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WM 2026: DFB-Team - Deutsches Tor gegen Ecuador irregulär? "Hätte nicht zählen dürfen"
Aktualisiert:
von ran.deran Fußball
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Videoclip • 01:21 Min
Im letzten deutschen WM-Gruppenspiel gegen Ecuador sorgte Leroy Sane für die frühe Führung des DFB-Teams. Allerdings sorgte eine Aktion im Vorfeld für heftige Diskussionen. Hätte das Tor gar nicht zählen dürfen?
Die deutsche Nationalmannschaft erlebte im abschließenden WM-Gruppenspiel gegen Ecuador einen Start nach Maß. Der zuletzt immer wieder kritisierte Leroy Sane brachte das DFB-Team bereits in der 2. Minute in Führung und veredelte dabei eine Vorarbeit von Florian Wirtz.
Allerdings sorgte eine Aktion unmittelbar zuvor für heftige Proteste der Ecuadorianer. Aleksandar Pavlovic traf beim Versuch, den Ball in der Luft wegzuspitzeln, Pedro Vite klar mit den Stollen am Kopf. Doch Schiedsrichterin Tori Penso gab den Treffer, auch der Videoassistent griff im Nachgang nicht ein.
Für Ex-Bundesliga-Schiedsrichter Patrick Ittrich war der Treffer des deutschen Teams irregulär. "Rein regeltechnisch ist das für mich ein klares Foul in der Torerzielung", sagte der Experte von "MagentaTV".
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DFB-Team: Auch Wagner sieht Treffer kritisch
Ittrich ergänzte: "Pavlovic hohes Bein, er trifft dann auch noch mit dem Fuß am Kopf. Für mich hätte das Tor nicht zählen dürfen. Der Kopf ist nicht zu tief, der Fuß ist viel zu hoch. Es gibt einen klaren Kontakt, es ist nicht nur gefährliches Spiel, sondern unsportliches Betragen."
Auch "ARD"-Experte Lutz Wagner sah den Treffer kritisch. "Es wundert mich sehr, dass der VAR da nicht einschreitet. Mutige Entscheidung. Wir hätten uns nicht beschweren können, wenn dieses Tor zurückgenommen wird", sagte er.
"Bild"-Schiedsrichter-Experte Manuel Gräfe meinte auch: "Diese Entscheidung ist natürlich ein Witz. Zu unseren Gunsten, wir freuen uns, aber objektiv müssen wir sagen: Das ist nicht akzeptabel."
Dennoch trug sich Sané als zweitschnellster Torschütze in die deutsche WM-Geschichte ein. Er benötigte nur 109 Sekunden für seinen Treffer - schneller war nur Ernst Lehner, der 1934 gegen Österreich in der ersten Minute getroffen hatte.
DFB-Team: Penso nimmt Elfmeter zurück
Schiedsrichterin Tori Penso hatte auch in der zweiten Halbzeit viel zu tun. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel gab sie zunächst Elfmeter für Deutschland nach einem Foul an Kai Havertz (46.).
Nach einer Intervention des VAR schaute sie sich allerdings eine Szene im Rahmen der Entstehung an, bei der Sané vor dem deutschen Ballgewinn Pedro Vite foulte. Penso nahm den Elfmeter für das DFB-Team daraufhin zurück.
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