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DTM 2026: Matteo Cairoli und Ben Dörr auf der Überholspur - das Power Ranking vor dem Norisring-Wochenende

Aktualisiert:

von Oliver Jensen

ran racing DTM

DTM: Ein Engel ganz privat

Videoclip • 02:39 Min


Die DTM startet am Norisring in das vierte Rennwochenende der Saison. Vorab präsentieren wir Euch unsere Top 10 im Power Ranking.

Die DTM blickt der vierten Station der Saison 2026 entgegen. Am Wochenende geht es zum Norisring: Rennen 1 startet am Samstag, 4. Juli, um 13:30 Uhr, Rennen 2 am Sonntag, 5. Juli, ebenfalls um 13:30 Uhr.

ProSieben überträgt die Rennen live im Free-TV, zusätzlich gibt es den kostenlosen Livestream auf Joyn und ran.de. Trainings und Qualifyings laufen im FAN TV Channel auf Joyn.

In der Fahrerwertung geht es eng zu: Der Italiener Matteo Cairoli führt mit 78 Punkten die Tabelle an, nur einen Punkt dahinter folgen der Deutsche Maro Engel und der Österreicher Lucas Auer. Auch Marco Wittmann befindet sich mit 71 Zählern in Lauerstellung.

Nach den bevorstehenden zwei Rennen am Norisring ist die Hälfte der Saison vorüber. Umso wichtiger wäre es, noch einmal ordentlich zu punkten und sich in eine gute Ausgangssituation zu bringen.

Wir stellen die zehn formstärksten Fahrer im ran Power Ranking vor.

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Platz 10: Thomas Preining – Manthey EMA

Der Österreicher belegte am Lausitzring nur die Plätze 12 und 10. Dank seines Auftaktsieges am Red Bull Ring steht er trotzdem auf Platz 7 in der Fahrerwertung. Die Strecke am Norisring dürfte ihm liegen. Er fuhr als DTM-Pilot dort bislang acht Rennen, landete viermal auf dem Podium und gewann zweimal.

Platz 9: Ricardo Feller - Manthey EMA

Mit seinem 3. Platz beim Samstagsrennen am Lausitzring sorgte der Schweizer für Furore. Sonntag folgte zwar nur Platz 13. Doch Feller hat gezeigt, dass an guten Tagen mit ihm zu rechnen ist.

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Platz 8: Kelvin van der Linde – Schubert Motorsport

Nach seinem Sieg in Zandvoort war der Südafrikaner am Norisring im Mittelfeld unterwegs, landete auf Platz 10 und 9. Wichtig ist für ihn, dass er nach seinem misslungenen Saisonstart (zwei der ersten drei Rennen wurden nicht beendet) konstant punktet.

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Platz 7: Marco Mapelli - Red Bull Team Abt

Er war der große Unglücksrabe beim Samstagrennen vom Lausitzring. Der Italiener feierte den vermeintlich ersten DTM-Rennsieg seiner Karriere. Dann allerdings kassierte er wegen überhöhter Geschwindigkeit unter Full-Course-Yellow eine Zeitstrafe von 15 Sekunden. Die Rückstufung auf Platz 2 war die Folge. Bei aller Enttäuschung ist dies dennoch ein Erfolg.

Platz 6: Nicki Thiim - Comtoyou Racing

Der Däne ist richtig schnell unterwegs. Nachdem die ersten beiden Rennwochenenden noch durchwachsen verliefen, landete er am Lausitzring in beiden Rennen weit vorne. Samstag feierte er die Pole Position und Platz 4, Sonntag Rang 2. Er gehörte er zu den Aufsteigern des Wochenendes.

Platz 5: Marco Wittmann – Schubert Motorsport

Das Wochenende am Lausitzring verlief mit den Plätzen 5 und 8 eher unauffällig. Aber das Wichtigste ist: Wittmann sammelt weiterhin verlässlich Punkte. Bereits zweimal in der laufenden Saison stand er auf dem Podium - am Red Bull Ring auf Platz 2, in Zandvoort auf Platz 3.

Platz 4: Ben Dörr – Dörr Motorsport

Der junge Teamkollege von Timo Glock befindet sich auf der Überholspur. Am Lausitzring feierte er den ersten Rennsieg seiner Karriere. Allerdings konnte er diesen nicht auf dem Podium zelebrieren, weil der Sieg erst nachträglich wegen der Zeitstrafe für Marco Mapelli zustande kam. Doch die Formkurve von Dörr zeigt schon länger nach oben. In Zandvoort landete er bereits auf Rang 2. Sein Rückstand auf die Gesamtführung beträgt nur noch elf Punkte.

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Platz 3: Maro Engel – Mercedes-AMG Team Ravenol

Mit Platz 15 und Platz 7 erlebte Engel am Lausitzring ein Wochenende zum Vergessen. Dies waren seine schlechtesten Rennen der laufenden Saison. Eigentlich als "Mister Zuverlässig" bekannt, gab er nach dem Rennen am Samstag selber zwei eigene Fehler zu. Der Deutsche ist in der Gesamtwertung trotzdem weiterhin vorne mit dabei, weil er bei den ersten zwei Rennwochenenden am Red Bull Ring und in Zandvoort mit den Plätzen 3, 1, 6 und 4 voll ablieferte.

Platz 2: Lucas Auer – Mercedes-AMG Team Landgraf

Auch für den Österreicher verlief das Rennwochenende am Lausitzring nicht ideal. Samstag landete er auf Platz 6 und übernahm kurzzeitig die Führung in der Fahrerwertung, dann aber folgte am Sonntag nur Platz 11. Punktetechnisch lässt sich das verschmerzen: Die ersten drei Rennen der Saison verliefen mit den Positionen 2, 3 und 2 extrem erfolgreich.

Platz 1: Matteo Cairoli – Emil Frey Racing

Der Italiener hat sich mit einem starken Wochenende am Lausitzring die Tabellenführung geschnappt. Nach Platz 8 am Samstag folgte der Rennsieg am Sonntag. Dies war für den DTM-Rookie bereits der zweite Sieg der laufenden Saison. Ob er sein Debüt-Jahr in der DTM sogar mit dem Meistertitel veredeln kann?

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