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WM 2026: Entscheidet das Fairplay über Deutschlands nächsten Gegner?

Veröffentlicht:

von ran.de

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Jürgen Klopp mit schonungsloser DFB-Kritik: "Wir wurden aufgefressen"

Videoclip • 02:22 Min


Der wahrscheinlichste Gegner für Deutschland im Sechzehntelfinale der WM ist Paraguay, doch ein kurioses Szenario könnte dies doch noch kurzfristig ändern.

Bei der WM 2026 hat es Deutschland erstmals seit der Endrunde 2014 wieder über die Vorrunde hinaus geschafft und die K.-o.-Phase erreicht.

Doch auf welches Land trifft das DFB-Team nun bei der XXL-WM in den USA, Mexiko und Kanada mit erstmals 48 Teilnehmern?

Die Antwort auf diese Frage könnte möglicherweise demnächst sogar noch über das Fairplay-Ranking geklärt werden.

Rot für Almiron: Fliegt Paraguay über das Fairplay-Ranking raus?

Als wahrscheinlichster Gegner Deutschlands im Sechzehntelfinale gilt nach aktuellem Stand der Dinge Paraguay als Dritter in Gruppe D. Doch die Südamerikaner stehen dennoch nur mit einem Bein in der K.-o.-Phase, denn eine kuriose Konstellation ist immer noch möglich. Sollte nämlich das Duell in Gruppe J zwischen Österreich und Algerien mit 0:0 enden, müsste unter Umständen das Fairplay-Ranking darüber entscheiden, welches Team es in die K.-.o.-Phase schafft.

Dann nämlich wären Paraguay und Algerien als Gruppendritter mit jeweils vier Punkten und einem Torverhältnis von 2:4 exakt gleichauf. In diesem Fall sieht das FIFA-Reglement vor, dass das Fairplay als entscheidender Faktor herangezogen wird.

In diesem Fall würde Paraguay nach aktuellem Stand den Kürzeren gegenüber Algerien ziehen. Grund dafür ist vor allem der Platzverweis von Paraguays Miguel Almiron beim 1:0-Erfolg gegen die Türkei, der sich negativ auf die Fairplay-Wertung niederschlägt. Zudem haben die Südamerikaner in den drei Vorrundenpartien sieben Gelbe Karten kassiert und gehören damit zu den unfairsten Mannschaften im Fairplay-Ranking.

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"Football meets Data": Paraguay zu 99 Prozent der DFB-Gegner

Aber ein wenig Entwarnung für Paraguay gibt es dennoch schon vor den letzten Entscheidungen in den anderen Vorrundengruppen. Damit nämlich am Ende wirklich das Fairplay entscheidet, bräuchte es neun Gruppendritte mit jeweils vier Punkten.

Dies gilt bei den noch offenen Gruppen dann doch als eher unwahrscheinlich, würde es nämlich einige Überraschungs-Ergebnisse voraussetzen. Spanien müsste etwa gegen Uruguay verlieren und im Parallelspiel zwischen Kap Verde und Saudi-Arabien müsste es einen Gewinner geben.

Außerdem müsste der Iran gegen Ägypten siegen, allerdings auch mit maximal fünf Toren Unterschied, während Neuseeland und Belgien nicht unentschieden spielen dürften. Zudem müsste noch Kongo gegen Usbekistan gewinnen, aber Ghana dürfte in Gruppe L nicht gegen Kroatien gewinnen.

Entsprechend beziffert das Portal "Football meets Data" die Wahrscheinlichkeit, dass Paraguay der Gegner Deutschlands im Sechzehntelfinale wird, mit 99 Prozent.

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