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Mick Schumacher: Stiehlt ihm ein Ex-Pilot das Formel-1-Cockpit? Nächster Crash im IndyCar

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von ran

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Videoclip • 01:22 Min


Am vergangenen Wochenende war das IndyCar-Rennen in Markham für Mick Schumacher aufgrund eines Fahrerfehlers frühzeitig beendet. Im Rennen um ein Cockpit für die kommende Saison muss in den letzten vier Rennen eine Leistungssteigerung her.

Mick Schumacher kämpft derzeit weiterhin um ein Cockpit für die kommende Saison.

Seine insgesamt sehr durchwachsenen Leistungen in diesem Jahr dürften die Chancen auf eine Verlängerung bei seinem derzeitigen Team Rahal Letterman Lanigan Racing oder gar einen Wechsel zu einem anderen Rennstahl innerhalb der IndyCar-Serie indes aber wohl nicht steigern.

Für Schumacher gilt es, vor allem nach dem erneut enttäuschenden Wochenende, die Teams im Saison-Endspurt von seinen Fähigkeiten zu überzeugen, um so auch im kommenden Jahr in der US-Rennserie starten zu können.

Im vergangenen Rennen in Markham schied der Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher nach einem Fahrfehler frühzeitig aus.

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Mick Schumacher: Durchwachsene Saison im IndyCar

Für Schumacher und RLL-Honda läuft die erste IndyCar-Saison nicht wie erwartet. Bei noch vier ausstehenden Rennen liegt der ehemalige Formel-1-Pilot lediglich auf Platz 24 von 25 Vollzeitfahrern. Nach 14 absolvierten Rennen kann der 27-Jährige neben zwei DNFs (Did Not Finish, zu Deutsch: nicht ins Ziel gekommen) mit einem achten Platz in Nashville lediglich eine Top-Ten-Platzierung vorweisen.

Bereits der Start in seine erste IndyCar-Saison war holprig. In St. Petersburg musste er den ersten herben Dämpfer hinnehmen und schied aufgrund eines Unfalls zwischen Sting Ray Robb und Santino Ferrucci aus, dem er nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnte. Es folgten zahlreiche Rennen, in denen es für Schumacher nie über einen 16. Platz hinausging und auch der achte Platz in Nashville blieb bis heute eine Ausnahme.

Gerade vor diesem Hintergrund scheint der DNF in Markham besonders ärgerlich. Schumacher war auf dem Weg, ein sehr gutes Rennergebnis einzufahren, ehe er auf Platz acht liegend die Wand touchierte und anschließend außen einschlug. Mit dem Fehler beraubte er sich möglicherweise seiner zweiten Top-Ten-Platzierung der laufenden Saison.

Schumacher-Zukunft bei IndyCar-Rennstall: Finanzielle Mittel bleiben aus

Auch könnten finanzielle Aspekte bei einer möglichen Verlängerung Schumachers bei seinem derzeitigen Team eine Rolle spielen.

Ein Abschluss der Saison auf Platz 24, wie es derzeit erscheint, würde RLL-Honda nämlich finanziell stark zu spüren bekommen. Demnach gäbe es bei diesem Szenario keine finanziellen Zuwendungen für das Team um Schumacher vonseiten der IndyCar. Diese erhalten nur die Fahrer, die die Saison auf den ersten 22 Plätzen beenden. Gerade als kleines Team ist RLL allerdings von diesen finanziellen Zuschüssen abhängig.

Auch blieben die neue Sponsoren, die RLL-Honda sich von der Verpflichtung Schumachers erhofft hat, überwiegend aus.

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Sportwagen-WM als nächster Karriereschritt für Schumacher?

Wo es Mick Schumacher in der nächsten Saison hinzieht, oder ob er seinen Vertrag bei RLL sogar verlängert, ist noch unklar. Gerüchten zufolge soll Schumacher Meyer Shank Racing als nächsten Entwicklungsschritt in seiner IndyCar-Karriere ausgemacht haben. Dort wird aufgrund des Abgangs von Felix Rosenqvist ein Cockpit frei. Immerhin ein Platz im Team des amtierenden Indy500-Siegers.

Doch auch ein Verbleib bei RLL-Honda könnte eine Option für den 26-Jährigen sein. Zuletzt hieß es aus Teamkreisen, dass erste Gespräche über die Zukunft bereits im Juli stattfinden sollten. Bislang sind jedoch noch keine Einzelheiten an die Öffentlichkeit gelangt.

Vielleicht schließt sich Schumacher aber auch einem ganz anderen Projekt an und geht im nächsten Jahr in der Sportwagen-WM an den Start. Dort soll McLaren für das LMDh-Projekt 2027 Interesse an Schumacher zeigen. Neben Mikkel Jensen und Laurens Vanthoor könnte sich Schumacher dem Team als dritter Fahrer anschließen.

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Mick Schumacher: Konkurrenz aus der Formel 1?

Bei Schumachers Kampf um ein IndyCar-Cockpit im nächsten Jahr könnte er auch mit einem ehemaligen Formel-1-Rivalen um einen Verbleib in der US-Rennserie konkurrieren müssen.

Laut "motorsport.com" soll Ex-Red-Bull-Pilot Yuki Tsunoda wohl vor einem Wechsel in die IndyCar-Serie stehen. Demnach sollen bereits erste Gespräche zwischen dem Fahrer und dem Team Meyer Shank Racing, mit welchem auch Schumacher in Verbindung gebracht wurde, stattgefunden haben.

Besonders ein Kriterium könnte für eine Verpflichtung des Japaners sprechen: seine Verbindung zu Honda, die als langjähriger Partner und Förderer von Tsunoda auch die Motoren für Meyer Shank Racing stellen. Ob das am Ende der entscheidende Faktor im Vertragspoker sein wird, bleibt abzuwarten. In der aktuellen Formel-1-Saison fungiert der 26-Jährige lediglich als Testfahrer für Red Bull. Ein Platz als Formel-1-Pilot in der kommenden Saison scheint so gut wie ausgeschlossen.

Auch aus dem Feld der Talente gibt es vor allem aus dem Honda-Lager vielversprechende Anwärter auf einen Platz im Cockpit bei Schumachers derzeitigem Arbeitgeber. Darunter befindet sich etwa Super-Formula-Spitzenreiter Kakunoshin Ohta, von dem man sich eine ähnliche Karriere wie Alex Palou erhofft. Wie Palou kommt Ohta aus Japan und soll zukünftig ebenfalls mit starken Leistungen glänzen wie der langjährige IndyCar-Dominator.

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