Tennis
Alexander Zverev bangte sogar um seine Wohnung - so teuer ist das Leben als Tennis-Profi
Aktualisiert:
von Anne Malinran Mehr Sport
Alexander Zverev kassiert Millionen - so teuer ist sein Profi-Alltag
Videoclip • 01:43 Min
Alexander Zverev hat über seine Ängste nach seiner Verletzung im Jahr 2022 gesprochen und verraten, wie viel ihn sein Lifestyle und sein Dasein als Tennis-Profi jährlich wirklich kostet.
Alexander Zverev teilte in einem Interview mit Jens Knossalla, auf YouTube besser bekannt als "Knossi", Einblicke in sein Leben als Profisportler.
Dabei erzählte der Grand-Slam-Sieger unter anderem davon, wie er sich nach seiner Verletzung bei den French-Open vor gut vier Jahren gefühlt hat.
Es seien auf einmal Fragezeichen in seinem Kopf aufgekommen: "Man überlegt sich dann: 'Okay, also das Leben, das ich führe, kann ich jetzt nicht mehr so weiterleben, weil das Geld mache ich nicht mehr'", erinnerte sich der 28-Jährige.
Dabei machte er sich Sorgen, ob er sich seine Wohnung in Monaco noch leisten kann oder auch das gesamte Trainerteam und die weiteren Angestellten.
Wir sind im guten siebenstelligen Bereich jedes Jahr.
Alexander Zverev: Sein Leben kostet mehrere Millionen Euro pro Jahr
Die immensen Kosten für das Profi-Dasein sind nicht mit anderen Sportarten zu vergleichen: "Als Tennisspieler ist es nicht wie als Fußballspieler, wo du in einen Verein reinkommst und alles für dich gemacht ist", erklärte Zverev weiter.
Er selbst habe ein Team aus zwölf Angestellten, darunter Tennistrainer, das Management, einen Arzt und einen Masseur, denen er feste Gehälter sowie die Reisekosten und Hotels bezahlt. "Mein Leben von den Kosten her ist nicht günstig. Wir sind im guten siebenstelligen Bereich jedes Jahr", fügte er hinzu.
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Auf die Nachfrage Knossallas, wie hoch der Betrag genau sei, antwortete Zverev allerdings nicht: "Das sind einige, einige Millionen im Jahr, die mich das kostet, um das weiterzutun, aber das mache ich natürlich, um Leistung zu haben", antwortete der French-Open-Sieger.
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Alexander Zverev über Alternativ-Karriere
Zwar blieben die Sorgen um die Finanzierung seines Lifestyles 2022 nicht lange, da sich Zverev schnell erholen konnte, "aber kurz muss man schon überlegen: 'So, was mache ich jetzt?'"
Au die Frage hin, was eine mögliche Alternativ-Karriere gewesen wäre, hatte Zverev keine Antwort. Im Tennisbereich hätte er aber nicht bleiben wollen. Zwar könnte er sich grundsätzlich mit der Rolle als Kommentator oder Moderator anfreunden, aber "das ist etwas anders, wenn du 20 Jahre Tennis gespielt hast. Mein Bankkonto sieht dann etwas anders aus."
Zverev wird vom 2. bis 13. August bei den Canadian Open antreten. Wie "Tennisworld" berichtet hatte, haben mit Jannik Sinner und Novak Djokovic zwei Topstars für das Turnier abgesagt. Damit reist Zverev als Top-Favorit nach Montreal.
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