Finanzskandal in der Premier League
Manchester City - englische Presse will Blut sehen nach FFP-Schuldspruch: "Nehmt ihnen alle Titel weg"
Aktualisiert:
von SID/ran.deran Fußball
Manchester City schuldig gesprochen! Fans fassungslos
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Manchester City wurde von der Premier League schuldig gesprochen. Die internationale Presse reagiert geschockt und fordert drastischen Konsequenzen.
Nach dem Schuldspruch der Premier League gegen Manchester City im "Jahrhundertprozess" ist von einem "irreparablen Schaden" für den englischen Fußball die Rede.
Von "schändlichem Verhalten", das eine "brutale" Strafe zur Folge haben müsse. Vor allem in britischen Medien werden Rufe nach drastischen Konsequenzen in der Finanzaffäre laut.
Die internationalen Pressestimmen:
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England
Daily Mail: "Nehmt Manchester City alle acht Premier-League-Titel weg und verurteilt den Klub zum Abstieg, weil er die Geschichte von Manchester United und Liverpool verfälscht hat. Der englische Fußball ist irreparabel beschädigt und wird nie wieder derselbe sein."
BBC: "Das Ausmaß ist absolut beispiellos, nicht nur in der Premier League, nicht nur im englischen Fußball, sondern im gesamten Sport. So bedeutend und ernst ist die Lage."
The Sun: "Dies ist nicht nur die Geschichte von Fehlverhalten, dies ist eine schonungslose Abrechnung mit einem schändlichen Verhalten historischen Ausmaßes. Kein Wunder, dass andere Vereine Blut sehen wollen. Die Strafe muss so brutal sein wie das Urteil. Dies ist ein dunkler Tag für Manchester City, dies ist ein dunkler Tag für den Fußball."
The Guardian: "Das Urteil ist erschreckend. Der Ruf und die Integrität der Abu Dhabi United Group, dem 81-prozentigen Mehrheitseigentümer von Manchester City, liegen in Trümmern, zerrissen in sorgfältig formulierten juristischen Worten. Die Anhänge, sobald sie veröffentlicht werden, könnten die Lage noch verschlimmern. Selbst wenn sich eine Formalie findet, die das Strafmaß mildert, ist ihr Ansehen mit Sicherheit nicht wiederhergestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass dies der größte Betrug ist, der jemals im englischen Fußball verübt wurde."
Daily Telegraph: "Betrugsvorwürfe gegen Man City: 'Fall für die Polizei'. Lord Cruddas fordert ein Strafverfahren gegen den Verein wegen eines 920-Millionen-Pfund-Systems, das Scheinzahlungen und unehrliche Zeugen umfasste."
The Times: "Man City sind die größten Betrüger im englischen Fußball - also sollte man den Eigentümern den Verein entziehen. Es ist schwer, sich eine Reihe von Verfehlungen vorzustellen, die jemanden als Eigentümer ungeeigneter erscheinen ließen als Scheich Mansour. Was muss man sich noch zuschulden kommen lassen, um als ungeeignet zu gelten?"
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Manchester City schuldig gesprochen! Fans fassungslos
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Frankreich
Le Parisien: "Nach der Mitteilung muss Manchester City mit dem Schlimmsten rechnen."
L'Equipe: "Um sich ein Bild von der weltweiten Tragweite der Nachricht zu machen, dass Manchester City zwischen 2009 und 2018 114 Mal gegen die Finanzbestimmungen der Premier League verstoßen hat, genügt ein Blick auf den X-Account des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani. Am vergangenen Freitag, genau an dem Tag, an dem 'The Athletic' die Nachricht veröffentlichte, postete der Bürgermeister, ein bekennender Arsenal-Fan, schlicht "114" auf seinem X-Account - ein Beitrag, der seither 23 Millionen Mal aufgerufen wurde."
Spanien
El Mundo Deportivo: "Manchester City wurde offiziell für schuldig befunden und muss mit einer historischen Strafe rechnen, deren Details noch bekannt gegeben werden."
Marca: "Manchester City dem Untergang geweiht ..."
AS: "Offiziell: City ist schuldig."
Italien
Gazzetta dello Sport: "Das Urteil ist nur ein Schritt in einer Geschichte, die noch nicht zu Ende ist. Es bleibt der Jahrhundertprozess für den englischen Fußball. (...) Dies ist ein großer Sieg für die englische Liga. Es beweist, dass die Premier League ihre Regeln durchsetzen kann und dass Vereine diese nicht einfach brechen dürfen. Trotz erheblicher Kritikpunkte in den letzten 15 Jahren geht die Premier League als Institution gestärkt daraus hervor."
Corriere dello Sport: "Die Sanktionen stehen noch nicht fest, doch das Urteil ist bedeutsam. Für den Klub könnte sich ein heikles finanzielles Problem ergeben: Entschädigungsforderungen von anderen Vereinen, die sich geschädigt fühlen."
USA
New York Times: "So schädlich das Urteil der Kommission für City auch sein mochte, die von der Premier League veröffentlichte Erklärung war um ein Vielfaches vernichtender. Der Verein wurde nicht nur in allen bis auf einen der über 100 Anklagepunkte für schuldig befunden, sondern die von der Kommission verwendete Sprache (...) ist verheerend für das Image sowohl des Vereins als auch, und das ist von großer Bedeutung, seiner Eigentümer in Abu Dhabi. Punktabzug? Ausschluss aus der Premier League? Jetzt ist nichts mehr ausgeschlossen."
Washington Post: "Der Ruf von Manchester City und seiner Eigentümergruppe aus Abu Dhabi ist ruiniert, nachdem der Verein in einem der größten Skandale der englischen Fußballgeschichte in mehr als 100 Fällen finanzieller Verfehlungen für schuldig befunden wurde."
Auch interessant: Ex-City-Boss fordert Zwangsabstieg Und: City-Skandal: Rooney will keinen nachträglichen Titel
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