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Quarterback findet neues Team

Daniel Jones bei den Minnesota Vikings: Mini-Gehalt - und eine große Hintertür?

Veröffentlicht:

von Martin Jahns

Bild: 2024 Getty Images


Der Wettpoker um Daniel Jones ist entschieden - zugunsten der Minnesota Vikings. Wie sieht sein neuer Deal aus? Warum ausgerechnet die Vikings? Und sollte sich Sam Darnold Sorgen machen? ran liefert die Fragen und Antworten zum Deal.

Daniel Jones hat ein neues Team gefunden.

Nach Ablauf seines Waivers unterschreibt der Quarterback für den Rest der Saison bei den Minnesota Vikings. Dort unterschreibt er für einen Bruchteil seines früheren Gehalts – und hat noch ein Hintertürchen offen.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Deal.

Welchen Deal unterschreibt Daniel Jones bei den Vikings?

Laut Adam Schefter von "ESPN" unterschreibt Jones einen Vertrag für den Rest der laufenden Saison. Zunächst wird Jones im Practice Squad der Minnesota Vikings stehen.

Mit dem neuen Vertrag verdiene Jones demnach 375.000 Dollar. Zum Vergleich: Mit seinem alten Vertrag bei den New York Giants hätte Jones in der Saison 2024 ein Grundgehalt von 36 Millionen Dollar verdient.

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Das Wichtigste in Kürze

Warum ausgerechnet die Vikings?

Öffentlich geäußert hat sich Jones zu seinem neuen Deal zwar noch nicht, doch für die Vikings sprechen einige Faktoren: Nach den Jahren im Scheinwerferlicht bei den New York Giants hat Jones als Backup der Vikings die Chance, fernab des Drucks eines Franchise-Quarterbacks weiter an sich zu arbeiten.

Head Coach Kevin O‘Connell dürfte dabei ein weiterer Pluspunkt sein. Der 39-Jährige war einst selbst Quarterback und gilt als Coach mit einem besonderen Händchen für die Position.

In einer Presserunde lobte er Jones schon vor der Einigung in höchsten Tönen: "Jede Menge Respekt für Daniel Jones als Spieler und als Mensch." O’Connell sei schon "seit Jahren ein großer Fan" von Jones, den er als damaliger Offensive Coordinator bei Washington schon vor dem NFL Draft 2019 im Auge hatte.

Und: Jones wollte nach den durchwachsenen Giants-Jahren bei einer Franchise mit Playoff-Aussichten anheuern. Da kommen die Vikings mit ihrer 9:2-Bilanz natürlich wie gerufen. Die Playoff-Wahrscheinlichkeit für Minnesota liegt laut "Next Gen Stats" bei 98 Prozent, die der Giants übrigens bei weniger als einem Prozent.

Wie stehen die Chancen für Jones auf den Starter-Posten?

Eher schlecht, solange Sam Darnold gesund bleibt. Denn der erledigt seinen Job für Minnesota bislang gut und steuert schon jetzt auf eine persönliche Rekordsaison zu.

Darnold kommt 2024 auf bislang 2.717 Passing Yards, 21 Touchdowns und 10 Interceptions bei einer Completion Rate von 67,6 Prozent.

Zum Vergleich Daniel Jones bei den Giants: 2.070 Passing Yards, 8 Touchdowns, 7 Interceptions und eine Completion Rate von 63,3 Prozent.

Ohne Not dürfte Head Coach Kevin O’Connell mitten in der Saison nicht wechseln. Und selbst dann ist es alles andere als sicher, dass Jones überhaupt den Vorzug vor Nick Mullens erhalten würde.

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    IMAGO/USA TODAY Network

  • Platz 32: Minnesota Vikings
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 4,9

    2019 Getty Images

  • Platz 31: Detroit Lions
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 5,3

    Imagn Images

  • Platz 30: Washington Commanders
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 5,7

    IMAGO/Icon Sportswire

  • Platz 29: Atlanta Falcons
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 5,8

    IMAGO/Icon Sportswire

  • Platz 24 (geteilt): Houston Texans
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 5,9

    imago images/Shutterstock

  • Platz 24 (geteilt): San Francisco 49ers
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 5,9

    Getty Images

  • Platz 24 (geteilt): Denver Broncos
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 5,9

    Getty Images

  • Platz 24 (geteilt): New Orleans Saints
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 5,9

    IMAGO/Imagn Images

  • Platz 24 (geteilt): Indianapolis Colts
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 5,9

    imago images/ZUMA Wire

  • Platz 22 (geteilt): Seattle Seahawks
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 6

    Getty Images

  • Platz 22 (geteilt): New York Jets
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 6

    imago images/ZUMA Wire

  • Platz 20 (geteilt): Kansas City Chiefs
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 6,2

    Icon Sportswire

  • Platz 20 (geteilt): Arizona Cardinals
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 6,2

    IMAGO/Icon Sportswire

  • Platz 18 (geteilt): Los Angeles Chargers
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 6,3

    IMAGO/USA TODAY Network

  • Platz 18 (geteilt): Dallas Cowboys
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 6,3

    IMAGO/USA TODAY Network

  • Platz 17: Green Bay Packers
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 6,4

    IMAGO/USA TODAY Network

  • Platz 14 (geteilt): Tennessee Titans
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 6,6

    IMAGO/USA TODAY Network

  • Platz 14 (geteilt): New England Patriots
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 6,6

    imago images/ZUMA Wire

  • Platz 14 (geteilt): Chicago Bears
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 6,6

    IMAGO/Imagn Images

  • Platz 13: Baltimore Ravens
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 6,7

    IMAGO/Icon Sportswire

  • Platz 12: Carolina Panthers
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 6,9

    IMAGO/GEPA pictures

  • Platz 10 (geteilt): Philadelphia Eagles
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 7

    Getty Images

  • Platz 10 (geteilt): Los Angeles Rams
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 7

    IMAGO/USA TODAY Network

  • Platz 9: Miami Dolphins
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 7,1

    imago images/Shutterstock

  • Platz 8: Pittsburgh Steelers
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 7,2

    Icon Sportswire

  • Platz 5 (geteilt): Jacksonville Jaguars
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 7,3

    IMAGO/Imagn Images

  • Platz 5 (geteilt): New York Giants
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 7,3

    IMAGO/Newscom World

  • Platz 5 (geteilt): Tampa Bay Buccaneers
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 7,3

    Getty Images

  • Platz 4: Cleveland Browns
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 7,6

    Getty Images

  • Platz 3: Las Vegas Raiders
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 7,8

    Getty Images

  • Platz 2: Buffalo Bills
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 7,9

    IMAGO/USA TODAY Network

  • Platz 1: Cincinnati Bengals
    Durchschnittliche Anzahl Drinks pro Fan: 8,2

    IMAGO/USA TODAY Network


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Was haben die Vikings von der Jones-Verpflichtung?

In erster Linie einmal einen Ersatz-Quarterback mit einer ganzen Menge NFL-Erfahrung zum sehr kleinen Preis.

Nach dem verletzungsbedingten Saisonaus von Rookie J.J. McCarthy klaffte hinter dem bislang erstaunlich soliden Sam Darnold eine Lücke. Als Darnold zuletzt wegen einer Blessur kurzzeitig vom Feld musste, vertrat ihn Nick Mullens. Im Falle einer Verletzung der Nummer eins dürften die Vikings froh sein, eine Alternative wie Jones zumindest in Betracht ziehen zu können.

Und: Darnold ist nach dieser Saison Free Agent. Gut möglich, dass er danach den Markt austestet und einem Duell mit dem als Franchise Quarterback vorgesehenen J.J. McCarthy aus dem Weg gehen möchte. Dann wäre Jones vielleicht sogar eine Option für die Zukunft.

Was passiert, wenn doch noch irgendwo ein Starter-Platz frei werden sollte?

Ganz in Stein gemeißelt ist Jones‘ Engagement in Minneapolis noch nicht.

Wie "ESPN" berichtet, soll der Quarterback noch für drei Wochen die Möglichkeit haben, doch noch bei einem anderen Team anzuheuern, sofern sich dort für ihn ein Platz als Starter anbieten würde.

Gut möglich also, dass die Jones-Gerüchteküche auch in der Adventszeit noch eine Weile brodelt.

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