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Tennis: Alexander Zverev macht Bälle für Verletzungen der Topspieler verantwortlich - "Sind ein bisschen toter geworden"

Aktualisiert:

von Malte Ahrens

ran Mehr Sport

US Open: New Yorker Bürgermeister lässt Tennisherzen höher schlagen

Videoclip • 01:06 Min


Alexander Zverev geht erstmals bei den US Open als erstgesetzter Spieler in einen Grand Slam. Vor dem Turnier übt er Kritik an den Bällen und führt auch Verletzungen auf die Änderungen am Material zurück.

Alexander Zverev hat vor seinem Start in die Einzel-Matches bei den US Open die Beschaffenheit der neuen Bälle stark kritisiert und einen Zusammenhang mit vielen Verletzungen von Topspielern hergestellt.

"Ich glaube immer noch, es hängt viel mit dem Belag und den Bällen zusammen", meinte der 29-Jährige kurz vor dem letzten Grand Slam des Jahres.

So kommt Carlos Alcaraz nach einer mehrmonatigen Pause durch eine Handgelenksverletzung zurück auf den Court. Der ehemalige Weltranglistenvierte Jack Draper muss aufgrund einer Knochenprellung im linken Arm passen.

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Die Bälle sind einfach ein bisschen toter geworden, man muss mehr auf den Ball draufhacken, damit der Ball irgendwo hingeht.

Alexander Zverev vor den US Open

Zverev: Topspieler von Bällen frustriert

Für den Hamburger sind das alles keine Zufälle. Sein Ansatz für die vielen Verletzungen ist klar: "Die Bälle sind einfach ein bisschen toter geworden, man muss mehr auf den Ball draufhacken, damit der Ball irgendwo hingeht. Dadurch kommen die ganzen Handgelenks-, Ellenbogenverletzungen und Armprobleme."

Schon von mehreren Profis hat es über die Jahre immer wieder Beschwerden über die Bälle gegeben. Aus Sicht der Topathleten sind die Spielgeräte zu langsam geworden, des Öfteren wurden einheitliche Bälle gefordert.

Bisher dürfen die Organisatoren von Turnieren frei mit den Marken verhandeln, so kommt es zu verschiedenen Deals bei den Grand Slams und im Umkehrschluss zu verschiedenen Spielgeräten.

Zverev sieht sich für New York gewappnet

Zu seiner eigenen Form äußerte sich die deutsche Nummer eins optimistisch - trotz der enttäuschenden Ergebnisse in Montreal und Cincinnati: "Im Training ist es alles gut. Es wird von Tag zu Tag besser“, sagte Zverev. "Ich bin glücklich mit den Fortschritten, die ich die letzten Wochen gemacht habe.""

Die Umstellung auf die Hartplätze in Nordamerika ist ihm nach seinen grandiosen Leistungen in Paris und in Wimbledon schwergefallen.

Seinen körperlichen Zustand vor dem Erstrundenmatch gegen Lorenzo Sonego beschreibt er als "okay": "Ich habe keine großen Beschwerden."

Top-Position beim Grand Slam Neuland für Zverev

Angesprochen auf seine Position an der Spitze vor dem Turnier bleibt er auch realistisch: "Ich finde die Setzliste gut, und sie zeigt, dass man gut gespielt hat. Das Wichtigste ist aber, wer am Ende des Turniers noch im Tableau ist."

Jetzt bleibt abzuwarten, ob er seine Trainingsleistungen auch in einem Match beweisen und die Hartplatzsaison umkehren kann.

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