WM 2026
WM 2026 - Mit Rekordmann Kylian Mbappe: Frankreich holt Arbeitssieg zum Auftakt
Aktualisiert:
von ran.deran Fußball
WM 2026 - Frankreich-Star begeistert Fans: "Nicht von dieser Welt"
Videoclip • 01:59 Min
Ein Geniestreich der Superstars als Initialzündung: Das französische Milliarden-Ensemble um den Rekordmann Kylian Mbappé ist mit einem Arbeitssieg in seine Titelmission gestartet - muss sich für den Traum vom dritten Stern aber steigern.
Das Team von Trainer Didier Deschamps bezwang Senegal mit 3:1 (0:0) und revanchierte sich damit für die Auftaktpleite bei der WM 2002.
Eine geniale Aktion von Michael Olise und Mbappe stellte in East Rutherford die Weichen, der Kapitän vollendete einen Traumpass des Münchners eiskalt (66.). Dazu erhöhte Bradley Barcola (82.) nach einem schnellen Angriff.
Der Anschlusstreffer durch Ibrahim Mbaye (90.+5) änderte nichts, weil Mbappe (90.+6) mit einem Traumtor erneut zuschlug. Mit seinen Länderspieltreffern 57 und 58 überholte der Superstar dazu Olivier Giroud und stieg zu Frankreichs Rekordtorschützen auf.
"Ich glaube nicht, dass wir wirklich voll in Fahrt sind. Aber es ist wirklich toll, das Turnier so zu starten. Das gibt einem etwas mehr Ruhe", sagte Mbappe im Anschluss.
Phasenweise hatte die Turbooffensive noch etwas Sand im Getriebe vor den Toren New Yorks, wo am 19. Juli die Reise mit dem WM-Pokal enden soll. Die Westafrikaner um den ehemaligen Bayern-Star Sadio Mann hielten in der ersten Halbzeit stark mit. Damit hat die Equipe Tricolore vor dem zweiten Gruppenspiel gegen den Irak am Montag beste Karten für den Einzug ins Sechzehntelfinale.
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Frankreich mit dem teuersten Kader
Frankreich ging mit dem teuersten Kader der WM-Historie in das Turnier, die 26 Spieler haben zusammen einen Marktwert von fast 1,5 Milliarden Euro. Und sie sollten die bösen Geister von 2002 zum Auftakt unbedingt vertreiben: Vor 8782 Tagen hatte Frankreich als Weltmeister in Seoul das Eröffnungsspiel gegen die frühere Kolonie sensationell mit 0:1 verloren.
Die Senegalesen sehen die Generation von damals als "Vorbilder", betonte Mane. Mit der Inspiration von 2002 legte der Außenseiter mutig los. Erst mit Anlaufzeit übernahmen Les Bleues vor 80.545 Zuschauern die Kontrolle, der Hochgeschwindigkeitsoffensive fiel aber nicht viel ein.
Trotz vieler Positionswechsel wirkte das Spiel zu behäbig, die dichten Defensivreihen der "Löwen von Teranga" standen stabil - ab und an ging es sogar per Konter gefährlich nach vorne. Bei einem solchen setzte sich der Münchner Nicolas Jackson gegen Vereinskollege Dayot Upamecano durch und traf per Flachschuss den Pfosten (25.).
WM 2026: Frankreich drückt auf das Tempo
Auch das lautstarke "Allez Les Bleues" von den Rängen entfachte das französische WM-Feuer nicht, vor der Pause gab es keinen Schuss aufs Tor. Stattdessen hatte auf der Gegenseite Ismaila Sarr die Führung auf dem Fuß (45.+6).
Nach dem Seitenwechsel drückte der Topfavorit endlich aufs Tempo, Olise (53.) und Mbappe (57.) scheiterten jeweils an einer starken Fußabwehr von Edouard Mendy. Einen möglichen Foulelfmeter für Mbappe gab Referee Alireza Faghani auch nach Ansicht der Videobilder nicht (60.). Nur wenig später war er dann nach einem Steckpass von Olise erfolgreich - und ebnete den Weg zum Sieg.
FIFA-Weltmeisterschaft 2026: Turnier-Überblick
Zeitraum: 11. Juni – 19. Juli 2026
Gastgeber: USA, Mexiko, Kanada
Austragungsorte: 16 Stadien
Eröffnungsspiel: 11. Juni in Mexiko-Stadt
Finale: 19. Juli in New York/New Jersey
Teilnehmer: 48 Nationalteams
Modus: 12 Gruppen à 4 Teams, danach K.-o.-Runde
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