Fußball
WM 2026: Südafrikas Nationalspieler Adams mit 25 Jahren verstorben - Freundin meldet sich zu Wort
Aktualisiert:
von SID, ran.deWurde nur 25 Jahre alt: Jayden Adams starb kurz nach dem WM-Aus mit Südafrika
Bild: picture-alliance/NurPhoto/SID/Ulrik Pedersen
Wenige Tage nach der WM-Teilnahme mit Südafrika wird Jayden Adams tot aufgefunden. Seine Freundin meldet sich zu Wort. Auch FIFA-Präsident Gianni Infantino äußert sich zu der Tragödie.
Der internationale Fußball trauert um den südafrikanischen Nationalspieler Jayden Adams. Der Mittelfeldspieler, der für sein Land an der aktuellen Weltmeisterschaft in Nordamerika teilnahm, ist im Alter von 25 Jahren in Schotschekloof, einem Vorort seiner Geburtsstadt Kapstadt, verstorben. Das gab der südafrikanische Sportminister Gayton McKenzie am Samstag bekannt.
"Mit tiefer Bestürzung und schwerem Herzen habe ich vom Tod von Jayden Adams erfahren", sagte McKenzie in einer Erklärung: "Der südafrikanische Fußball hat eines seiner hellsten jungen Talente verloren."
Einige Stunden nach der traurigen Nachricht veröffentlichte Adams' Freundin Aqueelah Adendorf in ihrer Instagram-Story emotionale Worte. "Vielen, vielen Dank an euch alle für eure lieben Beileidsbekundungen und Nachrichten zur Unterstützung. Sie bedeuten mir und Allaia (gemeinsame Tochter, d. Red.) in dieser schweren Zeit wirklich sehr viel", schrieb sie.
Und weiter: "Ich freue mich über jede Nachricht, auch wenn ich noch nicht darauf geantwortet habe. Ich werde mich so bald wie möglich bei euch allen melden. Vielen Dank für euer Verständnis und eure Freundlichkeit."
Auch FIFA-Präsident Gianni Infantino äußerte sich bereits am Nachmittag. "Meine Gedanken und mein Beileid sowie die aller Mitarbeiter der FIFA und der weltweiten Fußballgemeinschaft gelten seiner Familie, seinen Freunden und seinen Mannschaftskollegen. Der Star der 'Bafana Bafana' und der Mamelodi Sundowns wird schmerzlich vermisst werden. Möge er in Frieden ruhen", erklärte der Chef des Fußball-Weltverbands.
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Trauer um Adams: "Tod hat einen von uns gestohlen"
Die "South African Football Players Union" formulierte auf "X": "Der Tod hat auf grausame Weise einen von uns gestohlen. Er hat unserer Nation einen bemerkenswerten Fußballer genommen, aber er wird uns nicht das Vermächtnis von Jayden Adams nehmen, das er hinterlässt."
Und weiter: "Wir werden seine Bescheidenheit, sein außergewöhnliches Talent und den Stolz, mit dem er Südafrika repräsentierte, für immer in Erinnerung behalten. Ruhe in Frieden, Jayden. Du wirst niemals vergessen werden."
Brendine Johnson, eine Mentorin des Mittelfeldspielers, erklärte derweil beim Portal "Soccer Laduma": "Im Moment ist die Wunde noch ganz frisch, es ist alles noch sehr schmerzhaft. Die Familie möchte derzeit nicht kontaktiert werden, sie wäre gar nicht in der Lage, irgendjemandem zu antworten. Dieser Verlust hat alle zutiefst erschüttert."
Laut der südafrikanischen Zeitung "Sunday World" hat sich Adams am Samstagmorgen in seinem Haus in der Nähe von Kapstadt das Leben genommen.
Noch wenige Stunden zuvor hatte er ein Foto von sich und seiner Partnerin gepostet, mit der er eine fünfjährige Tochter hat.
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Adams tot: Großmutter wenige Wochen zuvor gestorben
"Die Umstände dieses Vorfalls werden untersucht", sagte ein Sprecher der Polizei der Westkap-Provinz der Nachrichtenagentur "AFP". Adams' Tod ereignete sich weniger als einen Monat nach dem Ableben seiner Großmutter am Vorabend von Südafrikas WM-Gruppenspiel gegen Tschechien im Atlanta Stadium.
"Jayden stand im Spiel gegen Tschechien in der Startelf und gab alles, während er die Last des Verlusts seiner Großmutter trug", erklärte der nationale Verband SAFA damals.
Adams, der im Januar 2025 zu den Mamelodi Sundowns gewechselt war und mit dem Team im vergangenen Jahr südafrikanischer Meister wurde, absolvierte drei Spiele für die Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Im WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko (0:2) und gegen Tschechien (1:1) stand er in der Startelf.
Im letzten Gruppenspiel gegen Südkorea (1:0) wurde er eingewechselt und half dabei, den Sieg über die Zeit zu bringen. Damit erreichte Südafrika zum ersten Mal die K.o.-Runde einer Weltmeisterschaft, schied aber im Sechzehntelfinale gegen Kanada (0:1) aus, bei dem Adams nicht zum Einsatz kam.
HINWEIS: Kostenlose und anonyme Hilfe bei psychischen Problemen erhalten Sie rund um die Uhr bei der TelefonSeelsorge unter den Nummern 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 sowie 116 123
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