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WM 2026: Kane rettet England vor frühem Aus - Zittersieg gegen DR Kongo
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von ran.deran Fußball
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Videoclip • 04:08 Min
Harry Kane bewahrt England vor dem peinlichen Aus gegen die Demokratische Republik Kongo und hievt die "Three Lions" ins WM-Sechzehntelfinale.
Englands Retter Harry Kane ballte die Siegerfaust und umarmte Teammanager Thomas Tuchel, als die stolze Fußball-Nation kollektiv aufatmete. Und während die Fans in Atlanta erleichtert "Football is coming home" sangen, schwor der überragende Anführer, der die "Three Lions" im Alleingang vor einer ihrer größten Blamagen bewahrt hatte, seine Mitspieler leidenschaftlich auf die weitere WM-Mission ein.
Mit einem späten Doppelpack (75./86.) drehte der Torjäger von Bayern München das spektakuläre Sechzehntelfinale gegen die aufmüpfige Demokratische Republik Kongo und führte die Engländer zu einem 2:1 (0:1), mit dem sie ihren Traum vom zweiten WM-Titel gerade so am Leben erhielten. "Es fühlt sich großartig an, es war ein verrücktes Spiel. Ihr Torwart hat einige unglaubliche Bälle gehalten, aber man muss weitermachen. Es gibt richtig heldenhafte Momente - und für mich war es so ein Tag", sagte Kane.
WM 2026: DR Kongo überrascht England
Vor Kanes Treffern waren die Engländer lange an Kongos überragendem Torwart Lionel Mpasi verzweifelt, Brian Cipenga (7.) hatte die Zentralafrikaner in Führung gebracht. Ein Aus in der Runde der letzten 32 wäre das schlechteste WM-Abschneiden des Fußball-Mutterlandes, das seit 1966 auf einen WM-Triumph wartet, seit dem Scheitern in der Vorrunde vor zwölf Jahren in Brasilien gewesen. Nun geht es im Achtelfinale in der Nacht zu Montag (2.00 Uhr/MESZ) in Mexiko City gegen den mexikanischen Co-Gastgeber.
Für die DR Kongo endet derweil ihr historischer WM-Lauf, bereits der erstmalige Einzug in die K.o.-Runde und ein 1:1 gegen Cristiano Ronaldos Portugal in der Gruppenphasen waren in der von Krieg und Krisen gebeutelten Nation groß gefeiert worden. Bei der zuvor einzigen Turnierteilnahme 1974 (damals hieß das Land noch Zaire) waren die Kongolesen in der Vorrunde ausgeschieden. Nun hat ihr Land neue Helden.
Zu Beginn waren Tuchel und Co. von der DR Kongo zunächst kalt erwischt worden. Noch bevor die Engländer überhaupt einen ersten vernünftigen Angriff aufziehen konnten, schlug der Underdog zu. Kapitän Chancel Mbemba hebelte die englische Abwehr mit einer Halbfeldflanke aus, plötzlich stand Cipenga frei vor dem Tor und schloss eiskalt in die kurze Ecke ab. Völlig losgelöst feierte der Torschütze mit einem Salto, den Fans der "Three Lions" auf der Tribüne standen die Münder offen.
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England vs DR Kongo: Kane rettet England
Die Léopards verteidigten in der Folge mutig nach vorne und suchten im Vorwärtsgang ihre Chancen. Erst nach der Trinkpause kam England gefährlicher auf, es entwickelte sich ein packendes Fußballspiel. Mpasi parierte einen Kopfball von Jude Bellingham (30.) stark, der gebürtige Engländer Aaron Wan-Bissaka klärte gegen Marcus Rashford (35.) auf der Linie.
Doch die Kongolesen ließen sich nicht vollends in die eigene Hälfte drücken. Yoane Wissa (42.) vergab kurz vor der Pause die Riesenchance auf das 2:0 und traf nur den Pfosten. Danach Pech für die Engländer: Schiedsrichter Adham Makhadmeh aus Jordanien verweigerte dem bislang unsichtbaren Kane (43.) einen Elfmeter, nachdem er im Zweikampf mit Mpasi zu Fall gekommen war. Stattdessen rettete der Schlussmann zweimal Weltklasse gegen Bellingham und Kane (45.+2/45.+6).
Nach der Halbzeitpause mussten die Engländer kommen - und sie kamen. Rashford (52.) traf das Außennetz, Bellingham (53.) zwang Mpasi nur Sekunden später zur nächsten Rettungsaktion. Doch auch die Kongolesen, die Englands Drangphase erst einmal überstehen mussten, hielten weiterhin dagegen. Doch England hatte Harry Kane, der mit Beginn der Schlussviertelstunde eine Flanke von Anthony Gordon einköpfte und danach die Partie per Rechtsschuss unnachahmlich drehte.
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