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Nationalmannschaft - Falscher Umgang mit Ex-Spielern: Michael Ballack mit scharfer Kritik am DFB
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von ran.deran Fußball
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Videoclip • 02:28 Min
Michael Ballack äußert in einem Interview deutliche Kritik am DFB. Ex-Leistungsträger werden demnach vom Verband vernachlässigt.
Pikante Aussagen von Michael Ballack. Der langjährige Nationalspieler hat dem Deutschen Fußball-Bund vorgeworfen, seine ehemaligen Größen zu vernachlässigen.
"Mich hat zum Beispiel niemand vom DFB nach meinem Laufbahnende angesprochen, den Trainerschein zu machen. Der Verband sollte hier deutlich mehr Anreize schaffen", konstatierte er im Interview mit der "SportBild".
So ist der 49-Jährige der Meinung, dass der DFB viel Potenzial dadurch verschwendet, dass langjährige Stars und Leistungsträger nicht gezielt in neuen Funktionen gebunden werden.
"Er sollte versuchen, die besten Spieler - wie etwa einen Toni Kroos oder zuvor Bastian Schweinsteiger, die ihre Karriere beendeten - für sich zu gewinnen", so die Forderung des Vize-Weltmeisters von 2002.
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Ex-Spieler müssen mehr eingebunden werden
Wichtig in diesem Zusammenhang: Legenden wie Kroos oder Schweinsteiger seien zwar "wirtschaftlich unabhängig", und müssen entsprechend "nicht alles tun", die Eigeninitiative des Verbandes sei aber dennoch zu gering.
"Man man sollte sie mit Begeisterung und Inhalten packen. Denn für den deutschen Fußball wäre es enorm wertvoll, wenn die großen Persönlichkeiten ihr Wissen an die jüngeren Generationen weitergeben. So wie es Rudi Völler noch macht."
Bedenklich ist für Ballack vor allem die Tatsache, dass dem Verband dadurch wertvolles Wissen entgeht. "Darum brauchen wir mehr Spitzenleute in den wichtigen Positionen. Das müssen später dann nicht immer Trainer sein.“
Orientieren könne man sich diesbezüglich am FC Bayern. "Dort hat es mit Uli Hoeneß (als Manager) und Karl-Heinz Rummenigge (als Präsident) über viele Jahre herausragend geklappt“, so der ehemalige Münchner weiter.
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Ballack hofft auf Klopp
Übrigens: Trotz seiner Kritik blickt der 49-Jährige positiv in die DFB-Zukunft, was vor allem am neuen Bundestrainer liegt.
So habe Jürgen Klopp "in seiner Karriere auf all seinen Stationen viel bewegt. Er ist der erfahrenste sowie anerkannteste deutsche Trainer und soll den deutschen Fußball wieder aus der Talsohle führen. Ich hoffe, dass er das hinbekommt. Gute Spieler haben wir ja".
Nun komme es vor allem darauf an, Klopp die entsprechende Zeit zu geben, um seine "Ansätze und Methoden" zu akzeptieren. "Eine gute Grundlage ist, dass er voll akzeptiert ist und er die Menschen mit seiner Art begeistern kann."
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