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WM 2026: So läuft es beim Bruder von DFB-Star Felix Nmecha

Veröffentlicht:

von Julian Bachmann

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Videoclip • 01:06 Min


Felix Nmecha ist aktuell der Shootingstar des DFB-Teams. Doch wie steht es derzeit um Bruder Lukas?

Felix Nmecha überzeugt mit Weltklasse-Leistungen bei der Weltmeisterschaft. So ist er auf der ganzen Welt in den Fokus gerückt.

Manch einer könnte sich dabei die Frage stellen, wie es bei seinem älteren Bruder Lukas aktuell läuft. Denn auch er ist im internationalen Profifußball zu Hause und absolvierte ebenfalls schon Länderspiele fürs DFB-Team.

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Von Hamburg nach Manchester

Lukas Nmecha ist der ältere Bruder von Felix. Am 14. Dezember 1998 wurde Lukas geboren. Felix kam am 10. Oktober 2000 zur Welt. Die gebürtigen Hamburger zog es mit ihrer Familie jedoch früh nach England.

Ein Schritt, der den Grundstein für die erfolgreichen Karrieren der beiden legte. Denn dort erhielten die Brüder ihre fußballerische Ausbildung und durchliefen den Jugendbereich von Manchester City.

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Die Wege trennten sich in Wolfsburg

Lukas zog es von der U23 von Manchester City in der Saison 2019/20 per Leihe zum VfL Wolfsburg. Nach Leihende lief er zwischenzeitlich für Middlesbrough und den RSC Anderlecht auf, bevor er in der Saison 2021/22 für acht Millionen Euro Ablöse wieder zum VfL Wolfsburg zurückkehrte.

Mit im Gepäck: sein kleiner Bruder Felix, den die Wölfe ablösefrei erhielten. So liefen die Brüder viele Bundesliga-Spiele im gleichen Trikot auf.

Lukas Nmecha avancierte zu dieser Zeit noch vor seinem jetzt erfolgreichen Bruder zum deutschen Nationalspieler: Am 11. November 2021 bestritt er beim 9:0 gegen Liechtenstein sein erstes Länderspiel. Bis September 2022 kam er auf insgesamt sieben Einsätze fürs DFB-Team, blieb dabei aber ohne Torbeteiligung.

Allerdings zog es Felix für satte 30 Millionen Euro in der Saison 23/24 nach Borussia Dortmund, wo er sich inzwischen zum Startelf-Spieler entwickelte. Für Lukas ging es in der vergangenen Saison zurück nach England.

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Lukas Nmecha: Gut, aber nicht gut genug

Aktuell steht Lukas bei Leeds United in der Premier League unter Vertrag. In der vergangenen Saison musste er sich mit der Rolle als Rotationsspieler zufrieden geben. Von seinen 37 Einsätzen stand der 27-Jährige 15-mal von Beginn an auf dem Feld und lieferte sieben Tore und drei Vorlagen.

Über alle Wettbewerbe hinweg war Lukas im Schnitt alle 146 Minuten an einem Tor beteiligt. Keine schlechte Quote für einen Spieler, der die meisten Minuten von der Bank kommt.

Um den Platz eines Startelf-Spielers strittig zu machen aber zu wenig. Vor allem zum Saisonende hin konnte Lukas nicht überzeugen. Ab Spieltag 27 blieb er ohne Scorerpunkt.

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Bruder Felix in überragender WM-Form

Bei der WM 2026 spielt sich Felix Nmecha in den Vordergrund. Zum ersten Mal in seiner Karriere nimmt der 25-Jährige an einer WM teil. Von Nervosität ist jedoch keine Spur.

Im Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft gelingt Nmecha der 1:0-Führungstreffer gegen Curacao. Ein weiteres Tor legte er auf. In der zweiten Partie gegen die Elfenbeinküste spielt er kurz vor Schluss den Zuckerpass auf Undav, der den 2:1-Siegtreffer beschert.

Neben seiner Spielintelligenz und seiner feinen Technik überzeugt Nmecha mit unermüdlicher Laufarbeit und extremer Zweikampfstärke im Mittelfeld. Damit zählt er zurzeit zu den absoluten Leistungsträgern des Teams.

Daher dürfte Felix mit Sicherheit schon das Interesse vieler Top-Klubs geweckt haben. Ob es für ihn in Zukunft möglicherweise auch wieder nach England geht?

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