Fußball
WM 2026 - Statistik zeigt: Neue Regeln gegen Zeitspiel bringen nichts
Veröffentlicht:
von ran.deran Fußball
WM 2026: "Hätte Rot gegeben": Ittrich über strittige Messi-Szene
Videoclip • 01:48 Min
Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Patrick Ittrich zieht ein Resume zur abgelaufenen WM-Vorrunde. Dabei sieht er die geringen VAR-Einsätze, die ständigen Diskussionen um Schiedsrichter sowie die Stadiondurchsagen bei diesem Turnier besonders kritisch.
Die vergleichsweise geringe Zahl an VAR-Einsätzen bei der WM sorgt bei Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich für Stirnrunzeln. Der ehemalige Bundesliga-Referee sieht den zurückhaltenden Einsatz des Videoassistenten nicht ausschließlich positiv.
"Die VAR-Eingriffe bei der WM sind signifikant weniger als in der Champions League. Wir haben bei der WM 0,29 Eingriffe pro Spiel. In der Champions League liegt dieser Wert bei 0,49 Eingriffen pro Spiel", erklärte Ittrich bei "MagentaTV". Das habe aus seiner Sicht auch zur Folge, dass einige strittige Szenen ungeahndet blieben. Als Beispiel nannte er Deutschlands Gruppenspiel gegen Ecuador. Vor dem 1:0 durch Leroy Sane sei Aleksandar Pavlovic seiner Meinung nach klar foulwürdig zu Werke gegangen, ohne dass der VAR eingriff.
Kommende WM-Livestreams bei Joyn
Bald verfügbarMontag, 29.06. 19:00 • Fussball
WM 2026 live: Sechzehntelfinale zwischen Brasilien und Japan im Stream
180 Min
Bald verfügbarMontag, 29.06. 19:00 • Fussball
WM 2026 live: Sechzehntelfinale zwischen Brasilien und Japan im Stream
180 Min
Bald verfügbarMontag, 29.06. 22:30 • Fussball
WM 2026 live: Sechzehntelfinale mit Deutschland im Stream
180 Min
Bald verfügbarMontag, 29.06. 22:30 • Fussball
WM 2026 live: Sechzehntelfinale mit Deutschland im Stream
180 Min
Ittrich bewertet Umsetzung der Kapitänsregel kritisch
Kritisch bewertet der 46-Jährige zudem die Umsetzung der Kapitänsregel. Eigentlich soll nur der Spielführer mit dem Schiedsrichter diskutieren, bei der WM würden jedoch regelmäßig mehrere Spieler gleichzeitig auf die Referees einwirken.
Auch die Regeländerungen zur Erhöhung der Netto-Spielzeit hätten bislang kaum Wirkung gezeigt. Mit durchschnittlich 58,07 Minuten liegt die effektive Spielzeit laut "MagentaTV"-Daten sogar leicht unter dem Wert der EM 2024.
"Gerade die Regelung beim Einwurf verlängert eher die Zeit", sagte Ittrich.
Weitere Fußball-Videos auf Joyn:

ran Fußball
DFB-Team: Warum sind Musiala und Wirtz nicht mehr magisch?
Videoclip • 01:13 Min

ran Fußball
DFB-Team: Curling mal anders - Amiri und Undav rasieren
Videoclip • 01:29 Min

ran Fußball
DFB-Team: Kimmich-Debatte! Experten fordern anderen Wechsel
Videoclip • 02:23 Min

ran Fußball
WM 2026 - Thomas Tuchel nach Rekord: "Nicht das Ende"
Videoclip • 02:30 Min

ran Fußball
WM 2026: Verschwörung? Netz fassungslos nach Österreich-Drama
Videoclip • 02:18 Min

ran Fußball
WM 2026: Sogar Ralf Rangnick hat "das noch nie erlebt"
Videoclip • 01:26 Min

ran Fußball
WM 2026: Österreich-Wahnsinn! "Bin so tot"
Videoclip • 01:39 Min

ran Fußball
WM 2026 - Nagelsmann-Kritik verwundert Rettig: "Muss schmunzeln"
Videoclip • 03:12 Min

ran Fußball
WM 2026 - Andreas Rettig warnt vor Paraguay: "Messer am Hals"
Videoclip • 01:31 Min

ran Fußball
WM 2026: Überraschende Wahl! England-Legende verrät DFB-Liebling
Videoclip • 01:16 Min

ran Fußball
WM 2026: Visa-Drama! Senegals Fotograf knipst den TV
Videoclip • 01:02 Min

ran Fußball
WM 2026: Bier-Schmuggel geht schief! England-Fan mit irrem Kostüm
Videoclip • 01:01 Min
Ittrich fordert Verbesserungen bei Stadiondurchsagen
Verbesserungsmöglichkeiten sieht Ittrich außerdem bei den Durchsagen der Schiedsrichter über die Stadionlautsprecher. "
"Bei den Announcements der Schiedsrichter, also die Verkündung der Entscheidungen, besteht Nachholbedarf. Wir haben uns ja auch über einige lustig gemacht. Da muss man die Kirche im Dorf lassen. Es prasselt so ein hoher Druck auf die Schiedsrichter. Gerade im Eröffnungsspiel war das aber nicht gut. Keiner wusste, was los ist! Der Schiedsrichter Wilton Pereira Sampaio war unfassbar aufgeregt. Man muss sich das vorstellen: Er pfeift in Brasilien, da wird Portugiesisch gesprochen. Er pfeift in der Copa America. Da wird Spanisch gesprochen. Dann kommt er zu einer WM, wo Englisch gesprochen wird. Das ist manchmal nicht so einfach. Das ist während der WM besser geworden."
Trotz einzelner Diskussionen fällt Ittrichs Gesamtfazit zur Gruppenphase der Schiedsrichter aber positiv aus. Es habe zwar Ausreißer nach oben und unten gegeben, insgesamt hätten die Unparteiischen das Turnier bislang aber ordentlich geleitet.
Mehr entdecken

WM
WM 2026: Südafrika vs. Kanada live im TV, Livestream & Liveticker - die Aufstellungen sind da

WM
Ex-Bayern-Star Santa Cruz: Paraguay muss Deutschland "zur Arbeit zwingen"

WM
Deschamps entschlossen zurück - "Wir sind zu Großem fähig"

WM
Messi und Argentinien in Fahrt, Warnschuss für DFB-Team

WM
WM 2026: Alle Informationen zum großen Finale in New York

WM
WM 2026: Halbzeitshow beim WM-Finale - Was man über die Auftritte von Madonna, Shakira und BTS wissen muss
