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WM 2026 - Infantino verteidigt Trinkpausen: "Keine finanzielle Frage"
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von SIDran Fußball
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Die Trinkpausen sorgen bei der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada für ordentlich Kritik. Jetzt äußert sich FIFA-Präsident Gianni Infantino und verteidigt die Einführung der "Hydration Breaks."
FIFA-Präsident Gianni Infantino hat die ungeliebten und teilweise unnötigen Trinkpausen während der Spiele der Fußball-WM verteidigt.
Diese seien "ausschließlich eine sportliche Angelegenheit" und "keine finanzielle Frage", sagte der Schweizer.
Der Weltverband erhalte durch die sogenannten "Hydration Breaks", die von einer großen Sport-Getränkemarke präsentiert werden, "keine zusätzlichen Einnahmen, da alle kommerziellen Vereinbarungen lange im Voraus abgeschlossen wurden".
Erstmals werden die Partien bei der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada jeweils in der 22. und 67. Spielminute für drei Minuten unterbrochen. Dabei ist es egal, wie hoch die Temperaturen sind und ob ein Stadiondach geschlossen ist. Spieler, Trainer und Experten kritisierten die Neuerung.
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WM 2026: Hauptgrund für Trinkpausen sei "die Hitze"
Zudem monieren die Kritiker, dass sich der Charakter des Spiels durch die "Timeouts" ändere. Bei einigen Spielen ließen auch die Fans ihren Unmut heraus. Viele TV-Anstalten nutzen die Unterbrechung für einen zusätzlichen Werbeblock.
Der Hauptgrund sei "die Hitze". Dazu könne bei einem Turnier über 39 Tage mit bis zu acht Partien für ein Team "ein Moment der Erholung von enormer Bedeutung" sein, sagte Infantino.
Er verwies darauf, dass jedes Spiel "unter denselben Bedingungen" stattfinden solle: Es sei "sehr schwer zu akzeptieren, dass ein Trainer möglicherweise die Gelegenheit hat, ein Spiel durch Anpassungen zu beeinflussen, nur weil es heißer ist, während derselbe Trainer in einem anderen Spiel bei etwas niedrigeren Temperaturen nicht dieselbe Möglichkeit hat".
Immerhin müssen sich die Zuschauer in Deutschland nicht an die Trinkpausen gewöhnen. Weder die Deutsche Fußball Liga (DFL) noch die Europäische Fußball-Union (UEFA) planen die Einführung einer verpflichtenden Unterbrechung.
Das machten beide Verbände klar. In der Bundesliga und der 2. Liga sind die Pausen laut Regelwerk keine Pflicht, aber bei Bedarf schon länger möglich.
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