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WM 2026: Spanien muss Abschlusstraining vor Endspiel absagen - Newsticker vor dem WM-Finale
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von ran.de/SIDran Fußball
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Die Fußball-WM 2026 geht dem Ende entgegen. Alle relevanten Neuigkeiten und Entwicklungen rund um das Turnier gibt es hier im Ticker.
Die WM 2026 in Kanada, den USA und Mexiko steuert auf ihren Höhepunkt zu. Am Sonntag treffen sich Argentinien und Spanien im Finale.
ran hat alle News, Gerüchte und Entwicklungen rund um das Turnier im Ticker.
Die nächsten Livestreams auf Joyn
+++ Update, 18. Juli, 19:49 Uhr: Spanien muss Abschlusstraining absagen +++
Europameister Spanien hat am Tag vor dem WM-Finale gegen Argentinien (Sonntag, 21.00 Uhr im Joyn-Livestream) kein Abschlusstraining auf dem Platz absolvieren können. Wegen einer Gewitterwarnung wurde die Einheit, die für Samstagmittag (Ortszeit) in New Jersey vorgesehen war, zunächst verschoben und dann wegen eines zu kleinen möglichen Zeitfensters gecancelt.
"Das Training der spanischen Nationalmannschaft auf dem Trainingsgelände Melanie Lane in New Jersey wurde gemäß den US-Sicherheitsvorschriften bei Gewitter abgesagt. Die Spieler absolvieren derzeit eine Aktivierungseinheit in der Halle", teilte Spaniens Verband RFEF mit.
Auch die letzte Einheit des Finalgegners Argentinien war angesichts der Witterung in der Region um den Finalort gefährdet. Letztlich konnte das Team um Superstar Lionel Messi aber doch noch eine Einheit auf dem Rasen der Anlage des MLS-Klubs New York Red Bulls absolvieren, da das Unwetter nachließ und die lokalen Behörden grünes Licht gaben.
+++ Update, 18. Juli, 15:15 Uhr: Spanien-Star ledert gegen Argentinien +++
Argentinien und Spanien kämpfen am Sonntagabend (21 Uhr im Livestream auf Joyn) um den WM-Titel. Die Stimmung ist dabei bei so manchem Protagonisten offenbar schon im Vorfeld ziemlich aufgeladen.
Spaniens Abwehrchef Aymeric Laporte erhob im Gespräch mit der spanischen Sportzeitung "Marca" harte Vorwürfe gegen die Gauchos. "Argentinien ist eine Mannschaft, die ihren Gegnern gerne etwas mitgibt", beklagte er die aus seiner Sicht unfaire Gangart der Mannschaft.
Laporte knöpfte sich aber nicht nur die Spieler, sondern auch die Schiedsrichter vor. "In den vergangenen Spielen haben wir Dinge gesehen, die uns wirklich überrascht haben. Aktionen, die einfach durchgewunken wurden", bemängelte er einen zu laschen Umgang vonseiten der Referees.
Der Innenverteidiger fordert von Final-Schiedsrichter Slavko Vincic ein strenges Durchgreifen, damit ein faires Finale vonstatten gehen kann. "So etwas sollte im Fußball nicht erlaubt sein - schon gar nicht bei einer Weltmeisterschaft. Das bringt den Gegner aus dem Konzept und macht ihn wütend", führte er aus.
Laporte sprach zwar keine Spieler oder Szenen direkt an, warnt jedoch davor, dass der Fußball in den Hintergrund rücken könnte. "Wenn ein oder zwei Spieler so weitermachen dürfen, endet das Spiel im Chaos. Es ist die Aufgabe des Schiedsrichters, das zu verhindern", nahm er Vincic in die Pflicht.
Man selbst wolle sich hingegen nicht auf die gleiche Ebene begeben und ähnliche Spielchen treiben. "Wir sind keine Mannschaft, die Gegner tritt oder rücksichtslos foult. So wollen wir das auch im Finale angehen", betonte er.
Im Laufe der WM gab es immer wieder kritische Stimmen bezüglich einer angeblichen Schiedsrichter-Bevorzugung von Argentinien. Laporte gießt mit seinen Worten nun nochmal Öl in das Feuer.
+++ Update, 18. Juli, 08:25 Uhr: Balogun-Skandal: Trump dankt "großartigem" Infantino +++
Donald Trump hat Gianni Infantino für die umstrittene Aufhebung der Sperre gegen US-Stürmer Folarin Balogun gedankt und die Entscheidung dem FIFA-Chef persönlich zugerechnet. Infantino habe "eine weitere großartige Entscheidung" getroffen, sagte der US-Präsident bei einem gemeinsamen Auftritt in New York.
Der "wohl unvergesslichste Moment" sei der Platzverweis für Balogun im WM-Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina (2:0) gewesen, sagte Trump. Die fällige Sperre war jedoch nach einem Telefonat zwischen dem US-Präsidenten und Infantino durch die FIFA-Ethikkommission ohne Nennung von Gründen ausgesetzt und zur Bewährung ausgesetzt worden.
Es folgten ein Aufschrei in der Fußballwelt, vor allem aus Europa, und Kritik an der angeblichen Einflussnahme durch Trump. Infantino wies die Vorwürfe zurück. Balogun durfte im Achtelfinale gegen Belgien (1:4) spielen.
Er sei "gezwungen" gewesen, Infantino anzurufen und "eine Empfehlung auszusprechen", sagte Trump nun: "Ich sagte: 'Gianni, ich möchte eine Empfehlung aussprechen. Lass den Mann mitspielen.' Nein, das habe ich nicht gesagt. Ich sagte: Ich möchte eine Beschwerde einlegen, und tatsächlich habe ich das nicht, ich hatte keine Ahnung, was passieren würde", ergänzte Trump.
Es sei insgesamt "so viel besser gelaufen, weil es keine Kontroverse gibt. Sie haben das Spiel gewonnen, unser Team hatte all seine Spieler. Du hast eine weitere großartige Entscheidung getroffen", sagte der US-Präsident an der Seite von Infantino: "Ich weiß, du wirst niemals Anerkennung dafür bekommen." Der FIFA-Präsident habe "mal wieder eine seiner vielen guten Entscheidungen getroffen".
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+++ Update, 17. Juli, 12:15 Uhr: Kein Teamtraining: Sorgen um Lamine Yamal? +++
Spanien muss vor dem WM-Finale gegen Argentinien offenbar nicht ernsthaft um den Einsatz von Jungstar Lamine Yamal bangen.
Sowohl der 19-Jährige als auch Außenverteidiger Pedro Porro absolvierten am Donnerstag nach dem Halbfinalsieg gegen Frankreich zwar ein individuelles Training, ein Einsatz am Sonntag (21 Uhr im Livestream auf Joyn) soll jedoch nicht in Gefahr sein, berichtete die spanische Sportzeitung "Marca".
Yamal laboriert demnach an den Folgen des Tritts gegen den linken Oberschenkel, den er im Halbfinale bei der Aktion erlitt, die zum Foulelfmeter und damit zur frühen Führung durch Mikel Oyarzabal führte. Der Offensivspieler trägt einen Verband am linken Oberschenkel und wurde seit der Rückkehr ins Teamhotel in Dallas intensiv behandelt.
Bei Porro handelt es sich laut "Marca" um muskuläre Ermüdungserscheinungen nach den hohen Belastungen der vergangenen Partien. Der Profi von Tottenham Hotspur und Torschütze zum 2:0 war gegen Frankreich in der Schlussphase ausgewechselt worden.
Nationaltrainer Luis de la Fuente hatte bereits nach dem Halbfinale erklärt, er rechne bei beiden Spielern nicht mit größeren Problemen und hoffe auf ihre Einsatzfähigkeit im Finale am Sonntag. Das Individualtraining sei dem Bericht zufolge lediglich eine Vorsichtsmaßnahme und kein Grund zur Sorge.
+++ Update, 16. Juli, 11:25 Uhr: Rauch und Wetter sorgen in New York für Probleme
Am 19. Juli treffen Spanien und Argentinien im WM-Finale aufeinander (21:00 Uhr live im Joyn-Stream). Ausgetragen wird die Partie im MetLife Stadium, der NFL-Heimspielstätte der New York Giants und New York Jets.
Wenige Tage vor dem Endspiel herrschen im "Big Apple" jedoch schwierige Bedingungen. Die Behörden riefen zuletzt aufgrund von Temperaturen um die 40 Grad den "Code Red" aus. Das berichtet die "dpa".
Zudem zogen große Rauchwolken, die von Waldbränden in Kanada und Minnesota verursacht wurden, in die Metropole. New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul empfahl den Bewohnern deshalb bereits, das "Haus nicht zu verlassen, Luftfilter zu nutzen und Masken zu tragen".
Bis zum Finale soll sich die Luftqualität allerdings wieder verbessern. Zudem sind für den Samstag Regen und Gewitter angesagt, sodass auch die Temperaturen wieder ein normales Niveau erreichen könnten.
+++ Update, 14. Juli, 16:45 Uhr: Senegals Verbandschef enthüllt schwere Vorwürfe um Teamarzt +++
Ärger um Senegals Mannschaftsarzt! Nach dem bitteren WM-Aus der Afrikaner im Sechzehntelfinale gegen Belgien (2:3) hat Verbandschef Abdoulaye Fall schwere Vorwürfe gegenüber Teamarzt Abdourahman Fedior erhoben. Fall hat Fedior einen fehlenden fachärztlichen Hintergrund vorgeworfen.
Er behauptet, das Profil des Arztes entspreche "nicht den medizinischen Anforderungen einer Mannschaft, die an einer Weltmeisterschaft teilnimmt". Hinzu fügte er: "Er ist Gynäkologe."
In einem Rundfunkinterview reagierte Teamarzt Fedior empört: "Ich war wirklich überrascht von seinen Anschuldigungen." Bereits 2018 stellte Fedior klar, dass er zwar eine Ausbildung als Gynäkologe abgeschlossen habe, danach aber ein Studium in Sportmedizin und Sportbiologie absolvierte. Zudem ist er seit 2017 als Mannschaftsarzt bei den Senegalesen aktiv.
Glücklicherweise erhält Fedior Unterstützung von der senegalesischen Vereinigung für Sportmedizin. Diese bezeichnete die Behauptungen von Fall als "unbegründet und verleumderisch".
+++ Update, 14. Juli, 07:08 Uhr: Liverpool macht Weg für Slot als Bondscoach frei +++
Bei der möglichen Verpflichtung von Arne Slot als Nationaltrainer der Niederlande ist offenbar eine wesentliche Hürde aus dem Weg geräumt.
Wie der "Telegraaf" berichtet, hat der FC Liverpool seine Bereitschaft signalisiert, das Gehalt des im Mai entlassenen 47-Jährigen bis Ende Juni 2027 im Falle eines Engagements als Bondscoach aufzustocken, sodass Slot keine finanziellen Abstriche machen müsse.
Slot hatte nach der Meisterschaft 2025 seinen Vertrag bei den Reds verlängert. Nach der unbefriedigenden abgelaufenen Saison folgte aber das Aus für den Nachfolger von Jürgen Klopp, der bei Liverpool weiter auf der Gehaltsliste steht.
Als Nationalcoach der Niederlande müsste Slot beim Gehalt Einbußen hinnehmen, die der LFC offenbar bereit ist aufzufangen - und so seinerseits Geld zu sparen. Die Niederlande waren im WM-Sechzehntelfinale an Marokko gescheitert, Bondscoach Ronald Koeman trat daraufhin zurück.
Kommt es zu einer Einigung mit dem Verband KNVB, könnte Slot in seinem ersten Spiel als Bondscoach am 24. September ausgerechnet auf Klopp treffen, bei dem sich eine baldige Einigung mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) abzeichnet.
+++ Update, 12. Juli. 09:30 Uhr: Senegal entlässt Nationaltrainer Thiaw +++
Nach dem enttäuschenden WM-Abschneiden stellt sich der Senegals Fußball-Nationalmannschaft neu auf. Nach dem Rücktritt von Sadio Mane verlässt auch Trainer Pape Thiaw das Team - allerdings nicht freiwillig.
Der senegalesische Fußballverband (FSF) teilte mit, "das Verfahren zur Beendigung der Tätigkeit des Nationaltrainers Pape Thiaw sowie seines gesamten Trainerstabs einzuleiten". Dies sei im "übergeordneten Interesse des senegalesischen Fußballs notwendig".
Thiaw hatte 2024 übernommen. Der größte Erfolg seiner Amtszeit bleibt mit der skandalösen Kontroverse des Afrika-Cups verbunden. Im Januar gewann Senegal sportlich, verlor aufgrund der Vorfälle des chaotischen Spiels seinen Titel jedoch am Grünen Tisch an den Finalgegner Marokko.
Die WM in Nordamerika hatte im Sechzehntelfinale ein jähes Ende gefunden, nachdem Senegal die Gruppenphase mit nur einem Sieg überstanden hatte. In der K.o.-Phase schied das Team nach Verlängerung mit 2:3 gegen Belgien aus - obwohl es bis zur 86. Minute noch mit 2:0 geführt hatte.
+++ Update, 11. Juli. 16:05 Uhr: Zwei Wochen nach WM-Einsatz: Südafrika-Profi tot +++
Trauer in der Fußballwelt. Jayden Adams, seines Zeichens südafrikanischer Nationalspieler, ist laut südafrikanischen Medienberichten im Alter von nur 25 Jahren verstorben. Adams kam noch vor gut zwei Wochen bei der WM in allen drei Gruppenspielen zum Einsatz.
Die Mamelodi Sundowns, der Klub des Sportlers, wollten die Nachricht zunächst nicht kommentieren.
Die "South African Football Players Union" bestätigte derweil das Ableben und formulierte auf "X": "Der Tod hat auf grausame Weise einen von uns gestohlen. Er hat unserer Nation einen bemerkenswerten Fußballer genommen, aber er wird uns nicht das Vermächtnis von Jayden Adams nehmen, das er hinterlässt."
Und weiter: "Wir werden seine Bescheidenheit, sein außergewöhnliches Talent und den Stolz, mit dem er Südafrika repräsentierte, für immer in Erinnerung behalten. Ruhe in Frieden, Jayden. Du wirst niemals vergessen werden."
Brendine Johnson, eine Mentorin des Mittelfeldspielers, erklärte derweil beim Portal "Soccer Laduma": "Im Moment ist die Wunde noch ganz frisch, es ist alles noch sehr schmerzhaft. Die Familie möchte derzeit nicht kontaktiert werden, sie wäre gar nicht in der Lage, irgendjemandem zu antworten. Dieser Verlust hat alle zutiefst erschüttert."
Laut der südafrikanischen Zeitung "Sunday World" hat sich Adams am Samstagmorgen in seinem Haus in der Nähe von Kapstadt das Leben genommen.
Noch wenige Stunden zuvor hatte er ein Foto von sich und seiner Partnerin gepostet, mit der er eine fünfjährige Tochter hat.
HINWEIS: Kostenlose und anonyme Hilfe bei psychischen Problemen erhalten Sie rund um die Uhr bei der TelefonSeelsorge unter den Nummern 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 sowie 116 123
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