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WM 2026: Sorgen vor Argentinien-Spiel - England-Legende warnt wegen Schiris

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von ran

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WM 2026 - Deschamps hadert mit Schiri: "Niveau für ein Halbfinale?"

Videoclip • 03:41 Min


Alan Shearer sorgt sich vor dem Halbfinale der Engländer gegen Argentinien um die Entscheidungen der Schiedsrichter. Über eine Rote Karte würde er sich nicht wundern, die "Three Lions" müssten "sehr, sehr" vorsichtig sein.

England kassierte bei Weltmeisterschaften einige bittere Niederlagen gegen Argentinien – beide Länder verbindet eine jahrelange Rivalität.

Im Viertelfinale der WM 1986 verloren die "Three Lions" mit 1:2, nachdem Diego Maradona zunächst sein legendäres Tor mit der Hand erzielt hatte, das als "Hand Gottes" in die Fußballgeschichte einging. Wenig später traf er nach einem unglaublichen Solo zum 2:0, der Anschlusstreffer von Gary Lineker kam zu spät.

Bei der WM 1998 scheiterten die Engländer im Achtelfinale im Elfmeterschießen an Argentinien. David Beckham wurde dabei zum tragischen Helden: Unmittelbar nach der Halbzeitpause war Beckham vom Platz geflogen, weil er gegen Diego Simeone nachgetreten hatte.

Damals stand auch Alan Shearer auf dem Platz. Der ehemalige Stürmer und Kapitän der Engländer hat sich nun zum heute Abend anstehenden Halbfinale gegen Argentinien (21 Uhr im Livestream und im Liveticker) geäußert.

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Alan Shearer sorgt sich wegen Schiedsrichter-Entscheidungen

"England kann es zweifellos ins Finale schaffen. Argentinien wird Tore kassieren, England wird Tore schießen. Ich tippe auf ein spannendes Spiel, das England mit 3:2 gewinnt. Bellingham und Kane werden unsere Tore schießen", schrieb Shearer in seiner Kolumne für "betfair".

Sorgen bereiten dem 55-Jährigen aber die Schiedsrichter. "Ich bin ein bisschen beunruhigt, dass uns eine Schiedsrichter- oder VAR-Entscheidung im Spiel gegen Argentinien den Sieg kosten könnte, denn ich glaube, dass sich die Herangehensweise der Schiedsrichter und des VAR seit Beginn des Turniers bis heute massiv verändert hat", erklärte Shearer.

Dabei sind Shearer vor allem einige Entscheidungen zugunsten der Argentinier negativ aufgefallen: "Vor allem im Spiel gegen Ägypten. Dass das Tor von Ägypten zurückgenommen wurde, war Unsinn. Das gibt durchaus Anlass zur Sorge, wenn man gegen Argentinien spielt."

Die Legende der "Three Lions" wäre jedenfalls nicht überrascht, wenn wie 1998 auch am Mittwoch ein Spieler vom Platz gestellt wird. "Wir müssen sehr, sehr vorsichtig sein. Wenn du Argentinien eine Gelegenheit gibst, werden sie das ausnutzen", schrieb Shearer.

Messi mit perfekter Bilanz unter Schiri Elfath

Gepfiffen wird das Spiel von Schiedsrichter Ismail Elfath, der normalerweise in der US-Liga MLS Spiele leitet – in der auch Argentiniens Superstar Lionel Messi für Inter Miami aufläuft.

Und Messis Bilanz unter Elfath ist makellos. Alle drei MLS-Spiele mit Messi, die von dem Schiedsrichter geleitet wurden, gewann Inter Miami. Dazu pfiff Elfath das Finale des Leagues Cup 2023, das Miami durch ein Tor von Messi mit 1:0 gegen Nashville gewann.

Beim WM-Finale 2022 war Elfath als vierter Offizieller im Einsatz und sah den Triumph der Argentinier über Frankreich. "ESPN" bezeichnete den Schiedsrichter deshalb bereits als Messis Glücksbringer.

Bei dieser WM pfiff der 44-Jährige bisher vier Spiele, dabei verteilte er sechs Gelbe und eine Rote Karte - der Platzverweis gegen Uruguays Agustín Canobbio war unumstritten.

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