WM 2026
WM 2026: Schweiz macht Fehlstart wett - Doppelpack von Juwel Manzambi
Aktualisiert:
von SIDran Fußball
WM 2026: Neuer gibt Update! So geht es der "Wade der Nation"
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Erst ideenlos, dann mit Wucht: Die Schweiz hält dem Druck stand und nimmt Kurs auf die K.o.-Runde. Ein Freiburger spielt dabei die Hauptrolle.
Die Schweizer Nati bildete einen großen Kreis und begann zu hüpfen, die Erleichterung war greifbar - und mittendrin feierte der Super-Joker kräftig mit: Johan Manzambi hat die Eidgenossen wachgeküsst, Freiburgs Juwel traf nach seiner Einwechslung doppelt zum 4:1 (0:0) über Bosnien und Herzegowina um den Schalker Torjäger Edin Dzeko.
"Das ist wie ein Traum", sagte Manzambi, "dass ich die WM spielen kann und dann zwei Tore schieße und Man of the Match bin. Heute kann ich sicher nicht schlafen." Die Schweiz nimmt damit Kurs auf die K.o.-Runde dieser WM, hat mit vier Punkten beste Karten für das Weiterkommen. Doch auch die Bosnier (1) haben angesichts der abschließenden Partie gegen Außenseiter Katar noch Chancen auf das Sechzehntelfinale.
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Schweiz: Unruhe dürfte sich legen
Neben Manzambi trafen auch der einstige Augsburger Ruben Vargas (84.) und Kapitän Granit Xhaka (90.+7, Foulelfmeter) in Los Angeles für die Mannschaft von Trainer Murat Yakin, die bei einer WM-Endrunde zum vierten Mal in Folge die K.o.-Phase erreichen will und in der Schlussphase in Überzahl agierte. Bosniens Tarik Muharemovic (80.) sah nach einer Notbremse die Rote Karte, Ermin Mahmic (90.+3) gelang in der Nachspielzeit dennoch der Ehrentreffer.
Die angebliche Unruhe im Lager der Schweizer, die nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Katar zum Auftakt laut Berichten aufgekommen war, dürfte sich nach dem Sieg zumindest ein wenig legen. Zum Gruppenabschluss bekommt es die Schweiz mit Co-Gastgeber Kanada zu tun.
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WM 2026: Das Spiel nimmt Fahrt auf
Die Schweiz war als leichter Favorit ins Spiel gegangen und trat von Beginn an dominant auf. Xhaka ordnete im Zentrum das Spiel der Nati, Dan Ndoye schoss beim ersten Abschluss der Partie ans Außennetz (10.). Dzeko, der hinter Cristiano Ronaldo und Luka Modric zum drittältesten Startelf-Profi der WM-Geschichte aufstieg, hatte zunächst keine Bindung zum Spiel.
Die Schweiz war in einer zähen Partie gefährlicher, Freulers Distanzschuss (23.) flog links am Tor vorbei. Den Schweizern fehlten ansonsten die Ideen, Bosnien stand kompakt und traute sich hin und wieder in die Offensive. Es entwickelte sich ein Spiel mit niedrigem Unterhaltungswert.
Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Die Schweizer rannten an, ohne in die gefährlichen Zonen zu kommen. Dann sorgte Ndoye für das erste große Highlight der Partie: Seinen Fallrückzieher parierte St. Paulis Nikola Vasilj stark (56.). Auf der Gegenseite musste Dortmunds Gregor Kobel erstmals ran, als er einen wuchtigen Abschluss von Bosniens Amar Dedic entschärfte (69.). Dann traf Manzambi mit einem wuchtigen Volleyschuss, und endlich nahm das Spiel Fahrt auf.
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