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WM 2026: US-Amerikanerin Tori Penso pfeift Gruppenfinale gegen Ecuador - Schiedsrichterin schließt DFB-Kreis

Aktualisiert:

von SID

ran Fußball

WM 2026: Weg der DFB-Elf ist vorgezeichnet - keine Angst vor Frankreich

Videoclip • 01:23 Min


Die US-Amerikanerin Tori Penso wird Deutschlands letztes Gruppenspiel bei der WM 2026 gegen Ecuador leiten.

Die Schiedsrichterin für das abschließende deutsche WM-Vorrundenspiel steht fest: Die US-Amerikanerin Tori Penso leitet die Partie der Fußball-Nationalmannschaft am Donnerstag (22.00 Uhr MESZ/"ARD" und "MagentaTV") in New Jersey gegen Ecuador.

Für den DFB schließt sich damit ein Kreis. Vor vier Jahren in Katar pfiff die Französin Stéphanie Frappart das deutsche Spiel gegen Costa Rica (4:2) und sicherte sich damit ihren Eintrag in die Fußball-Geschichtsbücher. Frappart war die erste Schiedsrichterin, die bei einer Männer-WM zum Einsatz kam.

Penso ist die Nummer zwei. Sie leitete bei der laufenden Endrunde am vergangenen Donnerstag bereits die Partie zwischen Tschechien und Südafrika (1:1). Dabei hinterließ die 39-Jährige einen guten Eindruck.

Nach dem Spiel verbreitete Penso die Lobhudelei von FIFA-Boss Gianni Infantino. Darauf folgte das Familienfoto im Stadion mit Ehemann Chris und den drei Töchtern, das sie den Gatten mit großem Pathos kommentieren ließ und gleichzeitig die von oben verordnete Funkstille für das Referee-Quartier in Miami umging.

Schiedsrichterinnen bei Männer-Weltmeisterschaften

"Ich tauche immer noch in diesen Moment ein und darin, wie viel er so vielen Menschen bedeutet", schrieb Chris in einer Art und Weise, die ein Diktat seiner Frau zumindest vermuten lässt: "Ich könnte sagen, dass stolz zu sein eine Untertreibung ist. Ich könnte sagen, dass es etwas ist, das wir niemals vergessen werden. Ich könnte sagen, dass es eine Reise wie keine andere war. Aber in Wahrheit gibt es keine Worte, die diesem Moment Worte verleihen könnten, die seiner Bedeutung gerecht werden."

Für das DFB-Spiel hat Penso zudem eine großen Vorteil. Während Frapperts Einsatz vor vier Jahren mit dem Gruppenaus des deutschen Teams einherging, ist das für Penso keine Gefahr.

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FIFA sorgt für dritte Schiedsrichterin

Völlig entspannt kann Penso, die wie gewohnt von ihren Assistentinnen Brooke Mayo und Kathryn Nesbitt (beide ebenfalls USA) an den Seitenlinien unterstützt wird, allerdings nicht in die Begegnung gehen. Schließlich geht es für Ecuador noch um das Weiterkommen.

An der nötigen Erfahrung mangelt es Penso aber nicht. Die 39-Jährige, deren Ehemann Chris ebenfalls schon auf der Schiedsrichter-Liste der FIFA stand, leitete vor zwei Jahren das Finale der Frauen-WM zwischen Spanien und England (1:0). Bei der Klub-WM im vergangenen Jahr war sie unter anderem bei der Begegnung zwischen Borussia Dortmund und Ulsan HD FC (1:0) im Einsatz. Zuvor pfiff sie bei Olympia 2024. Zudem ist Penso, die seit 2020 international ran darf, in der nordamerikanischen Major League Soccer (MLS) aktiv.

Der Weltverband FIFA sorgte bei seinen Ansetzungen am Montag zudem dafür, dass es eine dritte WM-Schiedsrichterin geben wird. Katia Garcia aus Mexiko leitet am Freitag (01.00 Uhr) das Spiel zwischen Tunesien und den Niederlanden.

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