American Football
ELF: Helvetic Mercenaries bestätigen Kontakt mit EFA und AFLE - Betrieb soll weitergehen
Veröffentlicht:
von Chris LugertRAN FOOTBALL: ELF LIVE
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Videoclip • 01:34 Min
Wie geht es mit dem europäischen Football weiter? Die Helvetic Mercenaries wollen definitiv weitermachen, arbeiten aber an mehreren Szenarien.
Die Zukunft des American Football in Europa ist aktuell nur schwierig zu prognostizieren. Vor wenigen Tagen wurde das Ende der angedachten Kooperation zwischen der European League of Football (ELF) und der European Football Assosciation (EFA) bekannt, was eine endgültige Zersplitterung zur Folge hat.
Der EFA gehören aktuell die ehemaligen ELF-Teams Frankfurt Galaxy, Madrid Bravos, Nordic Storm, Paris Musketeers, Prague Lions und Raiders Tirol sowie das Milan Football Team und das London Football Team an. Parallel will die neue American Football League Europe (AFLE) 2026 ebenfalls ihren Spielbetrieb aufnehmen.
Eine schwierige Gemengelage auch für die beteiligten Teams, darunter die Schweizer Franchise Helvetic Mercenaries. Bislang hielten die Mercenaries der ELF die Treue, doch nach dem Ende der Kooperation zwischen ELF und EFA äußerte der Klub in einer Stellungnahme Zweifel.
ELF: Mercenaries fordern Planungssicherheit
"Die Organisation hat die Liga bis zum heutigen Zeitpunkt loyal unterstützt, an das gemeinsame Projekt geglaubt und sich jederzeit an alle vertraglichen Verpflichtungen gehalten", schrieben die Mercenaries.
"Gleichzeitig ist es unsere Verantwortung gegenüber Spielern, Mitarbeitenden, Partnern und Dienstleistern, frühzeitig Planungssicherheit einzufordern, um bestehende Verträge nicht zu gefährden. Vor diesem Hintergrund haben die Helvetic Mercenaries eine verbindliche Klärung offener Punkte eingefordert, um die notwendigen Grundlagen für Planungssicherheit zu schaffen", hieß es weiter.
Gegenüber ran teilten die Schweizer mit, die "aktuellen Herausforderungen" kämen "nicht völlig überraschend". Ganz gleich, wie sich die Situation zukünftig entwickelt: Ein Aus der Mercenaries sei keine Option. "Es ist klar, dass wir als Organisation weitermachen und gerade in der finalen Eruierungsphase sind", stellte das Team klar.
Mercenaries in Kontakt mit EFA und AFLE
Nicht nur bei den Football-Fans in Europa herrscht aktuell Unsicherheit, wie es weitergehen wird. "Die allgemeine Verunsicherung bezüglich des ELF Spielbetriebs ist verständlicherweise auch bei den Spielern vorhanden", erklärten die Mercenaries gegenüber ran.
Sowohl mit der EFA als auch mit der AFLE stünde man in Kontakt, wenngleich man diese Situation nicht für zielführend halte. "Wir bedauern die Zerplittung und hätten gerne in einer gefestigten bewährten Struktur weitergemacht", teilte die Franchise mit.
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Man hoffe, "dass sich in den kommenden Jahren eine Liga etabliert, die Regelanpassungen umfasst, die es auch einem Schweizer Team ermöglichen, wirklich konkurrenzfähig zu sein", hieß es abschließend.
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