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WM 2026: Abseits beim Elfmeter? FIFA räumt Technikpanne bei Katar gegen Schweiz ein
Veröffentlicht:
von ran.deran Fußball
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Videoclip • 01:42 Min
Der verhängte Elfmeter beim Spiel Katar gegen Schweiz sorgte für Aufsehen. Nicht etwa wegen des unstrittigen Fouls - sondern wegen der Situation zuvor.
Beim WM-Gruppenspiel zwischen Katar und der Schweiz (1:1) sorgte ein umstrittener Elfmeter für hitzige Debatten. So hitzig, dass die FIFA ein Statement veröffentlichte.
In der 17. Minute legte Breel Embolo eine Flanke für Remo Freuler in den katarischen Strafraum ab und kollidierte dabei mit Torhüter Mahmoud Abunada. Schiedsrichter Hector Martinez zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt.
Keine Diskussionen, ob es ein Foul war oder nicht, doch die TV-Bilder ließen viele Zuschauer zweifeln: Nach den Fernsehbildern zu urteilen, stand Freuler beim vorangegangenen Pass im Abseits. Der VAR überprüfte die Szene und bestätigte den Elfmeter. Embolo verwandelte zum 1:0.
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Katar gegen Schweiz: FIFA löste die Szene nicht in der Übertragung auf
Die FIFA veröffentlichte in diesem Fall entgegen der üblichen Praxis kein 3D-Bild ihrer halbautomatischen Abseitserkennung. Das war auch deshalb merkwürdig, weil diese bei den bisherigen WM-Spielen in vergleichbaren Szenen zuverlässig nachgereicht worden war.
Prominente Kritik ließ nicht lange auf sich warten: Fußballlegende Gary Neville und Experte Lee Dixon stellten die Richtigkeit der Entscheidung öffentlich infrage.
Der Weltverband räumte kurz nach Abpfiff ein, dass ein technischer Ausfall die Generierung der Animationsgrafik verhindert hatte, betonte jedoch, dass der VAR-Ablauf dadurch nicht beeinträchtigt worden und die Entscheidung regelgerecht gewesen sei.
"Die vom VAR zur Überprüfung der Position der relevanten Spieler verwendeten Linien zeigten den angreifenden Spieler in keiner der beiden Situationen unmittelbar vor der Elfmeterentscheidung in einer Abseitsstellung", so die FIFA.
Trotz zahlreicher Top-Chancen brachte die Schweiz den Ball kein weiteres Mal im Tor unter, Katar nutzte eine der wenigen Möglichkeiten in der Nachspielzeit zum 1:1 und holte den ersten Punkt seiner noch kurzen WM-Geschichte.
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