- Anzeige -

WM 2026

WM 2026: Wo gibt es Public Viewing in Deutschland?

Veröffentlicht:

von ran.de

ran Fußball

Fußball WM: So reagiert das Netz auf die Nachnominierung von Assan Ouedraogo

Videoclip • 01:32 Min


Im Gegensatz zu den vergangenen Welt- und Europameisterschaften wird es in diesem Jahr keine offiziellen Fanmeilen in Deutschlands Großstädten geben. ran zeigt, warum das so ist und wo ihr dennoch öffentlich die Spiele verfolgen könnt.

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada bringt die Fans über den Sommer ohne Vereinsfußball. Vom 11. Juni bis zum 19. Juli wird der neue Champion ausgespielt.

Neben den Fernseh- und Streamingübertragungen wird es auch einige Public-Viewing-Standorte in Deutschland geben, an denen Fans das Turnier live sehen können.

ran gibt euch alle Infos rund um Public Viewing während des Turniers.

Aktuelle Fußball-Videos


- Anzeige -
- Anzeige -

Gibt es in Deutschland Public Viewing nach 22 Uhr?

Da die Weltmeisterschaft in Nordamerika stattfindet, ist ein Großteil der Anstoßzeiten in Deutschland erst spät am Abend oder in der Nacht. Die deutsche Nationalmannschaft ist  zumindest von Anstoßzeiten in der Nacht in der Gruppenphase verschont geblieben.

Die DFB-Elf spielt zur deutschen Zeit um 19 Uhr gegen Curacao und jeweils um 22 Uhr gegen die Elfenbeinküste und Ecuador.

In der K.o.-Phase würde es allerdings früher oder später zu späteren Anstoßzeiten kommen. Das Bundesumweltministerium hat deswegen einen Entwurf für eine spezielle Public-Viewing-Verordnung veröffentlicht.

Demnach wären auch öffentliche Übertragungen in der Nacht möglich. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass überall entsprechende Veranstaltungen stattfinden werden - die Verordnung erlaubt sie lediglich, entscheiden müssen letzten Endes die Behörden vor Ort.

Wo gibt es Public Viewing in Deutschland?

Im Gegensatz zur Heim-EM vor zwei Jahren gibt es in diesem Jahr in keiner Großstadt eine offizielle Fanmeile.

Lange Zeit war davon ausgegangen worden, dass in Berlin eine Fanmeile zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor eingerichtet wird. Allerdings sei eine solche Veranstaltung nie geplant gewesen, wie das Internetportal der Stadt im Mai informierte.

Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt erklärte, dass es keinen entsprechenden Antrag gegeben habe. Pressesprecherin Petra Nelken vermutete gegenüber der "Deutschen Presse-Agentur", dass "sich eine Fanmeile für die Veranstalter wirtschaftlich nicht lohnen" werde.

Ein Sprecher der Olympiapark München GmbH erklärte abseits davon: "Public Viewing gibt es heute ja im Prinzip in jedem Biergarten." Daher gebe es weniger Interesse an tatsächlichen Fanmeilen.

Dafür gibt es in Restaurants, Bars, Biergärten oder privaten Eventflächen die Möglichkeit, Turnierspiele per Public Viewing mitzuverfolgen. Und das sowohl in Großstädten wie Berlin und München als auch in kleineren Städten oder sogar dem Ort um die Ecke.

Auch interessant: DFB-Team: Positionskämpfe vor WM 2026 - Spielt sich Deniz Undav in die Startelf?

Weitere WM-News