Dahmen beim Abschlusstraining abseits der anderen Torwartkollegen. So war Klopp auch vor den übrigen Partien mit seinem jeweils auserwählten Torwart verfahren. Diesmal macht er offenbar eine Ausnahme.

Dahmen gehörte zwar als einziger der fünf nominierten Keeper beiden Klopp-Kadern an, wird aber allem Anschein nach ein zwölftes Mal in seiner DFB-Karriere auf der Bank Platz nehmen müssen. Für Urbig wird es der vierte Saison-Einsatz - zwei im Klub, wo er die Nummer zwei hinter Manuel Neuer ist, und zwei für die Nationalmannschaft.

Neben Dahmen bleibt auch Noah Atubolu ohne Einsatz in dieser Länderspielphase. Der ehemalige Freiburger hat einen komplizerten Transfersommer hinter sich, in dem sich der anvisierte Wechsel nach England nicht realisieren ließ. Letztlich landete er bei Eintracht Frankfurt, ist dort die unangefochtene Nummer eins.

DFB-Team: Klopp tauscht wohl die Außenverteidiger

Gegen Serbien bildeten Waldemar Anton und Malick Thiaw die Innenverteidigung und harmonierten bestens, ohne allzu sehr gefordert zu sein. Das Duo dürfte auch diesmal den Vorzug vor Finn Jeltsch bekommen, der aber während der Partie sein DFB-Debüt feiern könnte.

Auf den Außenbahnen bieten sich hingegen Wechsel an. Der überzeugende Philipp Treu muss seine rechte Seite diesmal möglicherweise für Ridle Baku räumen. Für den Leipziger wäre es das erste Länderspiel des Jahres.

Und auf links bietet sich ein Teamkollege an: David Raum, bis zur WM-Vorbereitung auf der Seite noch gesetzt, könnte in Griechenland anstelle von Maximilian Mittelstädt beginnen. Der Routinier befindet sich gerade angesichts des fulminanten Aufstiegs von Nathaniel Brown auf seiner angestammten Position nur noch in der Herausfordererrolle.

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DFB-Team: Mittelfeldzentrale aus Serbien-Spiel bleibt bestehen

Im zentralen Mittelfeld hat Klopp die Qual der Wahl. Lässt er Mika Baur und Vitaly Janelt beginnen, die gegen Serbien spät reinkamen und ihre Debüts feierten?

Wahrscheinlicher ist jedoch, dass er erneut auf das am Donnerstag bestens harmonierende Bayern-Duo setzen wird. Tom Bischof und Aleksandar Pavlovic haben sich mit ihrem Zusammenspiel in der Allianz Arena für mehr beworben. Allerdings dürften die von hinten drängenden Neulinge um Yannick Engelhardt und Felix Keidel auch ihre Minuten bekommen.

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Wen lässt er in seinem vierten Spiel als Bundestrainer los? Jürgen Klopp setzt wohl wieder auf Florian Wirtz (l.)

Bild: Eibner


Klopp startet wohl mit El Mala und Karl

Auf den vier Offensivpositionen könnte es drei Änderungen geben. Der gegen Serbien nicht eingesetzte Lennart Karl würde Serge Gnabry ersetzen, Said El Mala anstelle von Derry Scherhant sein Startelf-Debüt geben und Jonathan Burkardt dürfte sich im Sturmzentrum präsentieren, wo in München noch Nick Woltemade gefragt war.

In der Anfangsformation verbliebe damit nur Florian Wirtz, der das Team wohl erstmals als Kapitän aufs Feld führen wird. Mit 47 Länderspielen ist der Liverpooler der erfahrenste Spieler im Klopp-Aufgebot.

Auf den Flügeln bleiben Klopp ohnehin nicht mehr viele Optionen, wobei auch Conte und Wirtz für diese Positionen in Frage kommen. Aber auch Scherhant hat sich durch seinen Auftritt am Donnerstag weitere Minuten verdient.

Diesmal wohl als DFB-Flügelzange gefragt: Said El Mala (M.) und Lennart Karl (r.) dürften in die Startelf rotieren

Bild: Sportfoto Rudel


DFB-Team vs. Griechenland: Die Aufstellung mit Dahmen und El Mala

Die deutsche Aufstellung: Urbig - Baku, Thiaw, Anton, Raum - Bischof, Pavlovic - Karl, Wirtz, El Mala - Burkardt

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