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Formel 1: "Absolutes No Go" - Schumacher fordert harte Strafe für Carlos Sainz
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von ran.deran Mehr Sport
Formel 1 - Fans rechnen mit Ferrari ab: "WM selbst verspielt"
Videoclip • 01:54 Min
Sollte Carlos Sainz für seine Kollision mit Oscar Piastri hart bestraft werden? Das fordert zumindest Ralf Schumacher.
Ralf Schumacher fordert eine harte Strafe für Carlos Sainz, nachdem dieser beim Großen Preis von Ungarn mit Oscar Piastri kollidiert war.
"Eine normale Strafe reicht da nicht. Für mich gehört Carlos Sainz für das nächste Rennen mitbestraft. Im Qualifying in Zandvoort muss er einen obendrauf kriegen", sagte Schumacher, der die Aktion des Spaniers als "absolutes No Go" bezeichnete.
Was war passiert? In der 38. Runde des Rennens schickte sich Piastri an, Sainz zu überrunden. Doch anstatt für den McLaren-Profi Platz zu machen, konzentrierte sich Sainz nur auf seinen Zweikampf mit dem vor ihm liegenden Fernando Alonso.
Wie die Onboard-Aufnahmen zeigen, ignorierte er dabei vier Blaue Flaggen und kollidierte schlussendlich sogar mit Piastri, der in seinem Cockpit fluchte. "Es ist mir eigentlich egal, ob er mich nicht gesehen hat. Die Tatsache, dass er mich nicht gesehen hat und niemand ihn darauf hingewiesen hat, oder dass es an umfassender Aufmerksamkeit gemangelt hat, ist inakzeptabel", sagte der Australier anschließend.
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Formel 1: Carlos Sainz ist sich keiner Schuld bewusst
Sainz war sich dagegen nach dem Rennen keiner Schuld bewusst. "Ich hatte keine Ahnung, dass ich überrundet werde", erklärte er und meinte, dass auf seinem Lenkrad kein blaues Warnlicht aufgeleuchtet habe.
Viel mehr habe sich Piastri laut Sainz "im toten Winkel" befunden, weshalb es "unmöglich" für ihn gewesen sei, "ihm auszuweichen".
Der Ex-Ferrari-Pilot war bereits in Silverstone negativ aufgefallen, als er von der FIA als erster Fahrer der Geschichte eine Ein-Runden-Strafe erhalten hatte.
Nach elf von 22 Rennen liegt Sainz mit mageren sechs Pünktchen auf Platz 15 der Fahrerwertung, knapp vor seinem Williams-Teamkollegen Alex Albon (5 Punkte).
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